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Kokosöl EG-Bio

nativ

Kokosöl EG-Bio
EU Bio
DE-ÖKO-039
Nicht-EU-Landwirtschaft
  • 100 % natives Bio-Kokosnussöl
  • aus anerkannt ökologischem Anbau / EG Bio-Qualität
  • höchste Premium Qualität von den Philippinen
  • nicht raffiniert, nicht gehärtet, nicht gebleicht, nicht desodoriert
  • rückstandskontrolliert durch akkreditierte Fachlabore in Deutschland
  • VEGAN und laktosefrei, Laurinsäuregehalt 49,5 g pro 100 g
4,93 von 5 Sternen
bei 4947 Bewertungen
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30 ml 1,00 €
100 g 3,90 €
250 ml 5,90 €
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Das native Kokosöl aus der Ölmühle Solling stammt aus vollreifen Kokosnüssen von biologisch arbeitenden Bauern in Sri Lanka und auf den Philippinen. Das Kokosnussfleisch wird schonend getrocknet und ohne die braune Samenhaut mühlenfrisch zu Kokosnussöl verarbeitet.

Das wertvolle Öl aus der exotischen Nuss ist nicht nur geschmacklich von höchster Qualität und vielseitig verwendbar, es überzeugt auch mit ernährungsphysiologischen Werten: Zwar enthält Kokosöl viele gesättigte Fettsäuren, es handelt sich dabei jedoch um eine besondere Fettsäureart. Das Öl besteht zu einem Großteil aus mittelkettigen Fettsäuren, den sogenannten MCTs (Middle Chain Triglycerides), wie der Laurinsäure. Diese Laurinsäure, die nahezu die Hälfte der Fettsäuren im Kokosöl ausmacht, ist unter anderem wichtiger Bestandteil der Muttermilch. Kombiniert mit einer vielseitigen Küche leistet Bio-Kokosöl einen wichtigen Beitrag zu einer ausgewogenen Ernährung.

Kokosöl

Der Unterschied zwischen Kokosöl mit und ohne Samenhaut

Das schneeweiße Kokosöl unterscheidet sich von unserem »Kokosöl aus der ganzen Nuss«: während letzteres aus der Kokosnuss samt ihrer brauner Samenhaut hergestellt wird, wird diese Haut für die Pressung von »herkömmlichem« Kokosöl entfernt. Es ist demnach milder im Geschmack, hat einen weniger intensiven Duft und ist darüber hinaus an einer schneeweißen Farbe erkennbar. Aufgrund der mitverarbeiteten Samenhaut hat das »Kokosöl aus der ganzen Nuss« eine etwas cremigere, leicht gelbe Farbe.

Die Herstellung von nativem Bio-Kokosöl ist aufwändig und erfordert viel Sorgfalt und Sachkunde, denn dieses wertvolle Öl unterscheidet sich sowohl im Geschmack als auch in der Zusammensetzung deutlich von billigen, gehärteten Kokosfetten, die in der Lebensmittelindustrie eingesetzt werden oder auch im konventionellen Handel erhältlich sind.

Unser Kokosöl überzeugt durch Premium-Qualität und einen köstlichen Geschmack. Natürlich ist es vegan, wird nicht gehärtet oder desodoriert und ist sehr vielseitig anwendbar. Kokosnüsse sind ein hoch nahrhaftes Lebensmittel. Sie sind reich an Ballaststoffen, Vitaminen, Mineralien und phenolischen Verbindungen. Das essbare Kokosnussfleisch besteht zu etwa 45 % aus Wasser. Darüber hinaus enthält es zirka 35 % Kokosfett, 9 % Ballaststoffe, 5 % Eiweiß, 5 % Kohlenhydrate und 1 % Vitamine und Mineralstoffe. ­­­

Wertvolles Kokosöl

7Tipps zur Anwendung

  • 1zum Braten, Backen, Dünsten und Frittieren
    Das Öl aus der Kokosnuss ist ideal für heiße Temperaturen geeignet und wegen seiner Fettsäurezusammensetzung besonders hitzestabil. mehr
  • 2als Butterersatz
    Kokosöl enthält Eiweiß, Vitaminen Mineralen und Ballaststoffe. Durch seine cremige Konsistenz ist es als Brotaufstrich sowie Butterersatz bestens geeignet.
  • 3für die Pflege der Haut
    Naturbelassenes Kokosöl ist die ideale Feuchtigkeitspflege für jeden Hauttyp. Es dringt schnell in die Haut ein und verweilt dort länger als Cremes, die auf der Basis von Wasser hergestellt werden. mehr
  • 4für die Pflege der Haare
    Kokosöl ist ein echtes Talent, wenn es um die Pflege der Haare geht: mit seiner feuchtigkeitsspendenden Wirkung schenkt es Haar und Kopfhaut ausreichend Pflege und Schutz vor Umwelteinflüssen. mehr
  • 5für die Lippenpflege
    Als naturbelassene Pflege der Lippen, die völlig frei von Farb- und Duftstoffen ist, verleiht Kokosöl ein zartes und gepflegtes Hautgefühl. Es entfernt auch langanhaltende Lippenstifte und pflegt neben der Reinigung die sensible Haut der Lippen. mehr
  • 6zur Pflege von Mund und Zähnen
    Das Öl findet auch in der ayurvedischen Methode, dem Ölziehen, zur Reinigung und Pflege von Mund und Zähnen Anwendung. Kokosöl ist antibakteriell und hinterlässt ein sauberes und angenehmes Gefühl im Mund. mehr
  • 7für Vierbeiner
    Nicht nur für Menschen sondern auch für Hund und Katze ist Kokosöl als wertvolle Futterergänzung ebenso wie zur Fellpflege beliebt. Zecken und Flöhe mögen Kokosöl nicht, daher soll es als natürlicher Schutz gegen Ungeziefer dienen. mehr

Kokosöl zum Kochen

Heutzutage ist Kokosöl kaum noch aus der Küche wegzudenken, das gilt insbesondere für die Länderküchen, in denen Kokosnüsse gedeihen. Bei dem exotischen Bio-Kokosöl handelt es sich um ein sehr unempfindliches und hitzebeständiges Öl, das reich an wertvolle Laurinsäure ist. Die Hitzebeständigkeit hat das Öl vor allem dem hohen Anteil der gesättigten Fettsäuren zu verdanken, die es haltbar und hitzestabil machen, und beim Braten, Backen und Frittieren die Entstehung von Transfettsäuren verhindern.

Neben den zahlreichen Anwendungsgebieten von Kokosöl ist das Öl außerdem wegen seines feinen, nussigen Geschmacks beliebt. Es eignet sich für Currys, Fleisch- und Fischgerichte, für Vegetarisches und Veganes und natürlich ebenso für süße Speisen. Beim Backen kann Kokosöl Butter ersetzen und es eignet sich ebenfalls als alternativer Brotaufstrich, pur oder unter Aufschnitt, Marmelade und Honig. In unserer Rezeptsammlung können sie sich inspirieren lassen.

