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Ölziehen mit Kokosöl

Inhaltsverzeichnis:

  1. Ölziehen mit Kokosöl als zusätzliche Pflege des Mundraums
  2. Guter Geschmack, einfache Durchführung
  3. Ein paar Tipps fürs Ölziehen mit Kokosöl
  4. Warum muss man sich fürs Ölziehen Zeit nehmen?
  5. Wann treten die ersten Veränderungen ein?

Die traditionelle indische Heilkunst Ayurveda empfiehlt das Ölziehen – die Pflege des Mundraums mit unraffiniertem Pflanzenöl – um die Mundflora zu stärken, die Zahngesundheit zu verbessern und krankmachende Mikroorganismen (z. B. Bakterien) aus dem Körper zu spülen. Ölziehen soll sich wegen der wertvollen Inhaltsstoffe des Kokosnussöls besonders positiv auf den Mundraum auswirken. Jedenfalls, wenn das (unraffinierte) Kokosöl aus ökologischem Anbau stammt, rückstandskontrolliert ist und so schonend gepresst wurde wie z. B. das mühlenfrische native Kokosöl EG-Bio oder das native Kokosöl Naturland Fair der Ölmühle Solling.

Ölziehen mit Kokosöl als zusätzliche Pflege des Mundraums

Das Ölziehen dient als Ergänzung der täglichen Mund- und Zahnpflege und soll nicht nur die Mundschleimhaut geschmeidig machen, es soll auch Mundgeruch entgegenwirken und die Zähne aufhellen, ohne den Zahnschmelz anzugreifen. Zudem soll das Kokosöl dank seines natürlichen Gehalts an Laurinsäure dazu beitragen, Mikroorganismen im Mundraum abzutöten (siehe auch www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21333271). Das Zähneputzen und die Benutzung von Zahnseide ersetzen kann Ölziehen jedoch nicht, da nur die mechanische Reinigung mit Zahnbürste und Zahnpasta Plaques sicher von den Zähnen entfernt.

Guter Geschmack, einfache Durchführung

Für das Ölziehen brauchen Sie etwa einen Teelöffel voll Kokosöl. Im Mund wird das bei normalen Zimmertemperaturen feste Öl sofort flüssig, sodass Sie es hin und her bewegen, immer wieder durch die Zahnzwischenräume pressen und alle Mundschleimhäute damit benetzen können. Es mag zunächst ungewohnt sein, Kokosöl über einen längeren Zeitraum im Mund zu behalten, doch der milde, exotische Geschmack des Öls erleichtert selbst Anfängern die Durchführung des Ölziehens. Insgesamt 10 bis 20 Minuten sollte das Ölziehen dauern. Dann spucken Sie das Öl in ein Papiertaschentuch, werfen es in den Mülleimer, spülen den Mund mit Wasser aus und putzen sich die Zähne. Eine detaillierte Anleitung für das Ölziehen erhalten Sie hier.

Ein paar Tipps fürs Ölziehen mit Kokosöl

Gerade für Kinder und Schwangere ist es wichtig, ein qualitativ hochwertiges Öl zu verwenden. Das Kokosnussöl der Ölmühle Solling ist ein streng kontrolliertes Nahrungsmittel und wird regelmäßig auf Schadstoffe überprüft.

Warum muss man sich fürs Ölziehen Zeit nehmen?

10 bis 20 Minuten: Das ist die Zeit, die man fürs Ölziehen investieren sollte – und zwar möglichst täglich, damit sich positive Veränderungen einstellen. Für manche Menschen ist das sicher eine Herausforderung. Doch erst im Laufe dieser 10 bis 20 Minuten vermischt sich das Kokosöl im Mund mit dem Speichel und nimmt schädliche Mikroorganismen auf. Dies lässt sich übrigens leicht daran feststellen, dass das Kokosöl, das Sie ausspucken, von ganz anderer Farbe und Konsistenz ist, als das, was Sie zu Beginn des Ölziehens in den Mund genommen haben.

Wann treten die ersten Veränderungen ein?

Die ersten Veränderungen im Mundraum sollten sich beim Ölziehen bereits nach etwa einer Woche einstellen. Die Schleimhäute fühlen sich in der Regel geschmeidiger an, die Zähne glatter. Unerwünschte Nebenwirkungen gibt es beim Ölziehen nicht, sodass es völlig ungefährlich ist, das Ölziehen einfach einmal auszuprobieren. Eventuell kann sich der Speichelfluss im Anschluss etwas verstärken.
Wichtig ist jedoch, das Kokosöl in ein Papiertaschentuch statt in den Ausguss zu spucken. Denn bei herkömmlichen mitteleuropäischen Außentemperaturen wird das Kokosöl wieder fest und kann in größeren Mengen unter Umständen den Abfluss verstopfen. Außerdem sollten Sie Ihrer Gesundheit zuliebe unbedingt ein qualitativ hochwertiges Kokosöl wie z. B. das der Ölmühle Solling verwenden.

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