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Kokosmehl

teilentölt

Kokosmehl
EU Bio
DE-ÖKO-039
Nicht EU-Landwirtschaft
  • schonend vermahlen aus teilentöltem Kokosnussfleisch
  • enthält noch zirka 10 g Kokosöl pro 100 g
  • wertvoller Eiweiß- und Ballaststoff-Lieferant
  • in lichtgeschützter und wiederverschließbarer Verpackung
  • zum Backen und als Zusatz für Müslis
4,88 von 5 Sternen
bei 897 Bewertungen
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48253
500 g
9,90 € / 1 kg
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Zur Herstellung von Kokosmehl wird das erntefrische Fruchtfleisch aus der reifen Kokosnuss schonend getrocknet, durch mechanische Pressung entölt und abschließend vermahlen. Der Kokosölgehalt wird durch die Pressung auf ca. 7-9 g pro 100 g reduziert. Der Kohlenhydratanteil liegt bei 24 g pro 100 g, der Eiweißgehalt beträgt ca. 18 g pro 100 g. Bemerkenswert hoch ist jedoch der Gehalt an Ballaststoffen (41 g pro 100 g). Das Kokosmehl besitzt dadurch ein hohes Quellvermögen und bindet bis zu 60 % Wasser.

Teige für Kuchen und Gebäck lassen sich mit Kokosmehl bestens zubereiten. 20-25 % Getreidemehl lässt sich in jedem Rezept durch die Verwendung von Kokosmehl einsparen. Dank seines süßlichen Geschmacks kommt man mit dem Kokosmehl auch mit weniger Zucker oder Süßstoff aus. Kokosmehl ist auch eine natürliche Kaliumquelle. Der Gehalt an Kalium (ca. 1750 mg/100g) ist 7 x höher als der Natriumgehalt. Die Mineralstoffe machen insgesamt etwa 5 g pro 100 g des Mehles aus.

Darauf sollten Sie beim Kauf von Kokosmehl achten

Das essbare, leckere Kokosnussfleisch ist weiß – und deshalb darf man von einem schonend hergestellten Kokosmehl auch erwarten, dass es weiß ist – und nicht beige oder gelb.

Denn die Farbe des Kokosmehles verrät viel über die Herstellung. Nur wenn die Temperatur bei der Gewinnung von Kokosöl durch mechanische Pressung nicht deutlich über 60° C steigt, kann man davon ausgehen, dass das Kokosmehl nicht überhitzt oder sogar verbrannt ist – und seine typische natürlich weiße Farbe behält. Im Verlauf einer tatsächlich „kalten Pressung“ entstehen keine so genannten „Melanoidine“. https://de.wikipedia.org/wiki/Melanoidine

Erst bei hohen Temperaturen über 60° C bilden die im Kokosnussfleisch enthaltenen Eiweiße und Kohlenhydrate bräunliche Verbindungen, so genannte Melanoidine, wie sie auch beim Backen, Rösten und Toasten von Brot entstehen können. Die knusprig braune Kruste schmeckt zwar lecker, sie lässt aber auch den Schluss auf eine erhöhte Temperatur bei der Verarbeitung der Kokosnüsse erkennen. Ganz besonders irreführend und verbrauchertäuschend wird es dann, wenn der Hersteller des Kokosmehles das Kokosöl und das Kokosmehl dann auch noch als ROHKOST auslobt.

Vor einem Etikettenschwindel mit Kokosöl und Kokosmehl als Rohkost möchten wir mit diesem Hinweis auf einen weit verbreiteten Qualitätsmangel bei Kokosmehl und Kokosöl hinweisen.

Verwendung

Unser Kokosmehl eignet sich zum Backen von Keksen und feinem Gebäck. Es lässt sich bis zu 25% dem Weizenmehl beimischen und enthält gegenüber Kokosraspeln nur 1/4 des üblichen Fettgehaltes sowie ca. 20% wertvolle pflanzliche Proteine. Das Produkt ist fettarm, laktosefrei, glutenfrei, hefefrei und enthält zu dem die natürlichen Ballaststoffe des weißen Kokosnussfleisches sowie einen bemerkenswerten Gehalt an Kalium. Wegen seiner guten Quellfähigkeit eignet es sich hervorragend als Zusatzstoff (Verdickungsmittel) mit hohem Wasserbindungsvermögen für Kokosmilch-Mixgetränke, Brotaufstriche, Saucen, Dips, (Eis-)Cremes, Desserts sowie für Backwaren und diätetische Erzeugnisse.