Nährstoffreiches Kokosöl

In der Ölmühle Solling bieten wir die höchste Qualität an Bio-Kokosöl, das sogenannte ›Virgin Coconut Oil‹, auch als natives Kokosöl bezeichnet, an. Dieses wird aus vollreifen Kokosnüssen aus biologischem Anbau mechanisch ohne Hitzezufuhr gewonnen, schonend abgefüllt und selbstverständlich nicht gebleicht, desodoriert oder raffiniert. Es überzeugt mit seiner feinen Kokosnote und einer Fülle an Nährstoffen.

Die Kokosnuss liefert von Natur Eiweiß, Kohlenhydrate, Ballaststoffe, Vitamine und Mineralien. Es enthält mittelkettige Fettsäuren, die sogenannten MCTs (Middle Chain Triglycerides), wie die Laurinsäure, die nahezu die Hälfte der Fettsäuren im Öl ausmacht. In Kombination mit einer vielseitigen, frischen Küche leistet Bio-Kokosöl mit seinem Laurinsäureanteil einen wichtigen Beitrag zu einer ausgewogenen Ernährung.

Da Kokosöl keine essenziellen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren enthält, sollte man für eine ausgewogene Ernährung auf eine vielseitige Verwendung von Ölen setzen. Besonders Vitalöle wie unser mühlenfrisches Leinöl und unsere Omega DHA Öle liefern essenzielle Omega-3-Fettsäuren, wie die Alpha-Linolensäure und die Docohexaensäure. Deshalb bietet wir Ihnen eine große Auswahl an mühlenfrischen Bio-Speiseölen für den Ölwechsel in der Küche.

Hautpflege mit Kokosöl

Peeling selber machenEin Peeling mit Kaffeepulver und Kokosöl

Kokosöl ist eine reichhaltige und feuchtigkeitsspendende Hautpflege. In unserer Solling Naturkosmetik bildet Kokosöl einen wichtigen Bestandteil, der sowohl der Pflege der Haut dient und ebenso die weiteren wertvollen Pflanzenöle mit seinem Schutzmantel aus gesättigten Fettsäuren umgibt.

Kokosnussöl verwöhnt Haut und Sinne mit einem exotischen Duft und überzeugt durch seine gute Verträglichkeit. Unseren Hautbalsamen schenkt es eine angenehme Textur und einen Pflegeeffekt, der auch trockene Haut dabei unterstützt, Feuchtigkeit langanhaltend zu speichern. Auch pur auf die Haut aufgetragen spendet Kokosöl Pflege und Feuchtigkeit. Kokosöl enthält natürliche Antioxidantien, bewahrt die Haut vor freien Radikalen und beugt der Hautalterung vor. Auch als Zusatz im Badewasser und zum Mischen von selbstgemachten Peelings ist Kokosöl ideal geeignet.

Unser Tipp für ein belebendes Körper- und Gesichtspeeling mit Kokosöl:

3 TL Kokosöl
2 TL gemahlenen Kaffee
1 TL Kokosblütenzucker

Kokosöl zum Abschminken

Abschminken mit Kokosöl

Auch zur Entfernung von Make-up eignet sich Kokosnussöl. Für die Anwendung einfach ein Abschminkpad mit lauwarmem Wasser befeuchten, etwas Kokosöl dazugeben und leicht über Haut, Lippen und Wimpern streichen. Waschbare Abschminkpads aus Bambus oder Bio-Baumwolle sind wiederverwendbar und ressourcenschonend. Neben der Reinigung wird die Haut im gleichen Schritt gepflegt und revitalisiert.

Babypflege mit Kokosöl

Auch für die Pflege empfindlicher Baby- und Kinderhaut ist Kokosöl ein wahrer Geheimtipp. Es ist 100 % frei von synthetischen Zusatzstoffen, enthält also weder Farb-, Duft- noch Konservierungsstoffe und überzeugt durch seine gute Verträglichkeit. Das Kokosöl kann pur als tägliche Creme verwendet werden und spendet auch trockenen und gereizten Hautstellen langanhaltende Pflege. Kokosöl ist ebenfalls als pflegender Zusatz im Badewasser geeignet. Bitte nach dem Bad die Badewanne gründlich reinigen, um eine Rutschgefahr zu vermeiden.

Lippenpflege mit Kokosöl

Bio-Kokosnussöl ist eine ideale Pflege für zarte Lippen. Das Öl verleiht einen angenehmen Duft und wirkt wie ein natürlicher Schutzmantel für die empfindliche Haut der Lippen. Zugleich hinterlässt es einen geschmeidigen Glanz. Auch ein Peeling für zartgepflegte Lippen lässt sich mit Kokosöl ganz einfach selbst mischen:

½ TL Kokosöl
½ TL Kokosblütenzucker oder Kaffeepulver
½ TL Honig

Kokosöl, Kokosblütenzucker oder Kaffeepulver und Honig miteinander vermischen, auftragen und ein bis zwei Minuten sanft über die Lippen massieren. Mit Wasser abspülen und mit einem weichen Handtuch trocken tupfen. So werden abgestorbene Zellen sanft entfernt und die Haut wird vitalisiert und gepflegt. Das Peeling hält sich im Kühlschrank zirka eine Woche.

Ölziehen mit Kokosöl

ÖlziehenÖlziehen reinigt Mund, Zunge und Zähne

Als Ölziehen, Ölkur, Ölkauen oder Ölsauern wird die Reinigung des Mundraums mit Öl bezeichnet. Es handelt sich dabei um eine Methode aus der ayurvedischen Medizin, einer traditionellen indischen Heilkunst. Beim Ölziehen wird eine kleine Menge Öl im Mund für etwa 10 Minuten lang hin und her bewegt. Das dient der Mundhygiene und soll Bakterien und andere Krankheitserreger aus dem Mundraum und damit aus dem Körper ausleiten.

Der beste Zeitpunkt für das Ölziehen ist morgens, direkt nach dem Aufstehen. Vor Beginn sollte die Zunge mit einem Zungenschaber von Belag befreit werden. Auf diese Weise wird die Zahl der Bakterien, die sich im Öl ansammeln, verringert. Anstelle von einem Zungenschaber, kann auch ein umgedrehter Esslöffel verwendet werden. Damit ganz einfach vorsichtig von hinten nach vorn zwei- bis dreimal über die Zunge streichen. Danach spülen Sie den Mund mit etwas Wasser aus. Die Zähne werden erst nach dem Ölziehen geputzt.

