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Kürbiskernöl

geröstet

Kürbiskernöl
EU Bio
DE-ÖKO-039
Österreichische Landwirtschaft
  • 100 % Bio-Qualität
  • aus gerösteten Bio-Kürbiskernen aus der Steiermark
  • reich an wertvollem Vitamin E
  • dunkelgrünes Öl mit intensivem Geschmack
  • der Klassiker für die Kürbissuppe
  • für Salate, Suppen, Saucen und Süßspeisen
4,93 von 5 Sternen
bei 979 Bewertungen
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Kürbiskernöl 100 ml
100 ml 6,77 €
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Kürbiscreme SuppeSteierische Spezialität: Kürbiscremesuppe mit Kürbiskernöl

Unser geröstetes Kürbiskernöl aus steirischen Bio-Kürbiskernen ist ein beliebtes Speiseöl von dunkelgrüner Farbe und aromatischem Geschmack. Im Vergleich zu unserem nativen Kürbiskernöl aus nicht gerösteten Kernen ist dieses Öl deutlich nussiger und intensiver. Für die Herstellung von geröstetem Kürbiskernöl werden rund 30 Prozent der Kürbiskerne vor der Kaltpressung geröstet. Nach dem Röstvorgang werden sie mit ungerösteten, naturbelassenen Kürbiskernen gemischt und in Spindelpressen zu Öl verarbeitet.

Die Pressung bei Temperaturen von nicht mehr 40 Grad erhält die wertvollen Inhaltsstoffe und den einzigartigen Geschmack des Kürbiskernöls. In der Steiermark und hierzulande gilt Kürbiskernöl, geröstet und ungeröstet, als wahre Delikatesse in der Feinschmeckerküche und wird nicht nur für die Zubereitung von herzhaften Gerichten wie Salatdressing und Suppen, sondern auch zum Veredeln von Desserts wie Eiscreme und Crêpes verwendet. Ähnlich wie eine Balsamico Creme eignet sich Kürbiskernöl zum Verzieren von Speisen. Mit seiner dunkelgrünen, fast braunen Farbe setzt es Akzente auf Mozzarella und Suppen. Zum Erhitzen und Braten ist das Kürbiskernöl wegen des hohen Gehalts an mehrfach ungesättigten Fettsäuren nicht geeignet.

Bio-Kürbiskerne aus der Steiermark

Steirischer ÖlkürbisGelb mit grüner Maserung: der Steirische Ölkürbis.

Kaltgepresstes Kürbiskernöl ist bei Genießern aufgrund seines intensiv-nussigen, mild-würzigen Geschmacks außerordentlich beliebt. Eine besondere Spezialität ist Kürbiskernöl aus den Kernen des Steirischen Ölkürbisses (Cucurbita pepo var. styriaca), einer Kürbisvariation, die Ende des 19. Jahrhunderts in der Steiermark gezüchtet und noch bis in die 1970er Jahre nur dort bekannt war. Wir beziehen die Kürbiskerne für unser Kürbiskernöl von österreichischen Bio-Landwirten.

Kürbiskernöl enthält Vitamin E

Das Öl, was aus schonend gerösteten Kürbiskernen hergestellt wird, schmeckt nicht nur köstlich, sondern punktet auch mit ernährungsphysiologischen Werten: es enthält 46 g pro 100 g mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Neben essenziellen Fettsäuren ist auch Vitamin E enthalten (100 g Kürbiskernöl entsprechen 240 % der empfohlenen Tagesdosis). Vitamin E trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Achten Sie auf eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung und eine gesunde Lebensweise.

Pesto, Brotaufstrich und Mehl aus Kürbiskernen

Cashew-Kürbiskern Pesto

Unser Kürbiskernöl ist Zutat in unserem Cashew-Kürbiskern Pesto. Dieses wird in sorgsamer Handarbeit aus Cashew- und Kürbiskernen, Parmesan, Röstzwiebeln und einem fruchtigen Hauch Apfel sowie unserem gerösteten Kürbiskernöl hergestellt. Das Pesto mit Zutaten aus 100 % kontrolliert biologischem Anbau schmeckt nicht nur zu Pasta oder als Brotaufstrich. Es punktet auch in Kombination mit warmen Kartoffelgerichten und klassischem Kartoffelsalat. Köstlich auch als Zutat im Dressing für Blattsalate.

