LeinÖl
Bio-Leinöl ist ein hoch empfindliches naturbelassenes Öl, das aus diesem Grund unter Luftabschluss kalt gepresst und anschließend nur noch vorsichtig filtriert wird. Es darf auf keinen Fall erhitzt werden.
Das Ausgangsprodukt ist ungeschälte, kontrolliert biologisch in Deutschland angebaute Leinsaat. Weil kalt gepresstes Bio-Leinöl an der Luft extrem schnell ranzig wird, sollte es luftdicht verschlossen bei 5 – 10°C aufbewahrt werden. Auch unter diesen Bedingungen hält es nur 2 Monate. Daher empfiehlt es sich, das Leinöl einzufrieren: Bei -25°C ist es ein halbes Jahr lang haltbar.
Das Ausgangsprodukt ist ungeschälte, kontrolliert biologisch in Deutschland angebaute Leinsaat. Weil kalt gepresstes Bio-Leinöl an der Luft extrem schnell ranzig wird, sollte es luftdicht verschlossen bei 5 – 10°C aufbewahrt werden. Auch unter diesen Bedingungen hält es nur 2 Monate. Daher empfiehlt es sich, das Leinöl einzufrieren: Bei -25°C ist es ein halbes Jahr lang haltbar.
Die Lein- oder Flachspflanze ist eine sehr alte, vielseitige Kulturpflanze, die außer in Äquatornähe fast überall gedeiht. Traditionell spielte sie auch in unserem Kulturkreis eine herausragende Rolle, erkennbar daran, dass viele Ausdrücke aus der Lein- oder Flachsverarbeitung Eingang in die Alltagssprache gefunden haben: Ob wir fröhlich herumflachsen, den Faden verlieren, eine Fahrt ins Blaue unternehmen, uns verhaspeln, jemanden durchhecheln oder etwas schäbig aussieht, der Ursprung all dieser Begriffe liegt in der aufwändigen Verarbeitung der Stängel des Flachses zu Leinen.
Hoch geschätzt wird der Lein seit Jahrtausenden auch wegen seiner essbaren Samen: Sie versorgen den Körper mit gesundheitsförderlichen Pflanzenhormonen und Ballaststoffen. Zudem enthalten Leinsamen rund 40 % Öl, das seit Generationen zu Speisezwecken und in der Naturheilkunde genutzt wird. So hatte früher fast jedes Dorf seine eigene Ölmühle und Händler zogen durch die Straßen, um frisches Leinöl zu verkaufen. Da es ein besonders hitze- und lichtempfindliches Öl ist, verlor es im Zuge der Industrialisierung jedoch an Bedeutung: Für die großtechnische Herstellung ist es zu leicht verderblich und für den Handel über weite Strecken war es nicht haltbar genug.
Leinöl zeichnet sich durch einen extrem hohen Gehalt an Alpha-Linolensäure aus, die über die Hälfte der Fettsäuren des Öls stellt. Alpha-Linolensäure ist eine pflanzliche Omega-3-Fettsäure und daher für alle, die keinen Fisch mögen oder vegetarisch leben, von besonderer Bedeutung für die Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren. Alpha-Linolensäure ist essenziell, das heißt lebensnotwendig. Der Körper braucht sie, zum Beispiel als Baustein für seine Zellmembranen. Da er sie jedoch nicht selbst herstellen kann, müssen wir sie essen.
Leinöl ist eine besonders gute Möglichkeit, seine Omega-3-Versorgung sicherzustellen. Da es zugleich relativ wenig Linolsäure enthält, eine Omega-6-Fettsäure, ist Leinöl sehr gut geeignet, das Verhältnis von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren in der Nahrung in Richtung Omega-3- zu verschieben. Dies wird seit Jahren von der Ernährungswissenschaft empfohlen, weil die heute übliche Ernährung meist zu viele Omega-6-Fettsäuren aufweist, was unter anderem Entzündungsvorgänge fördern kann. Aus diesem Grund sollen mehr Omega-3-Fette verzehrt werden, die eher entzündungshemmend wirken.
Hoch geschätzt wird der Lein seit Jahrtausenden auch wegen seiner essbaren Samen: Sie versorgen den Körper mit gesundheitsförderlichen Pflanzenhormonen und Ballaststoffen. Zudem enthalten Leinsamen rund 40 % Öl, das seit Generationen zu Speisezwecken und in der Naturheilkunde genutzt wird. So hatte früher fast jedes Dorf seine eigene Ölmühle und Händler zogen durch die Straßen, um frisches Leinöl zu verkaufen. Da es ein besonders hitze- und lichtempfindliches Öl ist, verlor es im Zuge der Industrialisierung jedoch an Bedeutung: Für die großtechnische Herstellung ist es zu leicht verderblich und für den Handel über weite Strecken war es nicht haltbar genug.