Zum Ölziehen nehmen Sie etwa einen Teelöffel Kokosöl in den Mund, lassen es dort schmelzen und bewegen das Öl hin und her, ähnlich wie bei einer Mundspülung. Ziehen Sie das Öl zwischen den Zähnen durch und benetzen Sie den kompletten Mundraum. Da das Ölziehen die Speichelproduktion anregt, vermehrt sich dabei die Menge des Mundinhalts. Das Öl löst dabei Speisereste, Bakterien und andere Mikroorganismen von den Zähnen, der Zunge und von der Mundschleimhaut und nimmt diese auf.

Wichtig: Am Ende des Ölziehens schlucken Sie das Öl keinesfalls hinunter, sondern spucken es in ein Taschentuch, das Sie im Anschluss wegwerfen. Nach dem Ölziehen ist es empfohlen, die Zähne zu putzen. Bereits nach einigen Anwendungen werden Sie feststellen, dass sich Ihre Mundschleimhaut geschmeidiger anfühlt und Ihre Zähne glatter.

Haarpflege mit Kokosöl

Kokosöl für die Haare

Bio-Kokosnussöl ist ein natürliches und beliebtes Mittel zur Haarpflege. Das Öl besitzt eine pflegende Wirkung und versorgt sowohl Haare als auch Kopfhaut mit Feuchtigkeit. Insbesondere bei trockenem und strapaziertem Haar ist eine Kur mit Kokosöl empfohlen. Der Vorteil gegenüber synthetischen Haarkuren: Natives Bio-Kokosöl ist naturbelassen, es enthält keine Silikone, künstlichen Duftstoffe oder Stabilisatoren und irritiert so weder Haar noch Haut. Es enthält neben Vitaminen eine Vielzahl an Mineralien, die das Haar pflegen, revitalisieren und gegen äußere Umwelteinflüsse stärken und schützen.

Die Anwendung von Kokosöl als Haarpflege ist einfach: je nach Haarlänge ein bis zwei Teelöffel Kokosöl in den Handflächen verreiben, schmelzen lassen und auf das trockene oder handtuchtrockene Haar auftragen. Das Öl mit den Fingerspitzen gründlich in die Längen und Spitzen einmassieren und idealerweise auch die Kopfhaut damit benetzen. Als nächsten Schritt kann längeres Haar mit einem Kamm vorsichtig durchgekämmt werden, um das Öl gründlicher zu verteilen. Um eine gute Einwirkung zu erzielen und dafür zu sorgen, dass das Kokosöl flüssig bleibt, sollte das Haar in ein Handtuch eingewickelt werden, damit es durch die Körpertemperatur warm bleibt, und für eine halbe Stunde bis Stunde einwirken. Natürlich kann man das Öl auch über Nacht einwirken lassen, dafür bitte das Kopfkissen mit einem Handtuch vor Ölflecken schützen. Nach der gewünschten Einwirkzeit werden die Haare zunächst mit warmem Wasser gründlich ausgespült und im Anschluss mit einem milden, optimaler Weise silikonfreien Shampoo gewaschen und kann wie gewohnt getrocknet und gestylt werden.

Kokosöl für Haustiere

Auch bei Haustieren wie Hund und Katze ist Kokosfett zur hochwertigen Futterergänzung und Fellpflege bewährt. Es soll es sogar als natürlicher Schutz gegen Ungeziefer dienen, denn Zecken und Flöhe meiden den süßlichen Duft es Öls. Je nach Größe und Gewicht des Tieres dürfen Katzen ¼ bis ½ Teelöffel Kokosöl mehrmals wöchentlich erhalten. Große Hunde können einen vollen Teelöffel täglich bekommen. Das Öl einfach unter das Nass- oder Trockenfutter mischen. Zur Ungezieferabwehr kann das Öl auf das Fell aufgetragen werden. Dafür das Kokosöl in den Handflächen schmelzen lassen und auf dem Fell des Tieres, insbesondere auf dem Bauch, verteilen. Da Kokosöl keine synthetischen Inhaltsstoffe enthält, ist es völlig unbedenklich, wenn Ihr Haustier das Öl ableckt.

Der Herstellungsprozess von Kokosöl

Kokosölherstellung

Die Gewinnung von hochwertigem Kokosöl beginnt natürlich mit der Kontrolle der Qualität der Nüsse. Ausnahmslos Nüsse mit analytisch und sensorisch einwandfreier Qualität aus kontrolliert biologischem Anbau werden für die Herstellung von unserem Kokosnussöl verwendet.

Das Entfernen der harten Nussschale passiert in Handarbeit durch geschulte Arbeiter. Sobald die Kokosnuss geschält ist, wird zunächst das Kokoswasser aus dem Inneren der Nuss aufgefangen. Ist die Nuss einmal geöffnet, muss die weitere Verarbeitung zügig erfolgen. Im nächsten Schritt wird das Fruchtfleisch, ebenfalls in Handarbeit, aus der Schale gelöst.

Das frische Kokosnussfleisch wir im Anschluss mit Hilfe von Schneidwerken aus Edelstahl zu feinen Kokosraspeln zerkleinert. Die aromatischen Kokosraspel bieten wir in der Ölmühle Solling ebenfalls in unverarbeiteter Form an. Ein wichtiger Prozess muss durchlaufen werden, bevor das native Kokosöl gepresst werden kann, um die Haltbarkeit des Bio-Kokosnussöles zu garantieren. Das gewaschene, geraspelte Kokosnussfleisch muss mit Heißluft „blanchiert“ werden. Dieser Prozess dauert nur wenige Minuten, wobei die Temperaturen der trocknenden Heißluft mindestens 80 °C erreichen muss und nicht niedriger sein darf. Der Grund für die Wichtigkeit des Blachierens liegt darin, dass Kokosnussfleisch natürliche Enzyme enthält, sogenannte Lipasen, die Fette aufspalten können. Werden diese Enzyme nicht durch die Einwirkung von Hitze inaktiviert, würde das laurinsäurereiche Kokosöl rasch einen seifigen Geschmack bekommen. Zusätzlich wird der Wassergehalt des Kokosnussfleischs in der Trocknungsanlage auf weniger als drei Prozent reduziert. Das getrocknete Kokosnussfleisch wird als »Kopra« bezeichnet. Sobald sie blanchiert und gut getrocknet ist, kann die Kopra direkt im Anschluss zu nativem Kokosfett gepresst werden.

Einen Pluspunkt erhält die Herstellung von Kokosöl auch im Bereich Nachhaltigkeit: Bei der Verarbeitung der Kokosnuss entstehen keinerlei Abfälle und jeder Teil des wertvollen Nahrungsmittels wird verwendet: Der Presskuchen, der beim Pressvorgang übrig bleibt, wird in unserer Ölmühle zu einem feinen Kokosmehl vermahlen. Es eignet sich zum Backen und Anreichern von Shakes und Müsli. Nach der Abfüllung des frisch gepressten Kokosöls wird das kostbare Kokosmus, das als Sediment im Fass zurückbleibt, ebenfalls abgefüllt und kann als köstlicher Brotaufstrich verwendet werden.