Unser Kürbiskern Kokos Aufstrich ist ein rein pflanzlicher Brotaufstrich aus kaltgepresstem Kürbiskernöl, gerösteten Kürbiskernen und nativem Bio-Kokosöl. Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren des kaltgepressten Kürbiskernöls ergänzen das Spektrum an gesättigten Fettsäuren des nativen Kokosöles. Ein rundum bekömmlicher Aufstrich. Zwar enthält Kokosöl gesättigte Fettsäuren, es handelt sich dabei jedoch um eine besondere Fettsäureart. Das weiße Speiseöl besteht zu einem Großteil aus mittelkettigen Fettsäuren, den sogenannten MCTs (Medium Chain Triglycerides), wie der wertvollen Laurinsäure.

Außerdem produzieren wir in unserer Ölmühle ein feines Kürbiskernmehl. Dieses wird aus nativen, ungerösteten Bio-Kürbiskernen hergestellt, die schonend entölt und fein vermahlen werden. Das Kürbiskernmehl enthält rund 8 g Kürbiskernöl sowie etwa 62 g pflanzliches Eiweiß und rund 13 g Ballasstoffe pro 100 g. Genau wie Kürbiskernöl ist auch Kürbiskernmehl von Natur aus grün und eine kulinarische Rarität. Es eignet sich perfekt als Zutat für Brot und Brötchen oder als Paniermehl. Da es glutenfrei ist, kann es auch bei einer Glutenunverträglichkeit zum Backen und zur Zubereitung von Speisen verwendet werden.

Qualitätskontrolle in der Ölmühle SollingSebastian und Werner Baensch bei der Qualitätskontrolle.

Hergestellt in der Familienmanufaktur

Die Qualität unserer kulinarischen Köstlichkeiten liegt uns am Herzen und seit Beginn lautet unsere Devise Qualität statt Masse. So geht auch bei der Herstellung von Kürbiskernöl noch vieles handwerklich zu. Angefangen von der Auslese der Bio-Rohstoffe, über die schonende Herstellung des Öls, das grundsätzlich in kleinen Chargen hergestellt wird, und die Abfüllung in UV-geschützte Glasflaschen. Auf diese Weise bleiben die wertvollen Inhalts­stoffe wie mehr­fach un­gesättigte Fett­säuren, Vita­mine oder sekun­däre ­Pflanzen­inhalts­stoffe best­möglich er­halten und unsere Öle leisten einen wich­tigen ­Bei­trag zu einer voll­wertigen Er­nährung. Immer mehr gesundheitsbewusste Menschen erkennen den Wert von naturbelassenen Bio-Produkte für eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Um die Qualität unserer Produkte stets gewährleisten zu können, betreiben wir eine aufwendige interne und externe Qualitätsprüfung und -sicherung durch staatlich anerkannte Fachlabore. Im September 2020 hat uns ein NDR-Filmteam besucht und in dem Beitrag Kürbisbauern im Erntefieber auch über die Kürbiskernölproduktion in unserer Ölmühle berichtet.

Verwendung

Vor allem für den Einsatz in der warmen und kalten Küche ist unser Steirisches Kürbiskernöl ideal – zum Beispiel für die Zubereitung von Salaten, Suppen, Saucen, Käse-, Fleisch- und Gemüsegerichten sowie für Desserts, Gebäck und Cremes. Zum Braten eignet das Kürbiskernöl wegen des hohen Gehalts an mehrfach ungesättigten Fettsäuren nicht.

Rezepte

Original Steirisches Salatdressing

Original Steirisches Salatdressing

Original Steirisches Salatdressing ist das kulinarische i-Tüpfelchen für viele Salate, sowie für Gemüse- und Fleischgerichte. Besonders gut schmeckt es zu Kürbiskernsuppe und Kartoffelpüree. zum Rezept
Tomate-Mozzarella

Tomate-Mozzarella

Tomate-Mozzarella bekommt einen besonderen Geschmack, wenn der Salat anstelle von Olivenöl mit Kürbiskernöl besträufelt wird. Mit Basilikum garnieren und eine Prise Salz und Pfeffer dazugeben. zum Rezept
Marinierte Feigen