Leinöl zeichnet sich durch einen extrem hohen Gehalt an Alpha-Linolensäure aus, die über die Hälfte der Fettsäuren des Öls stellt. Alpha-Linolensäure ist eine pflanzliche Omega-3-Fettsäure und daher für alle, die keinen Fisch mögen oder vegetarisch leben, von besonderer Bedeutung für die Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren. Alpha-Linolensäure ist essenziell, das heißt lebensnotwendig. Der Körper braucht sie, zum Beispiel als Baustein für seine Zellmembranen. Da er sie jedoch nicht selbst herstellen kann, müssen wir sie essen.
Leinöl ist eine besonders gute Möglichkeit, seine Omega-3-Versorgung sicherzustellen. Da es zugleich relativ wenig Linolsäure enthält, eine Omega-6-Fettsäure, ist Leinöl sehr gut geeignet, das Verhältnis von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren in der Nahrung in Richtung Omega-3- zu verschieben. Dies wird seit Jahren von der Ernährungswissenschaft empfohlen, weil die heute übliche Ernährung meist zu viele Omega-6-Fettsäuren aufweist, was unter anderem Entzündungsvorgänge fördern kann. Aus diesem Grund sollen mehr Omega-3-Fette verzehrt werden, die eher entzündungshemmend wirken.
| Chemisch-physikalische Parameter Säurezahl: 4 mg KOH/g FfA: < 2 mg KOH/g Peroxidzahl: < 10 mÄqu O2/kg Jodzahl: 170-204 Verseifungszahl: 188-196 Dichte 20°C: 0,930-0,936 g/cm3 |
Sensorik Konsistenz: flüssig bei Zimmertemperatur Aussehen: gelbes bis dunkelgelbes Öl Geruch: arteigen, neutral Geschmack: arteigen, neutral, nussig, mild, herb |
Die Volksmedizin kennt Umschläge mit Leinöl zur Aufweichung von Verhärtungen und zur Schmerzlinderung. Die ernährungsmedizinische Forschung der letzten Jahrzehnte fand heraus, dass die Alpha-Linolensäure aus Leinöl in die Zellmembranen eingebaut wird, dass sie (wenn auch in geringem Ausmaß) zu anderen wichtigen Omega-3-Fettsäuren umgebaut wird, dass sie die Fließeigenschaften des Blutes günstig beeinflussen, eine übermäßig Blutgerinnung sowie die Bildung von entzündungsfördernden Botenstoffen hemmen kann. In mehreren Beobachtungsstudien ging ein hoher Verzehr von alpha-linolensäurereichen Pflanzenölen mit einem verminderten Herzinfarktrisiko einher.
In Schlesien und rund um Berlin gehörte Leinöl mit Pellkartoffeln und Quark zur gesunden Hausmannskost. Aufgrund seines intensiven Geschmacks nach Leinsaat ist Leinöl vielleicht nicht jedermanns Sache, es lässt sich jedoch gut mit anderen Ölen mischen.
Sobald es fischig oder ranzig riecht, sollte das Leinöl nicht mehr verwendet werden. Dann eignet es sich aber immer noch als Firnis für Holzmöbel, denn an der Luft verharzt Leinöl, das heißt, es bildet einen dünnen, rissfreien Schutzfilm aus.
Quellen
Baylin, A et al: Circulation 2003;107:1586-1591
Campos, H et al: Circulation 2008;118:339-345
Djoussé, L et al: Circulation 2005;111:2921-2926
Krist, S et al (Hrsg): Lexikon der pflanzlichen Fett und Öle. Springer Verlag, 2008
Grimm, H-U: Leinöl macht glücklich. Dr. Watson Books 2006
Zhao, G et al: American Journal of clinical Nutrition 2007;85:385-391
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Quellen
Baylin, A et al: Circulation 2003;107:1586-1591
Campos, H et al: Circulation 2008;118:339-345
Djoussé, L et al: Circulation 2005;111:2921-2926
Krist, S et al (Hrsg): Lexikon der pflanzlichen Fett und Öle. Springer Verlag, 2008
Grimm, H-U: Leinöl macht glücklich. Dr. Watson Books 2006
Zhao, G et al: American Journal of clinical Nutrition 2007;85:385-391
Hanföl 0,1 l
Als SalatÖl, für die Zubereitung von Saucen und Dressings ist HanfÖl gut geeignet wohlschmeckend und sehr gesund. Zum Dünsten von Gemüse oder zum Abschmecken von warmen Gerichten bestens geeignet. Zum Braten sollte HanfÖl nicht verwendet werden, da hierbei die sehr wertvollen essentiellen Fettsäuren zerstört werden.
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Weizenkeimöl konventionell 0,25 l
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Der getreideartige Geschmack des Öles paßt gut zu warmen Gemüsegerichten, Reis-, Nudel- und Kartoffelgerichten. Auch zu empfehlen für Salate, Diät- und Vollkost.
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