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Warum unser Leinöl nicht bitter schmeckt

Viele Menschen assoziieren Leinöl mit einem bitteren Geschmack. Das liegt vor allem daran, dass Leinöl aufgrund seines besonderen Fettsäurespektrums im Vergleich zu anderen Speiseölen sehr empfindlich ist und häufig schon ranzig schmeckt, wenn es verzehrt wird. Leinöl enthält mehr als 50 g Alpha-Linolensäure pro 100 g. Alpha-Linolensäure, kurz ALA, ist eine essenzielle Omega-3-Fettsäure, genauer gesagt eine dreifach ungesättigte Fettsäure mit 18 Kohlenstoffatomen. Was im ersten Moment sehr chemisch klingt, ist einfach zu erklären: die hohe Menge an dreifach ungesättigten Fettsäuren lässt das Öl schnell oxidieren, wodurch es bei falscher Herstellung und Lagerung schnell ranzig wird und einen bitteren Geschmack annehmen kann.

Mühlenfrische Kaltpressung für beste Qualität

Leinöl FrischegarantieDer Geschmack von Leinöl bestimmt nicht nur den Genuss, sondern ist auch ein Indiz für hohe Qualität. Denn gutes und frisches Leinöl erkennt man vor allem an seinem milden, nicht bitteren Geschmack. Unser Leinöl wird in der Ölmühle Solling täglich frisch mittels schonender Kaltpressung hergestellt und innerhalb von 24 Stunden gefiltert, abgefüllt und bis zum Versand stets kühl und dunkel gelagert. Der Schutz beginnt jedoch schon früher: Wir füllen unser Leinöl in Glasflaschen, die lichtundurchlässig sind und das Öl vor UV-Strahlen bewahrt. Jede Flasche wird beim Verschließen mit einem sogenannten Springdosierer ausgestattet, der ein leichtes und tropfengenaues Dosieren ermöglicht. Neben der einfachen Dosierung hat dies noch einen weiteren Vorteil: der Sauerstoffkontakt ist geringer als bei einer großen Flaschenöffnung, wodurch das Leinöl zusätzlichen Schutz vor der schnellen Oxidation erhält. Kein Hokuspokus, sondern ehrliches und traditionelles Handwerk, denn gutes Leinöl lässt sich nicht auf Lager produzieren.
Unser mühlenfrisch kaltgepresstes Leinöl ist ab Herstellung acht bis zehn Wochen haltbar. Die richtige Lagerung sichert die Qualität des wertvollen Vitalöls. Bitte bewahren Sie unser Leinöl stets gut verschlossen und im Kühlschrank auf. Übrigens: Leinöl kann auch eingefroren werden. Es weist eine andere Dichte als Wasser auf und dehnt sich in der Glasflasche nicht aus. So lässt es sich bis zu sechs Monate länger aufbewahren.

Leinsamen und Leinöl für die ausgewogene Ernährung

Sind Leinsamen ebenso empfindlich wie Leinöl? Nein, denn Leinsamen sind in unverarbeiteter Form aufgrund ihrer festen und robusten Schale besser vor der raschen Oxidation geschützt. Unverarbeitet nützen sie dem menschlichen Körper jedoch nur in einem sehr geringen Maße. Erst wenn sie geschrotet oder zu Öl verpresst werden, liefern sie große Mengen der wertvollen Alpha-Linolensäure. Und warum ist Leinöl bzw. ALA nun so gesund? Eine wesentliche Aufgabe von Leinöl ist es, die Omega-3-Versorgung des Körpers zu verbessern. Da es zugleich relativ wenig Linolsäure enthält (eine Omega-6-Fettsäure), ist es sehr dazu geeignet, das Verhältnis von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren in der Nahrung in Richtung Omega-3 zu verschieben. Dies wird seit Jahren von der Ernährungswissenschaft empfohlen, denn die heute übliche Ernährung enthält zu viele Omega-6-Fettsäuren. Entdecken Sie unser Tag für Tag mühlenfrisch kaltgepresstes Leinöl und genießen Sie den mild-nussigen Geschmack im Müsli, Joghurt und Smoothie, zu Salaten und Quark oder pur auf dem Löffel.

Leinöl mühlenfrisch versendet

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