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Bucheckernöl

konventionell

4,77 von 5 Sternen
bei 57 Bewertungen
Bei dem Bucheckernöl handelt es sich um eine wohlschmeckende Rarität unter den Speiseölen. Dafür werden Bucheckern aus Wildsammlung mühlenfrisch schonend gepresst. Dieses nussig-herbe Öl gibt es nur saisonal. Besonders köstlich schmeckt es zu Salaten, Wild- und Pilzgerichten.
Bucheckernöl
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Nur wenn die Bucheckernmast gut war und ausreichend Bucheckern für die Vermehrung und die Wildtierfütterung vorhanden sind, bekommen wir überhaupt von den Forstämtern Bucheckern zur Ölgewinnung zur Verfügung gestellt. Leider war dies in diesem Jahr nicht der Fall, daher können wir Ihnen diese nussig-herbe Rarität nicht anbieten.

Alternativ können wir Ihnen folgende Produkte anbieten:
Arganöl Arganöl nativ
Für dieses wertvolle Arganöl werden Argannüsse in Marokko von Hand geerntet und geknackt. Dann werden sie in Marokko mühlenfrisch kalt gepresst. So bleiben wertvolle Inhaltsstoffe und der sortentypische Geschmack besonders gut erhalten. Das "flüssige Gold Marokkos" - ideal für die warme und kalte Küche.
Kürbiskernöl Kürbiskernöl geröstet
Unser Kürbiskernöl ist eine Spezialität aus der Steiermark. Es wird aus mild gerösteten Kürbiskernen schonend und mühlenfrisch gepresst. Das dunkelgrüne, intensiv nussige Öl bereichert nicht nur Salate und (Kürbis-)Suppen, sondern gibt auch Süßspeisen das besondere Etwas.


  • Wissenswertes
  • Spezifikationen
  • Verwendung
  • Rezepte
  • Bewertungen (57)
  • Fragen und Antworten


Das aus den von Hand gesammelten Bucheckern durch kalte Pressung gewonnene Bucheckernöl ist eine Rarität unter den Speiseölen. Während der Lebensmittelknappheit im Zweiten Weltkrieg jedoch hatte Bucheckernöl eine große Bedeutung in der Selbstversorgung. Bucheckernöl hat eine goldgelbe Farbe und ein typisches, nussig-herbes Aroma. Ein Teil der gesammelten Bucheckern (10%) werden vor dem Pressen mild geröstet. Dadurch kommt das nussige Aroma der beliebten Waldfrüchte besonders zum Tragen.

Durchschnittlicher Energie- und Nährstoffgehalt von 100 g Bucheckernöl

Ernergie
3700 kJ / 900 kcal
Fett
100 g
    davon gesättigte Fettsäuren
8,2 g
    einfach ungesättigte Fettsäuren
81,7 g
    mehrfach ungesättigte Fettsäuren
10,1 g
Kohlenhydrate
0 g
    davon Zucker
0 g
Ballaststoffe
0 g
Eiweiß
0 g
Salz
0 g

Genießen Sie unsere Öle im Rahmen einer abwechslungsreichen und ausgewogenen Ernährung.

Öl ist ein Naturprodukt, das in seiner Zusammensetzung natürlichen Schwankungen unterliegt. Bei den Angaben handelt es sich um typische Mittelwerte.

Zutaten

Bucheckeröl (aus Wildsammlung)

Lagerhinweis

Bitte gut verschlossen, kühl und dunkel aufbewahren. Nach dem Öffnen zügig verbrauchen.

Haltbarkeit

9 - 12 Monate

Fettsäuren-Diagramm Bucheckernöl

gesättigte Fettsäuren
8,2 g
einfach ungesättigte Fettsäuren
81,7 g
zweifach ungesättigte Fettsäuren (Omega-6)
9,7 g
dreifach ungesättigte Fettsäuren (Omega-3)
0,4 g
Fettsäurendiagramm

Botanischer Name: Fagus silvatica L.