Die Kokospalme

Kokospalme

Seit Tausenden von Jahren profitieren die Bewohner Südindiens, der Südsee-Inseln und anderer tropischer und subtropischer Gebiete ganz selbstverständlich von der Vielfalt der Kokospalme und ihrer Nüsse. Die Palme liefert Bau- und Brennmaterial, das hochwertige Kokosfett der Kokosnuss pflegt Haut und Haare, und eine Mahlzeit ohne einen Bestandteil der Kokosnuss ist beinahe undenkbar.

Die Kokospalme ist Teil der Familie der Palmengewächse. Sie findet ihren Ursprung auf den Südseeinseln und im indomalayischen Raum. Die Verbreitung der Palme an den Küsten des gesamten Tropengürtels zwischen dem nördlichen und südlichen Wendekreis rund um den Äquator verdankt sie der Kokosnuss. Da diese schwimmfähig ist, hat sie sich über den Meerweg verbreitet. Die Kokospalme wir auch als Tree of Life, denn in den Tropen hat sie als wichtigste Nutzpflanze eine enorme wirtschaftliche Bedeutung und stellt außerdem eine grundlegende Nährstoffquelle dar.

In der Ölmühle Solling werden ausschließlich Bio-Kokosnüsse von kleinbäuerlichen Farmen verarbeitet, aus denen Kokosöl, Kokoswürzöle, Kokosmehl und Kokosaufstriche hergestellt werden.

 

Kokosnüsse aus Sri Lanka

Gründer und Produktentwickler der Ölmühle Solling, Werner Baensch, arbeitete als Dipl. Ing. Lebensmitteltechnologe über einen Zeitraum von vielen Jahren mit dem »Coconut Research Institute« in Sri Lanka zusammen. Dort entwickelte er eine Prozesstechnik zur Herstellung einer hochwertigen Qualität von nativem Bio-Kokosöl. Auf der internationalen Coconut Conference in Colombo 2003 wurde diese Technologie erstmals vorgestellt. Daraufhin verbreitete sie sich in alle tropischen und südostasiatischen Länder. Mit einem der in Sri Lanka neu entstandenen Projekte für Kokosöl, der Firma Serendipol, arbeitet die Ölmühle Solling seit 2006 bei technischer Konzeptionierung und Qualitätskontrolle zusammen.

Serendipol arbeitet seit seinem Aufbau im Jahr 2006 mit kleinbäuerlichen Farmern im Raum Kuliapitiya zusammen und unterstützt sie bei der biologischen Bewirtschaftung der Kokosfarmen. Im Laufe der Jahre haben sich über 1.300 Kleinbauern und Farmer diesem Projekt angeschlossen und verwalten und bewirtschaften insgesamt eine Fläche von über 8.000 Hektar.

Auf den vielen Öko-Plantagen gedeihen neben Kokospalmen auch andere Gewächse für den täglichen Lebensunterhalt. Diese Mischkultur trägt viel dazu bei, dass unter diesen tropenklimatischen Bedingungen ökologischer Landbau in vielen Lebensbereichen nachhaltig sein kann. Für die Einheimischen bedeutet das gesicherte Arbeitsplätze in der Kokosnussverarbeitung und damit verbesserte Lebensbedingungen und Chancen für künftige Generationen.

Kokosöl - fest oder flüssig?

Kokosöl - fest oder flüssig?Kokosöl kann fest oder flüssig sein

Während einer Reise in tropische Gebiete wie Thailand, die Philippinen oder Sri Lanka entdeckt man häufig ein klares, flüssiges Kokosöl, das aussieht wie Wasser. Wieder in Deutschland angekommen, ist das Kokosöl plötzlich nicht mehr flüssig, sondern fest. Woran liegt das?

Der Aggregatzustand und die Bezeichnung von Kokosöl bzw. Kokosfett haben etwas mit der Aufbewahrungstemperatur zu tun. Das Öl wird aus dem getrockneten Fruchtfleisch der Kokosnuss hergestellt und ist bei Temperaturen von über 24 °C in der Regel flüssig. Bei niedrigeren Temperaturen unter 24 °C verfestigt sich das Öl. Aus diesem Grund ist die Bezeichnung Kokosfett ebenfalls korrekt. Da das Produkt in den tropischen Herkunftsländern jedoch fast ausnahmslos als Kokosöl bezeichnet wird und der Begriff weltweit verbreitet ist, verwenden auch wir in der Ölmühle Solling diese Bezeichnung.

Fälschlicherweise wird häufig davon ausgegangen, Kokosfett sei immer fest und Kokosöl flüssig und es handele sich um zwei unterschiedliche Produkte. Jedoch unterscheidet sich je nach Außentemperatur nur der Aggregatzustand. Natives, unbehandeltes Kokosöl enthält einen hohen Anteil an mittelkettigen Fettsäuren, auch MCT (Middle Chain Triglycerides) genannt, zu denen die Capron-, Capyl- und Caprinsäure sowie auch die Laurinsäure gehören. Erstere haben einen niedrigeren Schmelzpunkt als 24 °C und ändern ihren Aggregatzustand bei ansteigender oder abnehmender Temperatur.

Ein natürliches, natives Bio-Kokosöl ist verflüssigt sich ab einer Temperatur von zirka 24 °C und bekommt eine durchsichtige, wasserähnliche Optik. Bei Temperaturen unter 24 °C wir das Öl fest. Es bleibt streichfähig und bekommt eine cremeweiße Farbe. Bei sehr niedrigen Temperaturen, z. B. im Kühlschrank, wird das Öl extrem fest und verliert seine Streichfähigkeit. Wir empfehlen Ihnen, das Kokosöl außerhalb des Kühlschranks aufzubewahren.

Übrigens: Ist ein Kokosöl auch bei Temperaturen von unter 24 °C flüssig, kann dies ein Zeichen dafür sein, dass das Öl fraktioniert, also chemisch behandelt wurde, und seine Laurinsäure entzogen wurde. Die mittelkettigen, noch flüssigen Fettsäuren bleiben zurück – dem Kokosöl fehlen in diesem Fall seine wichtigen sekundären Nährstoffe und Vitamine sowie die wertvolle Laurinsäure.

