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Bucheckernöl

konventionell

Bucheckernöl
  • kaltgepresst aus Bucheckern aus Wildsammlung
  • wohlschmeckende Rarität
  • nussig-herbes Aroma
  • nur saisonal verfügbar
  • köstlich zu Salaten, Wild- und Pilzgerichten

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In diesem Herbst können wir leider unser kaltgepresstes Bucheckernöl nicht anbieten.
Im trockenen Rekordsommer 2018 haben die Buchen ihre Bucheckern oft hohl frühzeitig abgeworfen. Diese Bucheckern sind nicht für die Herstellung von Öl geeignet. Wir hoffen auf eine bessere Ernte im nächsten Jahr.

Alternativ können wir Ihnen folgende Produkte anbieten:
Arganöl Arganöl nativ (ungeröstet)
Für dieses wertvolle Arganöl werden Argannüsse in Marokko von Hand geerntet und geknackt. Dann werden die ungerösteten Nüsse in Marokko mühlenfrisch kalt gepresst. So bleiben wertvolle Inhaltsstoffe und der sortentypische Geschmack besonders gut erhalten. Das "flüssige Gold Marokkos" - ideal für die warme und kalte Küche.
Kürbiskernöl Kürbiskernöl geröstet
Unser Kürbiskernöl ist eine Spezialität aus der Steiermark. Es wird aus mild gerösteten Kürbiskernen schonend und mühlenfrisch gepresst. Das dunkelgrüne, intensiv nussige Öl bereichert nicht nur Salate und (Kürbis-) Suppen, sondern gibt auch Süßspeisen das besondere Etwas.

Das aus den von Hand gesammelten Bucheckern durch kalte Pressung gewonnene Bucheckernöl ist eine Rarität unter den Speiseölen. Während der Lebensmittelknappheit im Zweiten Weltkrieg jedoch hatte Bucheckernöl eine große Bedeutung in der Selbstversorgung. Bucheckernöl hat eine goldgelbe Farbe und ein typisches, nussig-herbes Aroma. Ein Teil der gesammelten Bucheckern (10%) werden vor dem Pressen mild geröstet. Dadurch kommt das nussige Aroma der beliebten Waldfrüchte besonders zum Tragen.

In diesem Herbst können wir leider unser kaltgepresstes Bucheckernöl nicht anbieten.
Der Sommer 2018 war für viele Regionen Deutschands ein Rekordsommer. Extreme Hitze und wenig Regen haben dazu geführt, dass die Buchen die knappen Wasserreserven für sich beansprucht und ihre Bucheckern  frühzeitig abgeworfen haben. Die gefallenen Bucheckern sind vielfach hohl und nicht für die Herstellung von Öl geeignet. Die geringen Mengen geeigneter Bucheckern werden für die Aussaat neuer Bäume verwendet. Aufgrund der Knappheit bleibt ein kleiner Rest für die Fütterung von Wildtieren vorbehalten. Wir hoffen auf eine bessere Ernte im nächsten Jahr.

Verwendung

Bucheckernöl ist köstlich in delikaten Pilz- und Wildgerichten, Salaten und erlesenen Vorspeisen wie zum Beispiel Bucheckernparfait. Wegen seines Gehaltes an Linolsäure ist Bucheckernöl zum Braten nicht geeignet - verwenden Sie es vorzugsweise nur für kalte und warme Speisen.

Bewertungen

Alle Bewertungen anzeigen
von Gerhard Bauer am 18.01.2017
Das Bucheckernöl schmeckt ziemlich köstlich: nussig und rauchig ein bisschen wie geröstetes Sesamöl. Kann man gut so vom Löffel geniessen. Oder Brot dippen.
von Elke Korley am 09.01.2017
Es ist der intensive Geschmack. Er erinnert mich immer an meine Kindheit. Weiterempfehlung nur bedingt.
von Petra-Sabine Desch am 03.01.2017
Eine Rarität, die ich in kleinen Dosen im Salat genieße.
von Heiko Erdtmann am 04.01.2017
Lange gesucht - endlich gefunden
von Wolfgang Eberhardt am 03.01.2017
Schmeckt einfach spitze.
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Fragen und Antworten

Welche medizinischen Wirkungsweisen haben Öle?

Zwar sind viele bewährte Naturheilmittel inzwischen wissenschaftlich anerkannt, dennoch dürfen sie, wegen der in Europa gültigen Health-Claims-Verordnung, nicht gesundheitsbezogen ausgelobt werden. Aus diesem Grund dürfen auch wir keine medizinischen Auskünfte oder Empfehlungen aussprechen und weitergeben. Bitte fragen Sie Ihren Arzt oder Heilpraktiker nach weiteren Informationen.


Wie lange sind die Öle der Ölmühle Solling haltbar?