Herkunft
Die dreikantigen Früchte der Rotbuche werden für das Bucheckernöl gesammelt und handverlesen. Sie stammen nicht aus ökologischem Anbau, sondern aus den Mischwäldern des Sollings und der Rhön. Zur Gewinnung von einem Liter kalt gepressten BucheckernÖl benötigen wir durchschnittlich etwa 10 kg frische, keimfähige Bucheckern. Ein ungeübter Sammler ist damit mindestens einen ganzen Tag lang beschäftigt. Nach dem Reinigen und Trocknen bleiben davon in der Regel nur noch 8 kg übrig. Bei der Handverlesung achten wir besonders sorgfältig darauf, dass keine Bucheckern mit Schimmelbesatz in das Pressgut gelangen. Das kalt gepresste BucheckernÖl wird anschließend auf seinen Gehalt an Aflatoxinen untersucht. Bisher gab es keinen Anlass das Bucheckernöl zu beanstanden. Dieser enorme Aufwand führt dazu, dass BucheckernÖl nicht so preiswert ist wie andere kalt gepresste Öle aus kontrolliert biologischem Anbau.

Bucheckernöl ist köstlich in delikaten Pilz- und Wildgerichten, Salaten und erlesenen Vorspeisen wie zum Beispiel Bucheckernparfait. Wegen seines Gehaltes an Linolsäure ist Bucheckernöl zum Braten nicht geeignet - verwenden Sie es vorzugsweise nur für kalte und warme Speisen.

Zum Dünsten, für Dressings und Dips.

Rezept

Feldsalat mit Champignons (4 Portionen)

Zutaten:
150 g Feldsalat
100 g frische Champignons
150 g Kirschtomaten
3 EL Bucheckernöl
etwas Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Feldsalat putzen, waschen und trockenschleudern. Tomaten waschen, Stielansatz entfernen und halbieren. Champignons putzen und in feine Streifen schneiden. Alles in eine große Schüssel geben, Öl sowie etwas Salz und Pfeffer hinzugeben und vermengen.

Top-Kundenbewertungen

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Alle Bewertungen anzeigen
  - von Susanne Seibel am 31.03.2015 zum Bucheckernöl
schade, schade schade das es so teuer ist. Schmeckt ganz toll. Meine Schwiegermutter (dement) wurde im Heim gefragt ob sie etwas sammelt ( was weiss ich:, Fotos, Tassen usw.). Da sagte sie ( wie aus der Pistole geschossen) dass sie als kleines Mädchen Bucheckern gesammelt hat um daraus Öl zu machen. Ich war neugierig und... mehr >>
wollte wissen ob sie es wiedererkennt (gleichzeitig dachte ich mir das es wohl nicht gut schmecken würde, es war ja aus der Not geboren). Welch ein Irrtum. Viel zu schade zum untermengen, das ess ich pur.
  - von Juliane Lerch am 12.09.2014 zum Bucheckernöl
Mir schmeckt das Bucheckernöl von Ö. Solling besonders gut. Ich hatte 2013 bei einer andere Ölmühle bestellt, weil bei Ö. Solling nicht produziert wurde. Das Öl schmeckte mir nicht so gut, es war ein wenig enttäuschend und ich war verunsichert, weil ich nicht direkt vergleichen konnte. Das Öl von diesem Jahr, von Ö... mehr >>
.Solling, habe ich direkt pur probiert und war von dem Aroma wieder sehr begeistert. Diesen Artikel würde ich unbedingt weiterempfehlen!
  - von Claudia Wollny am 15.07.2015 zum Bucheckernöl
Der Geschmack ist sehr sehr gut! Passt u.a. zu Kartoffeln und natürlich Salat/ Rohkost. Die handliche Flasche mit Ausgießer ist geschickt. Ich empfehle dieses Öl auf jeden Fall! v.a. wenn man gerne mal einen anderen Geschmack ausprobieren möchte! Zudem finde ich das Preis/ Leistungsverhältnis passend
  - von Manfred Krautter am 13.04.2015 zum Bucheckernöl
Habe sehr lange nach dem Bucheckernöl gesucht, bis ich es bei der Ölmühle Solling gefunden und bekommen habe. Das Öl hat alle meine Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern weit übertroffen. Ein sehr edles, nicht alltägliches Produkt.
  - von Stefanie Bertram am 26.10.2014 zum Bucheckernöl
Ich habe tatsächlich zwei Jahre warten müssen bis das Luxusöl wieder im Handel erhältlich war. Ich freue mich riesig, dass ich es über die Ölmühle Solling bestellen konnte. Vielen Dank! Sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis.
  - von Christine Breuer am 01.11.2014 zum Bucheckernöl
Toller, nussiger Geschmack. Sehr gut zu Feldsalat oder herzhaften Salaten. Kann ich nur empfehlen. Schade, dass es dieses Öl nicht ganzjährig gibt, da ich ein Fan von Romasalat bin, zu dem ich es ebenfalls sehr passend finde.
  - von Ernst Eimer am 21.10.2014 zum Bucheckernöl
Dieses Öl ist etwas ganz Besonderes. Der nussige Geschmack ist ausgezeichnet. Ich verschenke es auch gerne an Freunde, die Freude am Kochen haben. Ich würde es unbedingt weiterempfehlen.
  - von armin mairhofer am 13.10.2014 zum Bucheckernöl
Ein außergewöhnlich seltenes wie auch wohlschmeckendes Produkt das neue Geschmacksemotionen erweckt, geradezu ein Juwel meiner Küche. Armin Mairhofer, Sternekoch
  - von Gerhard Bauer am 18.01.2017 zum Bucheckernöl
Das Bucheckernöl schmeckt ziemlich köstlich: nussig und rauchig ein bisschen wie geröstetes Sesamöl. Kann man gut so vom Löffel geniessen. Oder Brot dippen.
  - von Valentina Dopheide am 11.10.2014 zum Bucheckernöl
- besondere Rarität - passt sehr gut zu Pilzen und Roter Bete - schmeckt nach "Wald", erdig, nussig, bodenständig - als Delikatesse sehr zu empfehlen
Alle Bewertungen anzeigen
Welche medizinischen Wirkungsweisen haben Öle?