Rezepte

Schokokugeln mit Kokosöl

Schokokugeln mit Kokosöl Zutaten für 8 Personen

Zubereitungszeit: 20 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Zutaten
80 gZartbitterschokolade
100 gDatteln, entsteint
100 ggehackte Haselnüsse
2 ELKokosöl
4 ELHaferflocken
ungesüßtes Kakaopulver

Zubereitung
Die Schokolade im Wasserbad gemeinsam mit 1,5 Esslöffeln Kokosöl schmelzen. Haferflocken in einer Pfanne mit einem halben Esslöffel Kokosöl für 2-3 Minuten anrösten. Datteln in einem Mixer gründlich zerkleinern und mit der Schokoladen-Kokosöl-Mischung, den gehackten Haselnüsse und Haferflocken in einer Schüssel zu einer gleichmäßigen Masse verrühren. Die Masse zu einer großen Kugel formen und in einer geschlossenen Dose für etwa eine Stunde in den Kühlschrank stellen. Mit den Händen kleine Kugeln formen (zirka 3 cm Durchmesser) und in Kakaopulver wälzen. Alternativ können die Kugeln in gehackten Haselnüssen gewälzt werden. Bis zum Verzehr im Kühlschrank aufbewahren.


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Pancakes mit Kokosmehl

Pancakes mit Kokosmehl Zutaten für 4 Personen

Zubereitungszeit: 15 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Zutaten
60 gKokosmehl
4 StückEier
2 ELRohrzucker oder Agavendicksaft
½ TLBackpulver
2 ELKokosöl
1 ELweiche Butter
2 ELMineralwasser mit Kohlensäure
3 ELSahne
1 PriseSalz
2 ELKokosraspel

Zubereitung
Eier, Wasser, Sahne, Butter und die Hälfte des Kokosöls in einer Schüssel schaumig schlagen. Kokosmehl, Zucker oder Agavendicksaft, Backpulver und Salz untermischen und zu einem gleichmäßigen Teig verarbeiten. Etwa 15 Minunten gehen lassen. In einer Pfanne mit der zweiten Hälfte des Kokosöls beidseitig goldgelb backen. Nach Belieben mit Kokosraspeln bestreuen.


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Kokos-Kuchen mit Himbeeren

Kokos-Kuchen mit Himbeeren Zutaten für 8 Personen

Zubereitungszeit: 50 Minuten

Schwierigkeit: normal

Zutaten
200 gDatteln, entsteint
250 gHimbeeren
70 gKokosöl
330 gKokosraspel
400 gSaure Sahne
4 StückBio-Eier
90 gKokosblütenzucker
2 ELSpeisestärke
frische Minze

Zubereitung
Den Backofen auf 150 °C Umluft vorheizen. Eine Springform (26 cm Durchmesser) mit etwas Kokosöl einfetten. Datteln in einem Mixer sehr fein zerkleinern und mit 300 g Kokosraspeln und Kokosöl zu einem gleichmäßigen Teig kneten. 3/4 des Teigs in der Springform verteilen und fest drücken. Einen etwa 1 cm hohen Rand formen. Eier, Stärke, Kokosblütenzucker und saure Sahne miteinander verrühren und auf dem Teig verteilen. Den Kuchen 10 bis 12 Minunten backen. Himbeeren (frisch oder gefroren) auf dem Kuchen verteilen. Den letzten Teil des Teiges mit 30 g Kokosraspeln vermengen und zu Streuseln kneten. Die Streusel ebenfalls auf dem Kuchen verteilen. Den Kuchen weitere 30 Minuten backen. Den Kuchen vor dem Anschneiden auskühlen lassen. Mit frischen Minzblättern garnieren.

Hinweise
Ein Kuchenrezept ohne Weizenmehl, lediglich mit Kokosraspeln zubereitet.


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weitere Rezepte

Bewertungen

Alle Bewertungen anzeigen
von Petra Meerbott am 18.09.2017
Bevor ich meine erste Bestellung vornahm, hatte ich noch Fragen bezüglich des Kokosöls und diese wurden mir in sehr kurzer Zeit beantwortet. Ich muss sagen, von der Bestellung bis zur Lieferung war es ein super Service – kurze Lieferzeit und sehr gut verpackt. Das war meine erste Bestellung und ich bin total begeistert... mehr >>
von dem angenehmen Duft und dem leckeren Geschmack! Ich koche zurzeit fast nur noch mit diesem Öl und ich muss sagen, es ist sehr neutral im Geschmack und sicherlich ist es auch sonst vielseitig einsetzbar. Ich benutze das ÖL zur Durchführung der Ketogenen-Diät und ich muss sagen, es wirkt. Mein Fazit: Direkt beim Ihnen zu ordern war die beste Entscheidung, da im Internet oft Öl mit einem kurzen Haltbarkeitsdatum angeboten wird. Ich werde sicherlich wieder bei Ihnen bestellen. Über die anderen gekauften Produkte kann ich noch keine Bewertung abgeben. Vielen Dank für das tolle ÖL.
von Heiko Harms am 05.02.2019
Ich habe vorher schon dieses Öl gekauft, nur das aus der ganzen Nuss. Nun habe zum Vergleich dieses Öl bestellt, und muss sagen, beide Öle sind absolut das Geld Wert, das Öl mit der ganzen Nuss richt etwas intensiver als dieses Öl, Geschmack finde bei beiden ziemlich gleich gut, und für die Haut sind beide sehr zu... mehr >>
empfehlen. Dieses Öl ist etwas neutraler im Duft, empfehlenswert für Leute die den Kokosduft nicht so mögen. Zur Qualität kann ich sagen, super, keine harte Körnung ,cremig weiches Kokosöl. Super auch für die Zahnpflege. Fazit: Ob zum Braten, zur Hautpflege oder zum Zähne putzen, dieses Öl ist für mich das beste. Nicht mit Bio Discounter Kokosöl zu vergleichen. Ich werde es mir wieder kaufen . MfG Heiko Harms
von Sibylle Rohde am 17.06.2018
Bin absolut zufrieden mit diesem Produkt. Diese Bestellung war für meine Tochter. Ich hatte ihr mal ein kleines Gläschen zum Ausprobieren gegeben. Auch sie findet das Kokosöl richtig toll; sie nimmt es z.B. auch für die Gesichtspflege, auch die Kinder sind ganz begeistert. Ihr Freund erzählte mir, daß seine Hände und... mehr >>
Knie'e immer ziemlich rauh von der Arbeit sind. Wenn er die Stellen am Abend mit diesem Kokosöl einreibt, sind die rauhen Stellen am nächsten Morgen weg und die Haut fühlt sich wieder richtig schön weich an. Das ist doch wirklich ein gutes Ergebnis :-) Auch Freunde hat sie schon begeistert für dieses Produkt!
von Evelyne Mayr am 25.01.2018
Ich kaufe schon seit Jahren das Bio-Kokosöl und verwende es als Brotaufstrich und zum Braten. Das Kokosöl riecht wunderbar, schmeckt auf dem Brot mit Kräutersalz ausgezeichnet und hat meine Leber- und Cholesterinwerte bei regelmäßigem Verzehr verbessert. Ein zwischendurch - im DM-Markt - gekauftes Bio-Kokosöl war nicht mit... mehr >>
dem von der Ölmühle Solling zu vergleichen. Weder roch es appetitlich, noch schmeckte es mir und meiner Familie. Wir haben es dann "entsorgt." Die Lieferungen erfolgen prompt und auf Rechnung. Wir sind sehr zufrieden, zwischenzeitlich bestelle ich das Kokosöl auch für Verwandte und Freunde mit.
von Susanne Schörösch am 24.02.2017
Ich liebe es! Ursprünglich als Test für meine Haare bestellt, verwende ich es täglich für Haut und Haar. Ich habe starke Locken, und naturgemäß trockenes Haar. Täglich nach dem Haare waschen eine winzige Menge ins Haar, und 1-2x in der Woche vor dem waschen lange einwirken lassen....Was soll ich sagen, ich hab seitdem... mehr >>
seidige Locken. Ansonsten habe ich alle Cremetöpfchen entsorgt und benutze nur noch das Öl. Es zieht sehr schnell ein und hinterlässt geschmeidige Haut. Sogar für die Fellpflege meiner Hunde nehme ich es her. Es gibt in Küche und Kosmetik sehr viele Verwendungsmöglichkeiten.
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Fragen und Antworten