Tipp: Beim Backen können 10% bis 20% der Mehlmenge durch Kokosmehl ersetzt werden. Da es ein sehr gutes Quellvermögen hat, einfach die Flüssigkeitsmenge im Rezept entsprechend anpassen!

Rezepte

Ananas-Blechkuchen

Ananas-Blechkuchen Zutaten für 4 Personen

Zubereitungszeit: 15 Minuten

Schwierigkeit: normal

Zutaten
200 gKokosöl
150 g(Rohr)zucker
1 Pck.Vanillezucker
4 Eier
200 gKartoffelmehl
100 gKokosmehl
1 Pck.Backpulver
8 ELMilch
500 gAnanaswürfel
80 gKokosflocken
80 g(Rohr)zucker
30 gKokosöl zum Einfetten des Backbleches

Zubereitung
Das Kokosöl mit 150 g Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. Die Eier nach und nach darunter rühren. Kartoffelmehl, Kokosmehl und Backpulver mischen und mit der Milch kurz unter die Masse rühren. Den Teig auf ein gefettetes Blech streichen und die Ananaswürfel darauf verteilen. Die Ananaswürfel leicht eindrücken. Die Kokosflocken mit 80 g Zucker mischen und über den Teig streuen. Den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 170 Grad Umluft ca. 30 Minuten backen. Abkühlen lassen.


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Kokos-Kekse

Kokos-Kekse Zutaten für 8 Personen

Zubereitungszeit: 45 Minuten

Schwierigkeit: normal

Zutaten
100 gKokosöl
150 gZucker
1 PäckchenVanillezucker
1 StückEi
50 gKokosmehl
1 TLBackpulver
1 PriseSalz
75 gKokosraspel
50 gCornflakes

Zubereitung
Kokosöl, Zucker und den Vanilliezucker schaumig rühren. Das Ei dazugeben und kräftig rühren, bis sich der Zucker gelöst hat. Das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz mischen, löffelweise unter die Zucker-Ei-Masse rühren. Die Kokosraspeln uuntermischen, und dann die Cornflakes in einem Gefrierbeutel gründlich zerkleinern unterheben. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Kekse in gewünschter Form mit genügend Abstand auf das Backblech legen. Im Ofen bei 175 °C etwa 8 - 10 min. backen.


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Kokoskuchen

Kokoskuchen Zutaten für 8 Personen

Zubereitungszeit: 60 Minuten

Schwierigkeit: normal

Zutaten
175 gWeizenmehl Type 405
75 gKokosmehl
2 TLBackpulver
1 PriseSalz
150 gZucker
3 StückEier
250 mlMilch
150 gKokosöl
150 gKokosraspel

Zubereitung
Weizenmehl und Kokosmehl mit Backpulver, Salz und Zucker mischen. Eier und Milch mit einem Schneebesen unterrühren. Das Kokosöl ebenfalls zugebenn und nochamls durchrühren. Zum Schluss die Kokosraspeln unterheben. Eine Kastenform ausfetten und den Teig hineinfüllen. Auf der mittleren Schiene etwas 45 Min. backen. Die Ränder mit einem Messer lösen, auf ein Kuchengitter stürzen und in der Form 10 min. auskühlen lassen - dann löst sich der Kuchen ganz einfach aus der Form.

Hinweise
Für ein Blech die Mengen verdoppeln.


