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Buch Heilende Öle

Günter Albert Ulmer

4,57 von 5 Sternen
bei 7 Bewertungen
Pflanzenöle als Nahrungs- und Heilmittel. In diesem Buch finden Sie die neuesten Erkenntisse über die heilenden Öle, ihre Wirkungsweise in der Nahrung, in Medizin, Massage und Hautpflege.
Buch Heilende Öle
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  • Wissenswertes
  • Bewertungen (7)
  • Fragen und Antworten


Wie wichtig eine gesunde Ernährung, insbesondere ein geordneter Fettstoffwechsel, für unsere Gesundheit ist, wird immer mehr erkannt. Seit einigen Jahren hat die Wissenschaft aber nicht nur den gesundheitlichen, sondern auch den therapeutischen Wert besonderer Öle entdeckt. In diesem Buch sind die wichtigsten Öle ausführlich beschrieben.

Bemerkenswert in diesem Handbuch sind die wissenschaftlichen Grundlagen, wie die Pflanzen Fett bilden (Photosynthese), ihre Aufgabe und Wirkung im Organismus (Biochemie und Stoffwechsel) sowie ein tiefer Einblick in die Fettchemie, den Fettstoffwechsel sowie eine Einzelbetrachtung von Pflanzenölen und ihr Beitrag für eine gesunde, ausgewogene Ernährung.

ISBN 978-3-924191-94-8
146 Seiten
Günter Albert Ulmer Verlag

Top-Kundenbewertungen

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  - von Wolfgang Heesch am 20.06.2016 zum Buch Heilende Öle
Dieses Buch informiert gut über bekannte Oele. Neuere Erkenntnisse - z.B. über Disteloel - müssten noch hinzugefügt werden. Das Disteloel wird offensichtlich erst in neuerer Zeit besser erforscht. Ansonsten ist das Buch vom Autor Herr Ulmer gut gelungen.
  - von Petra Nicolai am 09.05.2017 zum Buch Heilende Öle
Dieses Buch ist sehr lehrreich, sehr hilfreich und ein Muß, wenn man gerne noch mehr über Öle und deren Wirksamkeit wissen möchte.Für mich eine tolle Bereicherung.
  - von Christoph Overmann am 23.12.2017 zum Buch Heilende Öle
Sehr interessant, viele Dinge gelernt, die ich so nicht kannte. Das Buch ist sehr zu empfehlen.
  - von Olga Somborn am 05.12.2017 zum Buch Heilende Öle
Noch nicht durchgelesen. Es scheint interessant zu sein.
  - von Gabi Newman am 28.08.2016 zum Buch Heilende Öle
Hab ich schon weiterverschenkt
  - von Irene Muders am 20.06.2016 zum Buch Heilende Öle
Sehr informativ.
  - von Gabi Newman am 21.07.2016 zum Buch Heilende Öle
Super lehrreich
Kann die Ölmühle besichtigt werden?

Eine Besichtigung unserer Produktion ist aus hygiene- und sicherheitstechnischen Gründen nur einmal im Jahr, am Tag der offenen Tür, möglich. Alternativ bieten wir Führungen an, bei denen wir Ihnen unsere Arbeitsweisen und Produktion anhand einer Schaupresse erklären. Bei Interesse vereinbaren Sie bitte einen Termin vorab (Annette Dombrowski-Blanke: Telefon: 05271-96666-14 oder besucher@oelmuehle-solling.de).


Bietet die Ölmühle Solling Führungen an?

Auf Wunsch bieten wir Führungen mit Verkostungen und Informationsveranstaltungen rund um das Thema Öl in unserem Schaugarten in Boffzen an. Zudem gibt es Kochkurse bei regionalen Volkshochschulen, Schulungen und Seminare. Bitte wenden Sie sich bei Interesse oder für Anmeldungen an unsere Annette Dombrowski-Blanke unter 05271-9666-14 oder besucher@oelmuehle-solling.de Wir freuen uns auf Sie!


Wann erreichen Sie unsere Kundenbetreuung und das Servicetelefon?

Unsere Kundenbetreuung und unser Servicetelefon sind zu folgenden Zeiten besetzt:
Montag bis Freitag von 8.00 - 17.00 Uhr.


Wie kann ich mich genauer über die Produkte der Ölmühle informieren?

Zu jedem einzelnen Produkt aus der Ölmühle Solling finden Sie auf unserer Homepage und in unserem Produktkatalog ausführliche Informationen.
Den aktuellen Sortimentskatalog können Sie hier herunterladen und direkt online durchstöbern.


Woher kommen die Nüsse und Saaten für die Öle?