Was ist der Unterschied zwischen Kokosöl Naturland Fair (aus der ganzen Nuss) und Kokosöl in EG-Bio-Qualität?

Der Hauptunterschied ist das Naturland-Fair-Siegel (Naturland Fair-zertifiziert). Dieses besagt auf der einen Seite, dass ein Teil des Geldes den Arbeitern in Sri Lanka zugutekommt und dort für faire Löhne genutzt wird. Auf der anderen Seite gibt es jedoch auch qualitative Unterschiede zwischen den Ölen. Denn beim Naturland-Fair-Siegel wird die feine Samenhaut zwischen Fruchtfleisch und Schale mit verpresst. Sie enthält viele Vitamine und Nährstoffe, die auch im Kokosöl erhalten bleiben. Das Kokosöl Naturland Fair ist das bisher einzige Kokosöl mit dem Verbandssiegel Naturland Fair.
Das Kokosöl EG-Bio der Ölmühle Solling wird aus Kokosnüssen aus biologischem Anbau hergestellt. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.


Woher kommt das Kokosöl?

Unser Kokosöl kommt aus dem südostasiatischen Raum, aus Sri Lanka, Indien und den Philippinen.


Wie lagert man Kokosöl richtig und wie lange ist Kokosöl haltbar?

Kokosöl ist ein sehr haltbares Öl, denn es besteht zu einem Großteil aus gesättigten Fettsäuren (zirka 98 g pro 100g). Diese sind wenig oxidationsempfindlich, sodass Kokosöl nicht schnell ranzig wird. Unser Kokosöl hat daher eine Mindesthaltbarkeitsdauer von 1,5 Jahren. Lagern lässt sich Kokosöl am besten auf der Arbeitsfläche in der Küche. Bitte stellen Sie es niemals in den Kühlschrank, da es dort zu schimmeln anfangen könnte. Denn im Kühlschrank zieht sich das Öl zusammen und bildet eine Luftschicht zwischen Glas und Öl. Wird es aus dem Kühlschrank genommen, könnte Wasser in diesem Zwischenraum kondensieren, was später zu Schimmelbildung führen kann.


Wie viele Kokosnüsse werden für einen Liter Kokosöl benötigt?

Für einen Liter Kokosöl benötigt man etwa 20 mittelgroße Kokosnüsse. Für das Öl wird nur das getrocknete Fruchtfleisch, Kopra genannt, unter Umständen mit Samenhaut verwendet. Aus 100 kg Kopra lassen sich zwischen 50 und 55 Liter Öl gewinnen.


Wo ist der Unterschied zwischen Kokosöl und Kokosfett?

Viele Urlauber entdecken auf ihrer Reise in tropische Gebiete wie Thailand, Philippinen oder Sri Lanka ein klares, flüssiges Kokosöl. Wieder zuhause angekommen, ist das Kokosöl plötzlich nicht mehr flüssig, sondern fest. Ist das Urlaubsmitbringsel Kokosöl auf der Reise im Koffer plötzlich zu Kokosfett geworden?


Flüssiges Kokosöl


Festes Kokosöl (Kokosfett)

Zustand und Bezeichnung von Kokosöl bzw. Kokosfett haben etwas mit der Aufbewahrungstemperatur zu tun. Das Öl wird aus dem getrockneten Fruchtfleisch der Kokosnuss, auch Kopra genannt, schonend gewonnen und ist bei Temperaturen von über 24° C flüssig. Bei niedrigeren Temperaturen unter 24°C verfestigt sich Kokosöl.  Aus diesem Grund ist die Bezeichnung Kokosfett durchaus korrekt. Da das Produkt in den tropischen Herkunftsländern jedoch fast ausnahmslos als Kokosöl (Virgin Coconut Oil) bezeichnet wird und der Begriff weltweit verbreitet ist, verwenden auch wir in der Ölmühle Solling diese Bezeichnung.

Häufig wird davon ausgegangen, Kokosfett sei grundsätzlich fest und Kokosöl immer flüssig und es handele sich um zwei verschiedene Produkte. Jedoch unterscheidet sich je nach Außentemperatur lediglich der Aggregatzustand. Natives, unbehandeltes Kokosöl enthält einen hohen Anteil an mittelkettigen Fettsäuren, auch MCT (Middle Chain Triglycerides) genannt, zu denen die Capron-, Capyl- und Caprinsäure sowie auch die Laurinsäure gehören. Erstere haben  einen niedrigeren Schmelzpunkt als 24°C und ändern ihren Aggregatzustand bei zunehmender oder abnehmender Temperatur schnell. Bei Zimmertemperatur sind sie noch flüssig. 

Ein natürliches, vollwertiges Kokosöl ist ab einer Temperatur von zirka 24° C flüssig und hat eine durchsichtige, wasserähnliche Optik. Bei Temperaturen unter 24° C verfestigt sich das Öl. Es bleibt streichfähig und bekommt eine cremeweiße Farbe. Bei sehr niedrigen Temperaturen, z.B. im Kühlschrank, wird das Öl extrem fest und verliert seine Streichfähigkeit.

Übrigens: Ist ein Kokosöl auch bei Temperaturen von unter 24° C flüssig, kann dies ein Zeichen dafür sein, dass das Öl „fraktioniert“ und seine wertvolle Laurinsäure entzogen wurde. Die mittelkettigen, noch flüssigen Fettsäuren bleiben zurück – dem Kokosöl fehlen jedoch seine wichtigen sekundären Nährstoffe und Vitamine sowie die Laurinsäure.  


Was sind MCT-Öle?

Im Internet und über andere Vermarktungskanäle werden sogenannte MCT-Öle angeboten.

