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Wie lange ist Essig haltbar?

Viele Essigsorten der Ölmühle Solling haben eine unbegrenzte Haltbarkeit und werden mit zunehmendem Alter gehalt- und wertvoller. Neben Zucker und Salz ist auch Essig ein Lebensmittel, das sehr lange haltbar ist und innerhalb der EU ohne Mindesthaltbarkeitsdatum angeboten werden kann. Essig wird sogar häufig als natürliches Konservierungsmittel eingesetzt und verlängert die Haltbarkeit von anderen Lebensmitteln wie Gurken oder Zwiebeln, wenn man diese darin einlegt.

Bei richtiger Lagerung ist Essig zirka zehn Jahre lang genießbar. Für eine besonders lange Haltbarkeit und einen langanhaltend guten Geschmack empfehlen wir, unsere Essige stets gut verschlossen, dunkel und kühl zu lagern.

Essigmutter als Zeichen für Qualität

Bei traditionell hergestellten, nicht pasteurisierten Essigen kann sich nach einiger Zeit die sogenannte „Essigmutter“ in Form einer trüben und geleeartigen Masse an der Oberfläche ansammeln. Dies bedeutet nicht, dass der Essig verdorben ist und ist kein Grund zur Beunruhigung – ganz im Gegenteil. Essigmutter ist ein gutes Zeichen für einen traditionell hergestellten und nicht pasteurisierten Essig. Sie entsteht durch Essigsäurebakterien, die mit Hilfe von Sauerstoff Alkohol in Essigsäure umwandeln. Wenn ein Essig geöffnet wird und mit Sauerstoff in Kontakt kommt, werden diese natürlichen Essigsäurebakterien unter Umständen wieder aktiv und bilden eine neue Essigmutter. Eine kühle Lagerung kann die Bildung von Essigmutter verlangsamen, denn Essigsäurebakterien bilden sich bevorzugt bei Wärme.

Warum haben manche Essigsorten ein Mindesthaltbarkeitsdatum?

Natürlich ist nicht jeder Essig gleich. Bei traditionell hergestelltem Essig handelt es sich um ein Naturprodukt. Je nach Sorte kann er beim Kontakt mit Sauerstoff nach einer gewissen Zeit seine Farbe ändern. Dies ist zum Beispiel bei unserem Naturtrüben Apfelessig und Holunderblüten Balsamessig der Fall. Beide Essige können geöffnet nach einer längeren Zeit eine leicht dunklere Farbe bekommen. Unser Kräuter- und Lavendelessig ändert sich farblich nicht, kann jedoch nach einiger Zeit leicht trüb werden. Innerhalb des Mindesthaltbarkeitsdatums sind diese Veränderungen kaum sichtbar. Ähnlich wie bei der Entstehung von Essigmutter gilt auch hier: die optische Veränderung hat auf die Qualität des Essigs keinen Einfluss, sondern zeigt lediglich, dass es sich um ein unbehandeltes und traditionell hergestelltes Naturprodukt aus kontrolliert biologischer Erzeugung handelt.

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