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Chia-Brot

Chia-Brot Zutaten für 6 Personen

Zubereitungszeit: 90 Minuten

Schwierigkeit: normal

Zutaten
100 gChiasamen
50 gChiamehl
400 mlLauwarmes Wasser
50 gMaismehl
50 gBuchweizenmehl
50 gTeffmehl
50 gLeinsamenmehl
50 gKokosmehl
2 TLSalz
1.5 TLRohrzucker
1 TLBrotgewürz
1 StückWürfel Frische Hefe
50 gReismehl
3 ELJoghurt
50 gHaferflocken

Zubereitung
Chiasamen mit 200 ml lauwarmen Wasser übergießen und einweichen. Chiasamenmehl auch mit 200 ml lauwarmen Wasser übergießen und einweichen. Beide Ansätze mehrmals umrühren und mindestens 15 – 20 Minuten vorquellen lassen, bis eine gelartige Masse entstanden ist. Alle weiteren Mehle trocken miteinander verrühren und dann Salz, 1 TL Rohrzucker und Brotgewürz dazugeben. Hefe in lauwarmem Wasser mit etwas Rohrzucker und 1 EL Reismehl verrühren, Joghurt unterrühren (zur Säuerung), Diesen Hefe-Ansatz 30 - 60 Minuten an einem warmen Platz abgedeckt stehen lassen, bis die Hefe reanimiert ist und schäumt. Alle Zutaten, einschließlich der vorgequollenen Chiasamen und des Chiasamenmehles in einer Rührschüssel zusammenfügen und zu einem homogenen Teig verkneten. Der Teig sollte geschmeidig sein und nicht zu sehr kleben; falls er zu trocken ist, ggf. etwas Buttermilch oder Wasser hinzugeben. Den fertigen Brotlaib in eine mit Backpapier ausgelegte Backform geben und gleichmäßig andrücken. Die Teigoberfläche mit etwas Wasser bepinseln. Den Teigling im Backofen ( bei ca. 30 °C) oder an einem warmen Platz für mindestens 1 Stunde aufgehen lassen. Der Teig hebt sich durch die Hefe auf etwa das doppelte Volumen. Den Brotlaib mit Haferflocken bestreuen und für ca. 45 Minuten im Backofen bei 250°C vorbacken; anschließend vorsichtig aus der Backform herauslösen und noch einmal ca. 30 – 45 Minuten im Backofen (ohne Backform) ausbacken, bis sich äußerlich eine braune, knusprige Rinde gebildet hat. Das Brot herausnehmen, abkühlen lassen und erst anschneiden, wenn es völlig ausgekühlt ist.


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Kokosmakronen
Zutaten:
3 Eier
250 g Puderzucker
250 g Kokosmehl
1 EL Mandel-Vanille Würzöl
Prise Salz
Backoblaten

Zubereitung:
Eiweiß schaumig schlagen und Puderzucker darin einrühren. Kokosmehl nach und nach untermengen und mit Mandel-Vanille Würzöl verfeinern. Eine Prise Salz darf nicht fehlen. Kleine Häufchen auf die Oblaten setzen und bei 150-160 °C etwa 50 min. backen, bis die Makronen leicht braun und knusprig sind. Nach dem Auskühlen in einer verschlossenen Dose aufbewahren, damit sie lange bissfest und knusprig bleiben.

Kokos-Kekse
Zutaten:
100 g KokosÖl
150 g Zucker
1 Pckg. Vanillezucker
1 Ei
50 g Kokosmehl
1 TL Backpulver
Prise Salz
75 g Kokosraspel
50 g Cornflakes
75 g gehackte weiße Schokolade

Zubereitung:
Butter, Zucker und den Vanillinzucker schaumig rühren. Das Ei dazugeben und kräftig rühren, bis sich der Zucker gelöst hat. Das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz mischen, löffelweise unter die Zucker-Ei-Masse rühren. Die Kokosraspeln und Schokolade untermischen, und dann die Cornflakes unterheben.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Kleine Kugeln (2 cm im Durchmesser) formen, in großem Abstand (8 cm) auf das Backblech legen. Im Ofen bei 175 °C etwa 8 - 10 min. backen.