Marinierte Feigen

Frische Feigen eingelegt in milden Apfel-Orangen Balsamessig der Ölmühle Solling karamellisiert mit Rohrzucker und serviert mit Parmaschinken, Parmesan und geröstetem Kürbiskernöl. zum Rezept

Bewertungen

Alle Bewertungen anzeigen
von Martina Gölles am 24.09.2019
Zum ersten Mal bestellt und mehr als begeistert. Der Duft des Öles ist schon ein Genuss und der Geschmack verdient echt eine Auszeichnung. Im Vergleich mit dem von mir bisher direkt aus der Steiermark bezogenen "Luxusöl" gefällt mir dieses Öl deutlich besser. Hätte ich schon früher probieren sollen. Danke für diese... mehr >>
Qualität!
von Hermann Rauh am 16.04.2020
Das wohlschmeckende Kürbiskernöl verfeinert nicht nur Kürbissuppen und herbstliche Gerichte im allgemeinen, sondern ist auch sehr lecker in Salatdressings für winterliche Chinakohlsalate in Kombination mit einem guten, naturtrüben Apfelessig. Kommt bei uns jedes Jahr zum Einsatz, worauf wir uns alle stets freuen.
von Monika Becker am 18.05.2020
Ist eine Bestellung zur Probe, und ich bin begeistert. Das normale Kürbisöl von Solling schmeckt eh schon extrem nussig und dieses geröstete toppt alle Erwartungen. Freue mich schon auf den Herbst, wenn verstärkt mit Kürbis gekocht wird!!!
von Hermann Rauh am 11.07.2019
Das Kürbiskernöl kommt in unserer Küche zwar besonders im Herbst als Beigabe zur Kürbissuppe und als Bestandteil der Vainigrette bei Feldsalat zum Einsatz, doch manchmal hat man auf dieses leckere nussige Öl auch Mal zwischendurch Lust...
von Gabriele Fuhrmann am 03.09.2020
WOUW!!! Super Kürbiskernöl!!! Hatte es bis jetzt immer direkt aus der Steiermark, direkt vom Erzeuger! Dieses Jahr kommen wir leider nicht hin, aber dieses Kürbiskernöl ist absolut köstlich, schmeckt wie Urlaub in der Steiermark!!!
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Fragen und Antworten

Wie bewahre ich Öle am besten auf?

Alle Speiseöle sollten lichtgeschützt gelagert werden. Dabei sollten empfindliche Öle, die einen hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren aufweisen, wie Leinöl, unsere Omega DHA Öle oder das Omega Balance Öl bitte unbedingt im Kühlschrank aufbewahrt und innerhalb von 8 Wochen verbraucht werden. Zur Aufbewahrung von Kokosöl siehe unsere Informationen zum Kokosöl.


Haben die Öle aus der Ölmühle Solling Rohkostqualität?

Alle nativen Öle der Ölmühle Solling haben Rohkostqualität, eine Ausnahme bilden die gerösteten Öle. Bei diesen wird ein Teil der Saat vor der Pressung schonend geröstet, um den Geschmack zu intensivieren. Auch beim Kokos- und Palmöl werden die Rohstoffe vor der Pressung getrocknet, wobei höhere Temperaturen entstehen können.


Welche Öle eignen sich zum Braten?

Nicht jedes Öl eignet sich gleichermaßen für jeden Zweck und nicht jedes Öl ist ein hocherhitzbares Öl. Während manche Öle ideal für die heiße Küche geeignet sind, sollten andere wiederum nur kalt verwendet werden. Starkes Erhitzen durch Braten oder Frittieren kann empfindliche, ungesättigte Fettsäuren zerstören.