MCT steht für "middle chain triglyceride"; darunter versteht man gesättigte, mittelkettige Fettsäuren wie Capronsäure (C6:0), Caprylsäure (C8:0) und Caprinsäure (C10:0); auch die Laurinsäure (C12:0) wird häufig in die Gruppe der mittelkettigen Fettsäuren einbezogen.

Der Herstellungsprozess dieser MCT-Öle unterscheidet sich jedoch ganz wesentlich von den nativen Bio-Kokosölen.

Bei der Herstellung von MCT-Ölen werden Palmkernöl oder Kokosöl zunächst mit Enzymen aus gentechnisch veränderten Mikroorgansimen (meist Schimmelpilze) behandelt. Die selektiv wirkenden Enzyme (Lipasen) dieser Schimmelpilze spalten die natürlichen Fette, sogenannte Triglyceride, in ein Molekül Glycerin und weitere drei freie Fettsäuremoleküle. Die dabei entstehenden freien Fettsäuren werden in einer anschließenden Destillation unter Vakuum als freie Fettsäuren isoliert. Die mittelkettigen Fettsäuren Capryl- und Caprinsäuren werden durch diese Destillation angereichert. Eine fettchemische Analyse dieser MCT-Öle ergab folgendes Fettsäurespektrum:

C6:0 0,1
C8:0 55,37
C10:0 43,16
C12:0 0,32
C14:0 0,01
C16:0 0,2
C18:0 0,17
C18:1 0,09
C18:2 0,03
C18:3 0,05

Hauptbestandteil dieser MCT-Öle sind zu 98 % die freien Fettsäuren Capryl- und Caprinsäuren. Andere Fettsäuren kommen nur in Spuren ( < 1 %) vor, die Laurinsäure ist in diesen MCT- Ölen so gut wie nicht enthalten.

Die MCT-Öle werden entweder aus Palmkernöl oder Kokosöl gewonnen, sind aber nicht mit den natürlichen, nativen Ölen vergleichbar, wie z. B. Kokosöl. Sie werden bei der Destillation erhitzt und dürfen aufgrund ihrer gentechnischen Gewinnung auch nicht als Bio-Produkte oder Rohkost ausgelobt werden.

Wir raten Ihnen vom Verzehr dieser MCT-Öle ab.


Ist Kokosöl gesundheitsschädlich?

Kokosöl - gesund oder ungesund?
Fragen und Antworten zum Thema Kokosöl

In einem viel beachteten Vortrag stellte Prof. Dr. Dr. Karin Michels vom Universitätsklinikum Freiburg den ernährungsphysiologischen Wert von Kokosöl in Frage. Verbraucherinnen und Verbraucher, die auf Kokosöl als Teil ihrer Ernährung setzen, sind verunsichert: Welche Aussagen und Studien sind glaubhaft, welche nicht? Welche Öle gehören in eine vollwertige und ausgeglichene Ernährung? Bei der Ölmühle Solling, familiengeführte Bio-Manufaktur im niedersächsischen Weserbergland, gehört natives Bio-Kokosöl seit über fünfzehn Jahren ins Sortiment – lange bevor es als „Superfood“ gehypt wurde.
Hier beantwortet Werner Baensch die häufigsten Fragen zum Kokosöl.

Ist Kokosöl wirklich „pures Gift“, wie in dem Vortrag behauptet wird?

Nein, selbstverständlich nicht. Frau Michels hat diese Aussage auch bereits zurückgezogen und sich dafür entschuldigt. Grundsätzlich ist kein Lebensmittel „giftig“. Genauso wenig gibt es das eine Superfood, das besser wäre als alle anderen. Eine gute Ernährung besteht aus einer ausgewogenen Kombination verschiedener Bestandteile. Und natürlich kommt es, wie bei allen Lebensmitteln, auf die Qualität an. Wenn die Industrie billige, raffinierte Plattenfette aus Kokos verarbeitet, ist das nicht gesund. Das Bio-Kokosöl aus der Ölmühle Solling wird aus Kokosnüssen aus ökologischen Anbau erzeugt. Die vollreifen Nüsse werden sorgfältig und werterhaltend zu nativem Bio-Kokosöl verarbeitet. So entsteht ein reines, nährstoffreiches, rein pflanzliches Speiseöl.

Aber Kokosöl enthält doch tatsächlich viele gesättigte Fettsäuren?

Ja, Kokosöl ist tatsächlich das pflanzliche Öl, das den höchsten Gehalt an gesättigten Fettsäuren hat. Lange Zeit nahm man an, es gäbe einen Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Fetten, die reich an gesättigten Fettsäuren sind, und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Heute weiß man: Der Organismus benötigt sowohl gesättigte, als auch ungesättigte Fettsäuren in einem ausgewogenen Verhältnis.
Ein weiterer wichtiger Aspekt: Die Fettsäurezusammensetzung im Kokosöl unterscheidet sich von der tierischer Fette in einem sehr wichtigen Punkt. Kokosöl enthält zirka 50 g Laurinsäure pro 100 g. Diese gesättigte Fettsäure gehört zu den mittelkettigen Fettsäuren, den so genannten MCTs (Middle Chain Triglycerides). MCTs können vom Körper in der Leber in Ketonkörper umgewandelt werden. Diese wiederum können zum Beispiel Gehirnzellen mit Energie versorgen, wenn es mit der Zuckerversorgung (Glucose) nicht mehr möglich ist, zum Beispiel bei Insulinresistenz. Einige Wissenschaftler erhoffen sich von den MCTs sogar therapeutische Möglichkeiten im Bereich der Alzheimerforschung.
Ein ganz praktischer Vorteil, der sich aus der Fettsäurezusammensetzung des Kokosöls ergibt: Es ist eines der wenigen nativen Pflanzenöle, das ohne Nachteile hocherhitzt werden kann, und deshalb zum Braten, Backen und Frittieren perfekt geeignet ist.

Es gibt so viele angeblich wissenschaftliche Studien zu Kokosöl. Woher soll ich als Laie wissen, wem ich vertrauen kann?

Wie die aktuelle Debatte über „Fake Science“ zeigt, ist es selbst für Wissenschaftler nicht immer einfach, solide wissenschaftliche Studien von Gefälligkeitsstudien zu unterscheiden. Trotzdem halten wir eine fundierte, ergebnisoffene Forschung und Diskussion für die Ernährungswissenschaft und die Lebensmittelwirtschaft für unabdingbar. Anders als behauptet, gibt es eine Vielzahl von Studien zu unterschiedlichen Aspekten des Kokosöls. Viele davon liefern Anhaltspunkte dafür, dass es sich um ein ernährungsphysiologisch hochwertiges Lebensmittel handelt. Einige dieser Studien sowie weiterführende Lesetipps haben wir für Sie zusammengestellt, damit Sie sich selbst ein Bild machen können.