Kokoskuchen
Zutaten:
175 g Weizenmehl Type 405
75 g Kokosmehl
2 TL Backpulver
150 g Zucker
150 g zerlassenes, etwas abgekühltes Kokosöl
150 g Kokosraspel
3 Eier
Prise Salz
250 ml Milch

Zubereitung:
Die Mehle mit dem Backpulver, Salz und dem Zucker mischen. Die Eier und die Milch mit einem Schneebesen unterrühren, dann das KokosÖl zugeben und nochmals durchrühren. Am Schluss die Kokosflocken unterheben.
Eine Kastenform ausfetten, mit Semmelbrösel ausstreuen und den Teig hineinfüllen.
Auf der mittleren Schiene etwas 45 Min. backen. Die Ränder mit einem Messer lösen, auf ein Kuchengitter stürzen und in der Form 10 min. auskühlen lassen - dann löst sich der Kuchen ganz einfach aus der Form.

Bewertungen

Alle Bewertungen anzeigen
von Kerstin Horstmann am 20.01.2018
Nehme es nicht zum Backen, sondern um Süßspeisen oder z.B. selbstgemachten Joghurt etwas anzudicken. Das Kokosmehl bleibt zwar ein wenig krümelig, aber geschmacklich finde ich es sehr angenehm. Die leichte, aber nicht aufdringliche Kokosnote passt zu vielem.
von Gabriele Weiss am 16.01.2018
Man kann die Packung gut wieder verschließen, da man ja meistens immer nur etwas entnimmt. Mische es bei von Pfannkuchen bis Brot - man muss nur bedenken, dass es glutenfrei ist und solo keine guten Backergebnissen zu erzielen sind. Aber sehr gut!
von Ulrich Frese am 15.03.2018
Guter, angenehmer Geschmack, seit Jahren gleichbleibend auf hohem Level. Dazu eine geniale Verpackung, die sich mit einer Handbewegung erstmalig öffnen (entsiegeln) und anschließend nach jedem Gebrauch wieder aromadicht verschließen lässt.
von Dieter Unger am 10.08.2017
Glutenfrei, falls man damit Probleme hat, wenig Kohlenhydrate, läßt sich auch ohne andere mehle mit entsprechen viel Flüssigkeit und Eiern oder Bananen verarbeiten. (Eier/Bananen, damit der Teig nicht zerbröselt, wenn er gebacken ist).
von Roswitha Mewes am 24.05.2018
Das das Mehl nur teilweise untergemischt werden kann, ist schade. Bei Lactose- und Gluten-Unverträglichkeit hoffte ich auf eine komplette Anwendung, ohne Zusatz von normalem Mehl. Andere Mehlsorten habe ich schon ausprobiert, ohne Erfolg.
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Fragen und Antworten

Wie lange braucht eine Kokosnuss, bis sie geerntet werden kann?

Von der Blüte bis zur Vollreife benötigt eine junge Kokosnuss etwa ein Jahr. Von der Ernte bis zur Verarbeitung der reifen, erntefrischen Kokosnuss zu Kokosöl dauert es nur wenige Tage. Auf den Plantagen werden die Kokosnüsse von den Palmen geholt, gesammelt und zur Ölmühle gebracht und für die weitere Verarbeitung vorbereitet.


Seit wann gibt es die Ölmühle Solling?

Gudrun und Werner Baensch haben die Ölmühle Solling 1996 in Bevern im Weserbergland gegründet. Alle weiteren Stationen der Ölmühle Solling können Sie hier nachlesen.


Ist Kokosöl gesundheitsschädlich?

Kokosöl - gesund oder ungesund?
Fragen und Antworten zum Thema Kokosöl

In einem viel beachteten Vortrag stellte Prof. Dr. Dr. Karin Michels vom Universitätsklinikum Freiburg den ernährungsphysiologischen Wert von Kokosöl in Frage. Verbraucherinnen und Verbraucher, die auf Kokosöl als Teil ihrer Ernährung setzen, sind verunsichert: Welche Aussagen und Studien sind glaubhaft, welche nicht? Welche Öle gehören in eine vollwertige und ausgeglichene Ernährung? Bei der Ölmühle Solling, familiengeführte Bio-Manufaktur im niedersächsischen Weserbergland, gehört natives Bio-Kokosöl seit über fünfzehn Jahren ins Sortiment – lange bevor es als „Superfood“ gehypt wurde.
Hier beantwortet Werner Baensch die häufigsten Fragen zum Kokosöl.