Sie verlieren dann nicht nur ihre gesundheitliche Wirkung, sondern können sogar die gesundheitschädlichen Transfettsäuren bilden. Aus diesem Grund sollte man immer darauf achten, nur Öle stark zu erhitzen, die viele gesättigte Fettsäuren oder die hitzestabile Ölsäure enthalten. Ein hoher Anteil an gesättigten Fettsäuren macht ein Speiseöl hitzestabil. Je höher dieser Anteil ist, desto besser eignet sich ein Öl zum Braten. Darüber hinaus verträgt auch ein High Oleic Öl hohe Temperaturen. Folgende Öle lassen sich daher als hocherhitzbares Öl bezeichnen:

  • Das Bratöl der Ölmühle Solling wird aus geschälten High Oleic Sonnenblumenkernen aus kontrolliert biologischem Anbau mühlenfrisch kaltgepresst und ist aufgrund seines hohen Ölsäuregehaltes von zirka 80 g pro 100 g besonders hitzestabil.
  • Die Fettsäurezusammensetzung von unserem nativen Erdnussöl erlaubt den Einsatz in der warmen und sogar heißen Küche. Erdnussöl ist somit ein ideales Bratöl für asiatische Gerichte und die Zubereitung im Wok. Der milde Geschmack des kaltgepressten Erdnussöls harmoniert besonders mit Gemüse- oder Fleischgerichten. Neben dem Braten und Dünsten ist Erdnussöl auch für die Zubereitung von Dips geeignet.
  • Rapsöl kann ebenfalls zum Dünsten oder Backen verwendet werden. Zum Braten sollte das kaltgepresste Rapsöl, nicht über 170° C erhitzt werden.
  • Rapskernölist eine Variante von Rapsöl, bei der geschälte Rapssaat verwendet wird. Durch die relative Temperaturbeständigkeit lässt es sich gut zum Dünsten und Garen, sogar zum Backen und Kurzbraten verwenden.
  • Bei unserem Kokosöl handelt es sich um ein sehr unempfindliches und hitzebeständiges Öl, das reich an wertvolle Laurinsäure ist. Die Hitzebeständigkeit hat das Öl vor allem dem hohen Anteil der gesättigten Fettsäuren zu verdanken, die es haltbar und hitzestabil machen, und beim Braten, Backen und Frittieren die Entstehung von Transfettsäuren verhindern.

 


Woher kommen die Nüsse und Saaten für die Öle?

Am liebsten kaufen wir Bio-Saaten und -Nüsse so regional wie möglich ein. Da allerdings nicht alle Ölsaaten und Gewürze in Deutschland gedeihen, arbeiten wir langfristig und persönlich mit Partnern in anderen Ländern zusammen. Alle unsere Zutaten stammen aus ökologischem Anbau und entsprechen unseren hohen Qualitätsstandards. Engmaschige interne und externe Qualitätskontrollen müssen zusätzlich bestätigen, dass sich keinerlei Rückstände von Pflanzenschutzmitteln, Pestiziden oder Weichmacher in den Ölsaaten, Nüssen, Kräutern und Gewürzen befinden. Erst wenn die entsprechenden Analysen vorliegen, dürfen aus hochwertigen Rohstoffen edle Öle aus der Ölmühle Solling werden.


Welches Öl eignet sich für Babynahrung?

Das Forschungsinstitut für Kinderernährung empfiehlt Rapsöl abwechselnd mit Butter als Fettzusatz zum Ende des 4. Monats (ab dem Beikostalter). Kokosöl ist ebenfalls geeignet, da die im Kokosöl enthaltene Laurinsäure auch in der Muttermilch vorkommt. Es sollte zuvor geschmolzen und in die Beikost eingerührt werden. Ein Teelöffel am Tag reicht aus.
Auf Öle wie Sojaöl, Erdnussöl, Haselnussöl, Macadamianussöl und Sesamöl, die Allergien auslösen können, sollte nach bisherigen Erkenntnissen in der Babynahrung verzichtet werden.


Ihre Frage ist nicht dabei?
Gerne beanworten wir Ihre Frage per E-Mail unter info@oelmuehle-solling.de

Spezifikation und Inhaltsstoffe

Kürbiskernöl

Durchschnittlicher Energie- und Nährstoffgehalt von 100 g

Energie
3700 kJ / 900 kcal
Fett
100 g
    davon gesättigte Fettsäuren
19 g
    einfach ungesättigte Fettsäuren
35 g
    mehrfach ungesättigte Fettsäuren
46 g
Kohlenhydrate
0 g
    davon Zucker
0 g
Ballaststoffe
0 g
Eiweiß
0 g
Salz
0 g
Vitamin E
29 mg (240% **)

**Prozent der Referenzmenge für die tägliche Zufuhr


Genießen Sie unsere Produkte im Rahmen einer abwechslungsreichen und ausgewogenen Ernährung.