Die Haltbarkeit eines Öles hängt von der Sorte ab und ist unterschiedlich. Die meisten unserer Würz- und sortenreinen Öle sind ungeöffnet 12 Monate haltbar, Kokosöl 24 Monate und Erdnussöl 18 Monate. Es gibt ein paar Ausnahmen: Unser Leinöl ist im geöffneten wie im ungeöffneten Zustand 6 bis 8 Wochen haltbar. Produkte, die viele ungesättigte Fettsäuren enthalten, haben eine Haltbarkeit von 9 Monaten.
Tipp: Öle können Sie einfrieren. Das verlangsamt den Oxidationsprozess und verlängert die Haltbarkeit. Nach dem Auftauen im Kühlschrank erhält das Öl die reguläre Haltbarkeit zurück – allerdings nur, wenn es direkt nach dem Kauf eingefroren wurde.


Wie bewahre ich Öle am besten auf?

Alle Speiseöle sollten lichtgeschützt gelagert werden. Dabei sollte Leinöl bitte unbedingt im Kühlschrank aufbewahrt und innerhalb von 8 Wochen verbraucht werden. Zur Aufbewahrung von Kokosöl siehe unsere Informationen zum Kokosöl.


Haben die Öle aus der Ölmühle Solling Rohkostqualität?

Alle nativen Öle haben Rohkostqualität, eine Ausnahme bilden die gerösteten Öle. Bei diesen wird ein Teil der Saat vor der Pressung schonend geröstet, um den Geschmack zu intensivieren. Auch beim Kokos- und Palmöl werden die Rohstoffe vor der Pressung getrocknet, wobei höhere Temperaturen entstehen können.


Was bedeutet „natives Öl“?

Nativ heißt naturbelassen: Wir pressen unsere Öle ausschließlich mechanisch und ohne Zufuhr von Wärme. Sie werden weder chemisch desodoriert noch gebleicht oder anderweitig chemisch behandelt, sondern lediglich schonend mechanisch filtriert und abgefüllt.


Welche Öle eignen sich zum Braten?

Nicht jedes Öl eignet sich gleichermaßen für jeden Zweck. Während manche Öle ideal für die heiße Küche geeignet sind, sollten andere wiederum nur kalt verwendet werden. Starkes Erhitzen durch Braten oder Frittieren kann empfindliche, ungesättigte Fettsäuren zerstören. Sie verlieren dann nicht nur ihre gesundheitliche Wirkung, sondern können sogar die gesundheitschädlichen Transfettsäuren bilden. Aus diesem Grund sollte man immer darauf achten, nur Öle stark zu erhitzen, die viele gesättigte Fettsäuren oder die hitzestabile Ölsäure enthalten. Ein hoher Anteil an gesättigten Fettsäuren macht ein Speiseöl hitzestabil. Je höher dieser Anteil ist, desto besser eignet sich ein Öl zum Braten. Darüber hinaus verträgt auch ein High Oleic Öl hohe Temperaturen. Folgende Öle lassen sich daher hervorragend zum Braten verwenden:

  • Das Bratöl der Ölmühle Solling wird aus geschälten High Oleic Sonnenblumenkernen aus kontrolliert biologischem Anbau mühlenfrisch kaltgepresst und ist aufgrund seines hohen Ölsäuregehaltes von zirka 80 g pro 100 g besonders hitzestabil.
  • Die Fettsäurezusammensetzung von unserem nativen Erdnussöl erlaubt den Einsatz in der warmen und sogar heißen Küche. Erdnussöl ist somit ein ideales Bratöl für asiatische Gerichte und die Zubereitung im Wok. Der milde Geschmack des kaltgepressten Erdnussöls harmoniert besonders mit Gemüse- oder Fleischgerichten. Neben dem Braten und Dünsten ist Erdnussöl auch für die Zubereitung von Dips geeignet.
  • Rapsöl kann ebenfalls zum Dünsten oder Backen verwendet werden. Zum Braten sollte das kaltgepresste Rapsöl, nicht über 170° C erhitzt werden.
  • Rapskernölist eine Variante von Rapsöl, bei der geschälte Rapssaat verwendet wird. Durch die relative Temperaturbeständigkeit lässt es sich gut zum Dünsten und Garen, sogar zum Backen und Kurzbraten verwenden.
  • Unser kaltgepresstes Sesamöl ist ideal zum Erhitzen geeignet. Das Öl hat einen hohen Rauchpunkt und eignet sich damit sowohl zum Braten als auch zum Frittieren. Insbesondere in der warmen Küche ist es deshalb sehr beliebt. Asiastischen Speisen schenkt es einen typischen, kräftigen Geschmack. Besonders zum Anbraten von Fleisch, Tofu und Gemüse ist Sesamöl ideal.
  • Bei unserem Kokosöl handelt es sich um ein sehr unempfindliches und hitzebeständiges Öl, das reich an wertvolle Laurinsäure ist. Die Hitzebeständigkeit hat das Öl vor allem dem hohen Anteil der gesättigten Fettsäuren zu verdanken, die es haltbar und hitzestabil machen, und beim Braten, Backen und Frittieren die Entstehung von Transfettsäuren verhindern.