Ist Kokosöl wirklich „pures Gift“, wie in dem Vortrag behauptet wird?

Nein, selbstverständlich nicht. Frau Michels hat diese Aussage auch bereits zurückgezogen und sich dafür entschuldigt. Grundsätzlich ist kein Lebensmittel „giftig“. Genauso wenig gibt es das eine Superfood, das besser wäre als alle anderen. Eine gute Ernährung besteht aus einer ausgewogenen Kombination verschiedener Bestandteile. Und natürlich kommt es, wie bei allen Lebensmitteln, auf die Qualität an. Wenn die Industrie billige, raffinierte Plattenfette aus Kokos verarbeitet, ist das nicht gesund. Das Bio-Kokosöl aus der Ölmühle Solling wird aus Kokosnüssen aus ökologischen Anbau erzeugt. Die vollreifen Nüsse werden sorgfältig und werterhaltend zu nativem Bio-Kokosöl verarbeitet. So entsteht ein reines, nährstoffreiches, rein pflanzliches Speiseöl.

Aber Kokosöl enthält doch tatsächlich viele gesättigte Fettsäuren?

Ja, Kokosöl ist tatsächlich das pflanzliche Öl, das den höchsten Gehalt an gesättigten Fettsäuren hat. Lange Zeit nahm man an, es gäbe einen Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Fetten, die reich an gesättigten Fettsäuren sind, und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Heute weiß man: Der Organismus benötigt sowohl gesättigte, als auch ungesättigte Fettsäuren in einem ausgewogenen Verhältnis.
Ein weiterer wichtiger Aspekt: Die Fettsäurezusammensetzung im Kokosöl unterscheidet sich von der tierischer Fette in einem sehr wichtigen Punkt. Kokosöl enthält zirka 50 g Laurinsäure pro 100 g. Diese gesättigte Fettsäure gehört zu den mittelkettigen Fettsäuren, den so genannten MCTs (Middle Chain Triglycerides). MCTs können vom Körper in der Leber in Ketonkörper umgewandelt werden. Diese wiederum können zum Beispiel Gehirnzellen mit Energie versorgen, wenn es mit der Zuckerversorgung (Glucose) nicht mehr möglich ist, zum Beispiel bei Insulinresistenz. Einige Wissenschaftler erhoffen sich von den MCTs sogar therapeutische Möglichkeiten im Bereich der Alzheimerforschung.
Ein ganz praktischer Vorteil, der sich aus der Fettsäurezusammensetzung des Kokosöls ergibt: Es ist eines der wenigen nativen Pflanzenöle, das ohne Nachteile hocherhitzt werden kann, und deshalb zum Braten, Backen und Frittieren perfekt geeignet ist.

Es gibt so viele angeblich wissenschaftliche Studien zu Kokosöl. Woher soll ich als Laie wissen, wem ich vertrauen kann?

Wie die aktuelle Debatte über „Fake Science“ zeigt, ist es selbst für Wissenschaftler nicht immer einfach, solide wissenschaftliche Studien von Gefälligkeitsstudien zu unterscheiden. Trotzdem halten wir eine fundierte, ergebnisoffene Forschung und Diskussion für die Ernährungswissenschaft und die Lebensmittelwirtschaft für unabdingbar. Anders als behauptet, gibt es eine Vielzahl von Studien zu unterschiedlichen Aspekten des Kokosöls. Viele davon liefern Anhaltspunkte dafür, dass es sich um ein ernährungsphysiologisch hochwertiges Lebensmittel handelt. Einige dieser Studien sowie weiterführende Lesetipps haben wir für Sie zusammengestellt, damit Sie sich selbst ein Bild machen können.

Kann ich Kokosöl weiterhin in der Küche verwenden?