Wir versuchen unsere hochwertigen Bio-Saaten und -Nüsse so regional wie möglich einzukaufen. Jedoch wachsen nicht alle Saaten und Nüsse, aus denen wir die mühlenfrischen Speiseöle kalt pressen, in Deutschland. Daher kaufen wir auch in Übersee ein. Wichtigstes Kriterium dabei ist, dass die Produkte unseren hohen Qualitätsstandards entsprechend aus zertifiziertem Anbau stammen. Unsere in- und externe Qualitätskontrolle muss zudem bestätigen, dass sich keinerlei Rückstände von Pflanzenschutzmitteln, Pestiziden oder Weichmacher in der Saat/den Nüssen befinden. Erst nach entsprechenden Analysen werden die Produkte gekauft und verpresst.


Welchen Temperaturen sind die Saaten in der Ölmühle Solling bei der Pressung ausgesetzt?

Wir verstehen unter „nativ“ ein Öl, bei dem die Ölabtropftemperatur möglichst nicht über 40 °C liegt. Die Ölsaaten werden in der Spindelpresse komprimiert und durch eine Düse gedrückt. Durch den dabei erzeugten Druck entsteht Reibungswärme. Je kleiner die Presse ist, desto besser wird die entstehende Wärme abgegeben. Je langsamer die Presse drückt, desto weniger Wärme entsteht. Aber auch der Durchsatz (Menge je Stunde) wird kleiner. Die Ölmühle Solling arbeitet mit Spindelpressen kleiner Bauart und kann niedrige Presstemperaturen garantieren – in der Regel zwischen 35 °C und 40 °C. Wir passen Druck und Pressgeschwindigkeit je nach Beschaffenheit und Härtegrad der Saat bzw. der Nüsse an. Nur bei sehr harten Saaten (z.B. Hagebuttenkernen, Kaktusfeigenkernen, Traubenkernen) steigt die Temperatur auf bis zu 55 °C. Höhere Temperaturen entstehen beim Pressen nicht. In vielen unserer nativen Pflanzenöle werden die sekundären Pflanzenstoffe und Enzyme nicht zerstört; auch das ist ein wichtiges Indiz dafür, dass wir mit Presstemperaturen im untersten, technisch überhaupt möglichen Bereich arbeiten.  

Dagegen wird bei der konventionellen Ölproduktion zur Steigerung der Ölausbeuten und Leistung mit großen Pressen, hohen Drücken und Geschwindigkeiten gearbeitet. Beim Pressvorgang werden dabei in Ausnahmefällen Temperaturen von bis zu 170 °C erreicht, sodass ungesunde Transfettsäuren entstehen können. Dennoch sind solche Öle im Handel als „kalt gepresst“ erhältlich, weil „nur“ gepresst wurde und keine zusätzliche Wärme zugeführt wurde.


Was sind MCT-Öle?

Im Internet und über andere Vermarktungskanäle werden sogenannte MCT-Öle angeboten.

MCT steht für "middle chain triglyceride"; darunter versteht man gesättigte, mittelkettige Fettsäuren wie Capronsäure (C6:0), Caprylsäure (C8:0) und Caprinsäure (C10:0); auch die Laurinsäure (C12:0) wird häufig in die Gruppe der mittelkettigen Fettsäuren einbezogen.

Der Herstellungsprozess dieser MCT-Öle unterscheidet sich jedoch ganz wesentlich von den nativen Bio-Kokosölen.

Bei der Herstellung von MCT-Ölen werden Palmkernöl oder Kokosöl zunächst mit Enzymen aus gentechnisch veränderten Mikroorgansimen (meist Schimmelpilze) behandelt. Die selektiv wirkenden Enzyme (Lipasen) dieser Schimmelpilze spalten die natürlichen Fette, sogenannte (Triglyceride), in ein Molekül Glycerin und weitere drei freie Fettsäuremoleküle. Die dabei entstehenden freien Fettsäuren werden in einer anschließenden Destillation unter Vakuum als freie Fettsäuren isoliert. Die mittelkettigen Fettsäuren Capryl- und Caprinsäuren werden durch diese Destillation angereichert. Eine fettchemische Analyse dieser MCT-Öle ergab folgendes Fettsäurespektrum:

C6:0 0,1
C8:0 55,37
C10:0 43,16
C12:0 0,32
C14:0 0,01
C16:0 0,2
C18:0 0,17
C18:1 0,09
C18:2 0,03
C18:3 0,05

Hauptbestandteil dieser MCT-Öle sind zu 98 % die freien Fettsäuren Capryl- und Caprinsäuren. Andere Fettsäuren kommen nur in Spuren ( < 1 %) vor, die Laurinsäure ist in diesen MCT- Ölen so gut wie nicht enthalten.

Die MCT-Öle werden entweder aus Palmkernöl oder Kokosöl gewonnen, sind aber nicht mit den natürlichen, nativen Ölen vergleichbar, wie z. B. Kokosöl. Sie werden bei der Destillation erhitzt und dürfen aufgrund ihrer gentechnischen Gewinnung auch nicht als Bio-Produkte oder Rohkost ausgelobt werden

Wir raten Ihnen vom Verzehr dieser MCT-Öle ab.


Ihre Frage ist nicht dabei?
Gerne beanworten wir Ihre Frage per Mail unter info@oelmuehle-solling.de.