Bei unseren Produkten handelt es sich um Naturprodukte, die in ihrer Zusammensetzung natürlichen Schwankungen unterliegen. Bei den Angaben handelt es sich um typische Mittelwerte.

Zutaten

Kürbiskernöl**aus kontrolliert biologischem Anbau

Lagerhinweis

Kühl und dunkel aufbewahren, nach dem Öffnen zügig verbrauchen.

Haltbarkeit

9 - 12 Monate

Fettsäuren-Diagramm

gesättigte Fettsäuren
19 g
einfach ungesättigte Fettsäuren
35 g
zweifach ungesättigte Fettsäuren (Omega-6)
45,5 g
dreifach ungesättigte Fettsäuren (Omega-3)
0,5 g
Fettsäurendiagramm

Botanischer Name: Arten wie Cucurbita maxima oder stilbo der Gattung Cucurbita

Herkunft:
Der Ölkürbis wird traditionell im Gebiet der südlichen Steiermark sowie dem südlichen Burgenland und den angrenzenden Gebieten Ungarns und Sloweniens sowie in China angebaut und aus diesen Ländern importiert. Die Kultur wird erst seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts in größerem Umfang betrieben. Die etwa 8 bis 10 kg schweren Früchte reifen auf den sandig-lehmigen Böden bei einem besonderen Klima aus Wärme und Feuchtigkeit. Wenn im Herbst die Farbe der Kürbisfrüchte von Grün nach Gelborange gewechselt hat, werden die bis zu 1000 Samen maschinell oder in kleinen Betrieben noch von Hand aus dem Fruchtfleisch gewonnen. Die Samen werden gewaschen und bei 50 °C getrocknet, dadurch werden sie lagerfähig gemacht. Anschließend können sie gemahlen werden. Der Vorteil gegenüber der Olivenölproduktion ist, dass man Kürbiskernöl je nach Bedarf das ganze Jahr über aus den lagerfähigen Kernen pressen kann. Um das Kürbiskernöl aus dem trockenen Mehl zu gewinnen, werden die gemahlenen Samen mit Wasser und Salz angerührt und geröstet, bis das Wasser verdunstet ist; dabei wird der Teig ständig gerührt. Die Röstung ist notwendig um das in den Kernen enthaltene Eiweiß vom Öl zu trennen. Der fertige Brei - auch Ölkuchen genannt - wird nun gepresst. Früher wurde der Brei in einer massiven Holzvorrichtung ('Steirische Ölkuh') durch das Aufeinanderpressen zweier spezieller Holzeinsätze ausgepresst. Die Pressung erfolgte durch das Schlagen auf einen Holzkeil (Öl ausschlagen), dadurch kam die Berufsbezeichnung Ölschläger zustande. Das frisch gepresste Kürbiskernöl lässt man noch einige Tage stehen, damit sich die Schwebstoffe absetzen. Um einen Liter Kürbiskernöl zu gewinnen, benötigt man ca. 3 kg Kerne oder ca. 35 Kürbisse. Die ausgepressten Rückstände (auch Ölkas' genannt) wurden früher als Futter in der Schweinezucht verwendet.

Zertifizierung

Die Kürbiskerne, die für unser geröstetes Kürbiskernöl verwendet werden, werden zertifiziert gemäß BIO VO 834/2007 und VO 889/2008 bzw. 1235/2008.

Die Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 des Europäischen Parlaments schränkt nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben über Lebensmittel ein. Somit darf ab dem 12. Dezember 2012 nicht mehr wie bisher auf die ernährungsphysiologische Wirkung von Lebensmitteln und Nahrungsergänzungsmitteln hingewiesen werden.  (Das darf jetzt nur noch die Pharmaindustrie. )

LESETIPP : Wenn Sie sich noch weiter mit dem Thema  Pflanzenöle beschäftigen wollen, dürfen wir auf die nachfolgenden Veröffentlichungen und Webseiten hinweisen:
•    www.systemed.de
o    Positives über Fette und Öle ISBN 978-3-942772-57-0

•    www.olionatura.de

Krist, Sabine, Buchbauer, Gerhard, Klausberger, Carina: Lexikon der pflanzlichen Fette und Öle. 1. Auflage. Wien: Springer-Verlag: 2008.

Hinweis:
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