Zwar sind viele bewährte Naturheilmittel inzwischen wissenschaftlich anerkannt, dennoch dürfen sie, wegen der in Europa gültigen Health-Claims-Verordnung, nicht gesundheitsbezogen ausgelobt werden. Aus diesem Grund dürfen auch wir keine medizinischen Auskünfte oder Empfehlungen aussprechen und weitergeben. Bitte fragen Sie Ihren Arzt oder Heilpraktiker nach weiteren Informationen.


Wie lange sind die Öle der Ölmühle Solling haltbar?

Die Haltbarkeit eines Öles hängt von der Sorte ab und ist unterschiedlich. Die meisten unserer Würz- und sortenreinen Öle sind ungeöffnet 12 Monate haltbar, Kokosöl und Erdnussöl sogar 18 Monate. Es gibt ein paar Ausnahmen: Unser Leinöl ist im geöffneten wie im ungeöffneten Zustand 6 bis 8 Wochen haltbar. Produkte, die viele ungesättigte Fettsäuren enthalten, haben eine Haltbarkeit von 9 Monaten.
Tipp: Öle können Sie einfrieren. Das verlangsamt den Oxidationsprozess und verlängert die Haltbarkeit. Nach dem Auftauen im Kühlschrank erhält das Öl die reguläre Haltbarkeit zurück – allerdings nur, wenn es direkt nach dem Kauf eingefroren wurde.


Wie bewahre ich Öle am besten auf?

Alle Speiseöle sollten lichtgeschützt gelagert werden. Dabei sollte Leinöl bitte unbedingt im Kühlschrank aufbewahrt und innerhalb von 8 Wochen verbraucht werden. Zur Aufbewahrung von Kokosöl siehe unsere Informationen zum Kokosöl.


Wie steht es um die Rohkostqualität der Öle?

Alle unsere nativen Speiseöle haben Rohkostqualität. Eine Ausnahme bilden die mild gerösteten Öle sowie das Kokos- und das Palmöl. Für die Herstellung der mild gerösteten Öle wird ein Teil der Saat vor der Pressung schonend geröstet. Beim Kokos- und Palmöl werden die Rohstoffe erhitzt. Nur dadurch bleibt das Öl bei der Lagerung stabil.


Was bedeutet „natives Öl“?

Nativ heißt naturbelassen. Wir pressen unsere Öle ausschließlich mechanisch und ohne Zufuhr von Wärme.


