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Ist Zimt gesund?

Zimt gehört zu den ältesten Gewürzen der Welt und gilt als Kostbarkeit - aber ist Zimt auch gesund? Das Gewürz fördert den Appetit und regt die Darmtätigkeit an. Zimt kann Speisen also bekömmlicher machen und Verdauungsproblemen vorbeugen. Zimt kann sich außerdem positiv auf den Cholesterinspiegel als auch auf Blutzuckerwerte auswirken. Letzteres ist aber noch nicht eindeutig wissenschaftlich belegt. Zudem kann Zimt beim Abnehmen helfen, da das Gewürz als wärmendes Gewürz gilt. Die Entwicklung der Wärme im Körper verbraucht zusätzlich Energie. Wichtig ist: Beim Verzehr kommt es auf die Menge und die Sorte an. Generell unterscheidet man zwischen zwei Sorten: Dem Cassia-Zimt, auch China-Zimt genannt, und dem Ceylon-Zimt, dem Echten Zimt.

Cumaringehalt in Cassia-Zimt

Weltweit wird deutlich mehr Cassia-Zimt als Ceylon-Zimt produziert und verarbeitet. Während Ceylon-Zimt überwiegend als gesund gilt kann der günstigere Cassia-Zimt mitunter sogar schädlich sein. Er kann laut Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) erhöhte Mengen an Cumarin enthalten, Ceylon-Zimt enthalte hingegen nur geringe Mengen an Cumarin, die gesundheitlich unbedenklich seien. Cumarin ist ein Aroma- und Duftstoff, der leberschädigend wirken kann.

Wie viel Zimt ist gesund?

Die laut BfR tolerierbare tägliche Aufnahmemenge liegt bei 0,1 Milligramm Cumarin pro Kilogramm Körpergewicht und Tag. "Ein Erwachsener mit 60 kg Körpergewicht kann folglich ein Leben lang täglich 6 mg Cumarin aufnehmen, ohne dass eine gesundheitliche Beeinträchtigung zu erwarten ist", heißt es vonseiten des BfR. In einem Kilogramm Cassia-Zimt seien durchschnittlich circa 3 Gramm Cumarin enthalten. "Wird dieser Wert kurzzeitig überschritten, ist keine Gefährdung der Gesundheit zu erwarten", schreibt das BfR. Wer bei der Lebensmittel-Zubereitung häufig große Mengen Zimt als Gewürz verwendet, sollte den cumarinarmen Ceylon-Zimt verwenden. 

Zimt in Lebensmitteln

In der neuen europäischen Aromenverordnung aus dem Jahr 2011 sind Höchstgehalte für zimthaltige Lebensmittel festgelegt. Der Höchstgehalt für „traditionelle und/oder saisonale Backwaren, bei denen Zimt in der Kennzeichnung angegeben ist“ wie Zimtsterne liegt bei 50 Milligramm pro Kilogramm Lebensmittel, der für Dessertspeisen zum Beispiel Milchreis mit Zimt bei 5 Miligramm pro Kilogramm Lebensmittel. Eine Überschreitung der tolerierbaren täglichen Aufnahmemenge durch Lebensmittel ist laut dem Bundesinstitut für Risikobewertung nur möglich, wenn der Höchstwert von 50 Milligramm pro Kilogramm Lebensmittel voll ausgeschöpft wird "und täglich große Mengen solcher Lebensmittel verzehrt werden". Bei Kleinkindern mit einem Körpergewicht von 15 Kilogramm entspräche dies etwa sechs kleinen Zimtsternen täglich, bei Erwachsenen mit einem Gewicht von 60 Kilogramm wären dies rund 24 kleine Zimtsterne täglich.

Ceylon-Zimt: Die hochwertigere feinere Zimtart

Der Ceylon-Zimtbaum (auch: Echter Zimtbaum) gehört der Familie der Lorbeer-Gewächse an. Der Ceylon-Zimt kann zweimal im Jahr geerntet werden. Die Äste werden dabei abgeschlagen, von der Rinde befreit und zu Zimtstangen zusammengerollt. Jene des Echten Zimts ähneln einer Zigarre, die Rinde ist in vielen dünnen Schichten zusammengerollt. Zum Vergleich: Die Cassia-Zimt-Stangen haben eine dickere Rindenschicht sowie einen Hohlraum in der Mitte. In gemahlener Form sind die Sorten kaum zu unterscheiden. Ceylon-Zimt ist die hochwertigere und feinere Zimtart.

Echten Zimt in Speisen verarbeiten

Ceylon-Zimt ist ein äußerst vielseitig einsetzbares Gewürz - und zwar nicht nur in der Weihnachtszeit, in Zimtschnecken oder zu Milchreis mit Zimt und Zucker. Es hat ein süß-aromatisches Aroma. Mit dem Gewürz lassen sich im Handumdrehen Süßspeisen wie Porridges und Waffeln sowie orientalische Gerichte verfeinern. Der milde Geschmack des Ceylon-Zimt macht das gesunde Müsli zum Frühstück zu einer aromatischen Besonderheit. Auch Getränken verleiht Zimt das gewisse Etwas: Smoothies, Tees, Kaffee oder auch der Goldenen Milch.