Ich persönlich sage aus vollem Herzen: Ja. Meine Familie und ich verwenden Kokosöl seit über fünfzehn Jahren in unserer eigenen Küche, lange bevor Kokosöl „angesagt“ war.
Kokosöl ist ja auch seit Jahrhunderten im tropischen Raum ein wichtiges und in nicht unerheblichen Mengen verzehrtes Lebensmittel, ohne dass dadurch Gesundheitsprobleme bekannt wären. Rein praktisch ist es so: Unser Körper braucht sowohl gesättigte und ungesättigte Fettsäuren. Deshalb ist es wichtig, darauf zu achten, dass in der täglichen Fettzufuhr ausreichend ungesättigte Omega-3- Fettsäuren enthalten sind, indem man zusätzlich zum Beispiel Leinöl, Walnussöl , Rapsöl oder Olivenöl verzehrt. Eine ausgewogene bewusste Ernährung ist immer auch eine vielfältige. Das gilt unter ernährungsphysiologischen wie unter kulinarischen Aspekten und ist auch der Grund, warum wir in der Ölmühle Solling über dreißig verschiedene Speiseöle pressen.


Studien zu Kokosöl

(https://www.dr-feil.com/blog/allgemein/warum-kokosoel-kein-gift-ist.html)

Michels, K. (2018). Statement von Frau Professor Dr. Dr. Karin Michels zum Vortrag „Kokosöl und andere Ernährungsirrtümer“. Retrieved from Statement_von_Frau_Professor_Michels.pdf
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Müller H, Lindman AS, Blomfeldt A, Seljeflot I, Pedersen JI. (2003). A diet rich in coconut oil reduces diurnal postprandial variations in circulating tissue plasminogen activator antigen and fasting lipoprotein (a) compared with a diet rich in unsaturated fat in women.J Nutr. 2003 Nov;133(11):3422-7.

Literaturtipps

Die Ernährungswissenschaftlerin und Wissenschaftsjournalistin Ulrike Gonder beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit dem Thema Fette und Öle in der Ernährung, insbesondere dem Kokosöl. Ihre Bücher sind im Systemed Verlag erschienen und auch über www.oelmuehle-solling.de erhältlich:

Kokosöl – Funktion, Anwendung, Wirkung
Positives über Fette und Öle
Das Beste aus der Kokosnuss


Ihre Frage ist nicht dabei?
Gerne beanworten wir Ihre Frage per Mail unter info@oelmuehle-solling.de.

Spezifikationen

Kokosmehl

Durchschnittlicher Energie- und Nährstoffgehalt von 100 g

Energie
1297 kJ / 312 kcal
Fett
7 g
    davon gesättigte Fettsäuren
6,7 g
    einfach ungesättigte Fettsäuren
0,2 g
    mehrfach ungesättigte Fettsäuren
0,1 g
Kohlenhydrate
24 g
    davon Zucker
8,9 g
Ballaststoffe
41 g
Eiweiß
18,2 g
Salz
0,24 g

Kalium
1750 mg (87,5% NRV)


Genießen Sie unsere Produkte im Rahmen einer abwechslungsreichen und ausgewogenen Ernährung.

Bei unseren Produkten handelt es sich um Naturprodukte, die in ihrer Zusammensetzung natürlichen Schwankungen unterliegen. Bei den Angaben handelt es sich um typische Mittelwerte.

Zutaten

Kokosmehl aus kontrolliert biologischem Anbau.

Kann Spuren von Mandeln, Haselnüssen, Walnüssen oder Sesam enthalten.

Lagerhinweis

Gut verschlossen, kühl und dunkel aufbewahren.

Haltbarkeit

6 - 9 Monate

Botanischer Name: Cocos nucifera L.

Herkunft:
Die Kokosnüsse für unser Kokosmehl stammen aus Sri Lanka.

Zertifizierung
:
Die Kokosnüsse, die für unser Kokosnussmehl verwendet werden, stammen von Naturland-Erzeugerbetrieben aus kontrolliert biologischem Anbau gemäß BIO VO 834/2007 und VO 1235/2008.

Literaturnachweise

www.chefkoch.de

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