Welche Öle eignen sich zum Braten?

Ein hoher Anteil an gesättigten Fettsäuren macht ein Speiseöl hitzestabil. Je höher dieser Anteil ist, desto besser eignet sich ein Öl zum Braten.
Folgende Öle lassen sich daher hervorragend zum Braten verwenden: Bratöl, Erdnussöl, Rapsöl, Rapskernöl, Sesamöl und Kokosöl.


Woher kommen die Nüsse und Saaten für die Öle?

Wir versuchen unsere hochwertigen Bio-Saaten und -Nüsse so regional wie möglich einzukaufen. Jedoch wachsen nicht alle Saaten und Nüsse, aus denen wir die mühlenfrischen Speiseöle kalt pressen, in Deutschland. Daher kaufen wir auch in Übersee ein. Wichtigstes Kriterium dabei ist, dass die Produkte unseren hohen Qualitätsstandards entsprechend aus zertifiziertem Anbau stammen. Unsere in- und externe Qualitätskontrolle muss zudem bestätigen, dass sich keinerlei Rückstände von Pflanzenschutzmitteln, Pestiziden oder Weichmacher in der Saat/den Nüssen befinden. Erst nach entsprechenden Analysen werden die Produkte gekauft und verpresst.


Welches Öl eignet sich für Babynahrung?

Das Forschungsinstitut für Kinderernährung empfiehlt Rapsöl abwechselnd mit Butter als Fettzusatz zum Ende des 4. Monats (ab dem Beikostalter). Kokosöl ist ebenfalls geeignet, da die im Kokosöl enthaltene Laurinsäure auch in der Muttermilch vorkommt. Es sollte zuvor geschmolzen und in die Beikost eingerührt werden. Ein Teelöffel am Tag reicht aus.
Auf Öle wie Sojaöl, Erdnussöl, Haselnussöl, Macadamianussöl und Sesamöl, die Allergien auslösen können, sollte nach bisherigen Erkenntnissen in der Babynahrung verzichtet werden.


Welchen Temperaturen sind die Saaten in der Ölmühle Solling bei der Pressung ausgesetzt?

Wir verstehen unter „nativ“ ein Öl, bei dem die Ölabtropftemperatur möglichst nicht über 40 °C liegt. Die Ölsaaten werden in der Spindelpresse komprimiert und durch eine Düse gedrückt. Durch den dabei erzeugten Druck entsteht Reibungswärme. Je kleiner die Presse ist, desto besser wird die entstehende Wärme abgegeben. Je langsamer die Presse drückt, desto weniger Wärme entsteht. Aber auch der Durchsatz (Menge je Stunde) wird kleiner. Die Ölmühle Solling arbeitet mit Spindelpressen kleiner Bauart und kann niedrige Presstemperaturen garantieren – in der Regel zwischen 35 °C und 40 °C. Wir passen Druck und Pressgeschwindigkeit je nach Beschaffenheit und Härtegrad der Saat bzw. der Nüsse an. Nur bei sehr harten Saaten (z.B. Hagebuttenkernen, Kaktusfeigenkernen, Traubenkernen) steigt die Temperatur auf bis zu 55 °C. Höhere Temperaturen entstehen beim Pressen nicht. In vielen unserer nativen Pflanzenöle werden die sekundären Pflanzenstoffe und Enzyme nicht zerstört; auch das ist ein wichtiges Indiz dafür, dass wir mit Presstemperaturen im untersten, technisch überhaupt möglichen Bereich arbeiten.  

Dagegen wird bei der konventionellen Ölproduktion zur Steigerung der Ölausbeuten und Leistung mit großen Pressen, hohen Drücken und Geschwindigkeiten gearbeitet. Beim Pressvorgang werden dabei in Ausnahmefällen Temperaturen von bis zu 170 °C erreicht, sodass ungesunde Transfettsäuren entstehen können. Dennoch sind solche Öle im Handel als „kalt gepresst“ erhältlich, weil „nur“ gepresst wurde und keine zusätzliche Wärme zugeführt wurde.


Ihre Frage ist nicht dabei?
Gerne beanworten wir Ihre Frage per Mail unter info@oelmuehle-solling.de.

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