Kann ich Kokosöl weiterhin in der Küche verwenden?

Ich persönlich sage aus vollem Herzen: Ja. Meine Familie und ich verwenden Kokosöl seit über fünfzehn Jahren in unserer eigenen Küche, lange bevor Kokosöl „angesagt“ war.
Kokosöl ist ja auch seit Jahrhunderten im tropischen Raum ein wichtiges und in nicht unerheblichen Mengen verzehrtes Lebensmittel, ohne dass dadurch Gesundheitsprobleme bekannt wären. Rein praktisch ist es so: Unser Körper braucht sowohl gesättigte und ungesättigte Fettsäuren. Deshalb ist es wichtig, darauf zu achten, dass in der täglichen Fettzufuhr ausreichend ungesättigte Omega-3- Fettsäuren enthalten sind, indem man zusätzlich zum Beispiel Leinöl, Walnussöl , Rapsöl oder Olivenöl verzehrt. Eine ausgewogene bewusste Ernährung ist immer auch eine vielfältige. Das gilt unter ernährungsphysiologischen wie unter kulinarischen Aspekten und ist auch der Grund, warum wir in der Ölmühle Solling über dreißig verschiedene Speiseöle pressen.


Studien zu Kokosöl

(https://www.dr-feil.com/blog/allgemein/warum-kokosoel-kein-gift-ist.html)

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Literaturtipps

Die Ernährungswissenschaftlerin und Wissenschaftsjournalistin Ulrike Gonder beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit dem Thema Fette und Öle in der Ernährung, insbesondere dem Kokosöl. Ihre Bücher sind im Systemed Verlag erschienen und auch über www.oelmuehle-solling.de erhältlich:

Kokosöl – Funktion, Anwendung, Wirkung
Positives über Fette und Öle
Das Beste aus der Kokosnuss


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Gerne beanworten wir Ihre Frage per E-Mail unter info@oelmuehle-solling.de

Spezifikation und Inhaltsstoffe

Kokosöl EG-Bio

Durchschnittlicher Energie- und Nährstoffgehalt von 100 g

Energie
3700 kJ / 900 kcal
Fett
100 g
    davon gesättigte Fettsäuren
92 g
    einfach ungesättigte Fettsäuren
6,5 g
    mehrfach ungesättigte Fettsäuren
1,5 g
Kohlenhydrate
0 g
    davon Zucker
0 g
Ballaststoffe
0 g
Eiweiß
0 g
Salz
0 g

Laurinsäure
49,5 g


Genießen Sie unsere Produkte im Rahmen einer abwechslungsreichen und ausgewogenen Ernährung.

Bei unseren Produkten handelt es sich um Naturprodukte, die in ihrer Zusammensetzung natürlichen Schwankungen unterliegen. Bei den Angaben handelt es sich um typische Mittelwerte.

Zutaten

Kokosöl aus kontrolliert biologischem Anbau

Lagerhinweis

Lichtgeschützt und dunkel, aber nicht im Kühlschrank aufbewahren. Nach dem Öffnen zügig verbrauchen.

Haltbarkeit

15 - 18 Monate

Fettsäuren-Diagramm

gesättigte Fettsäuren
92 g
einfach ungesättigte Fettsäuren
6,5 g
zweifach ungesättigte Fettsäuren (Omega-6)
1,5 g
dreifach ungesättigte Fettsäuren (Omega-3)
0 g
Fettsäurendiagramm

Botanischer Name: cocos nucifera L.

Bio-Kokosöl sollte dunkel, trocken und vor Licht geschützt bei Temperaturen von 10 - 20°C aufbewahrt werden. Unter optimalen Bedingungen hält es bis zu 18 Monate.
Der Dichtungsring beim 1 Liter Bügelglas besteht aus reinem Naturkautschuk.

Fettsäurezusammensetzung des nativen Kokosöls:
6:0 Capronsäure 0,7 %
8:0 Caprylsäure 4,6 - 10,0 %
10:0 Caprinsäure 5,0 - 8,0 %
12:0 Laurinsäure 45,1 - 53,2 %
14:0 Myristinsäure 16,8 - 21,0 %
16:0 Palmitinsäure 7,5 - 10,2 %
18:0 Stearinsäure 2,0 - 4,0 %
18:1 Ölsäure 5,0 - 10,0 %
18:2 Linolsäure 1,0 - 2,5 %

Capronsäure, Caprylsäure, Caprinsäure und Laurinsäure werden auch als mittelkettige Fettsäuren bezeichnet und werden als Middle Chain Triglyceride (MCT) zusammengefasst. Der Gehalt an MCT`s in nativem Kokosöl beträgt ca. 16 %.

Die angegebenen Werte sind Durchschnittswerte und unterliegen natürlichen biologischen Schwankungen, da die Fettzusammensetzung vom Klima, den Bodenverhältnissen und dem Reifegrad abhängt.

Kokosöl in der Kosmetik und Ayurvedische Anwendungen
Bio-Kokosöl wird in kosmetischen (ayurvedischen) und pharmazeutischen Präparaten als Salbengrundlage verwendet. Auch als Massageöl ist es sehr gut geeignet, da es nur langsam in die Haut einzieht und für eine gute Griffigkeit während der Massage sorgt.

Natives Kokosöl wird auch zur Pflegekur von glanzlosem und brüchig-trockenem Haar empfohlen. Direkt nach der Haarwäsche verreibt man in den Handflächen ein pfenniggroßes Stück des nativen KokosÖles in den noch feuchtwarmen Haaren und lässt es über mehrere Stunden (am besten über Nacht) einwirken. Das Haar erhält hierdurch einen samtigen Glanz und seine natürliche Elastizität und Geschmeidigkeit zurück ohne zu verkleben. Auch gut zur Anwendung bei trockener und juckender Kopfhaut geeignet.

Die Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 des Europäischen Parlaments schränkt nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben über Lebensmittel ein. Somit darf ab dem 12. Dezember 2012 nicht mehr wie bisher auf die ernährungsphysiologische Wirkung von Lebensmitteln und Nahrungsergänzungsmitteln hingewiesen werden.
(Das darf jetzt nur noch die Pharmaindustrie. )

LESETIPP : Wenn Sie sich noch weiter mit dem Thema  Pflanzenöle beschäftigen wollen, dürfen wir auf die nachfolgenden Veröffentlichungen und Webseiten hinweisen:

www.systemed.de

Kokosöl (nicht nur) fürs Hirn ISBN 978-3-942772-38-9
Das Beste aus der Kokosnuss ISBN 978-3-942772-56-3
Positives über Fette und Öle ISBN 978-3-942772-57-0
www.olionatura.de/_oele/index.php?id=27

Hinweis:

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Rezepte: www.kochbar.de

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