 


Woher kommen die Nüsse und Saaten für die Öle?

Am liebsten kaufen wir Bio-Saaten und -Nüsse so regional wie möglich ein. Da allerdings nicht alle Ölsaaten und Gewürze in Deutschland gedeihen, arbeiten wir langfristig und persönlich mit Partnern in anderen Ländern zusammen. Alle unsere Zutaten stammen aus ökologischem Anbau und entsprechen unseren hohen Qualitätsstandards. Engmaschige interne und externe Qualitätskontrollen müssen zusätzlich bestätigen, dass sich keinerlei Rückstände von Pflanzenschutzmitteln, Pestiziden oder Weichmacher in den Ölsaaten, Nüssen, Kräutern und Gewürzen befinden. Erst wenn die entsprechenden Analysen vorliegen, dürfen aus hochwertigen Rohstoffen edle Öle aus der Ölmühle Solling werden.


Welches Öl eignet sich für Babynahrung?

Das Forschungsinstitut für Kinderernährung empfiehlt Rapsöl abwechselnd mit Butter als Fettzusatz zum Ende des 4. Monats (ab dem Beikostalter). Kokosöl ist ebenfalls geeignet, da die im Kokosöl enthaltene Laurinsäure auch in der Muttermilch vorkommt. Es sollte zuvor geschmolzen und in die Beikost eingerührt werden. Ein Teelöffel am Tag reicht aus.
Auf Öle wie Sojaöl, Erdnussöl, Haselnussöl, Macadamianussöl und Sesamöl, die Allergien auslösen können, sollte nach bisherigen Erkenntnissen in der Babynahrung verzichtet werden.


Wie hoch sind die Temperaturen bei der Pressung?

Ein „natives“ Öl ist ein Öl, bei dem die Presstemperatur 40 °C nicht übersteigt. Beim Ölpressen entsteht grundsätzlich Reibungswärme, das ist auch bei mechanischen Spindelpressen der Fall, die wir in der Ölmühle Solling verwenden. Je kleiner eine Spindelpresse ist, desto niedriger bleiben die Presstemperaturen. Je langsamer ein Öl gepresst wird, desto weniger Wärme entsteht. Gleichzeitig wird bei einer Pressung mit wenig Wärme weniger Öl pro Stunde gewonnen. In unserer Manufaktur arbeiten wir mit Spindelpressen kleiner Bauart und können niedrige Presstemperaturen garantieren – in der Regel zwischen 35 °C und 40 °C. Wie unsere Qualitätsanalysen zeigen, überzeugen unsere Öle mit ihrem Gehalt an sekundären Pflanzenstoffe und Enzymen – ein Anhaltspunkt für die schonende Herstellung, denn wir arbeiten nach der Devise „Klasse statt Masse“.


Ihre Frage ist nicht dabei?
Gerne beanworten wir Ihre Frage per E-Mail unter info@oelmuehle-solling.de

Spezifikation und Inhaltsstoffe

Bucheckernöl

Durchschnittlicher Energie- und Nährstoffgehalt von 100 g

Energie
3700 kJ / 900 kcal
Fett
100 g
    davon gesättigte Fettsäuren
8,2 g
    einfach ungesättigte Fettsäuren
81,7 g
    mehrfach ungesättigte Fettsäuren
10,1 g
Kohlenhydrate
0 g
    davon Zucker
0 g
Ballaststoffe
0 g
Eiweiß
0 g
Salz
0 g


Genießen Sie unsere Produkte im Rahmen einer abwechslungsreichen und ausgewogenen Ernährung.

Bei unseren Produkten handelt es sich um Naturprodukte, die in ihrer Zusammensetzung natürlichen Schwankungen unterliegen. Bei den Angaben handelt es sich um typische Mittelwerte.

Zutaten

Bucheckeröl (aus Wildsammlung)

Lagerhinweis

Bitte gut verschlossen, kühl und dunkel aufbewahren. Nach dem Öffnen zügig verbrauchen.

Haltbarkeit

9 - 12 Monate

Fettsäuren-Diagramm

gesättigte Fettsäuren
8,2 g
einfach ungesättigte Fettsäuren
81,7 g
zweifach ungesättigte Fettsäuren (Omega-6)
9,7 g
dreifach ungesättigte Fettsäuren (Omega-3)
0,4 g
Fettsäurendiagramm

Botanischer Name: Fagus silvatica L.

Herkunft
Die dreikantigen Früchte der Rotbuche werden für das Bucheckernöl gesammelt und handverlesen. Sie stammen nicht aus ökologischem Anbau, sondern aus den Mischwäldern des Sollings und der Rhön. Zur Gewinnung von einem Liter kalt gepressten BucheckernÖl benötigen wir durchschnittlich etwa 10 kg frische, keimfähige Bucheckern. Ein ungeübter Sammler ist damit mindestens einen ganzen Tag lang beschäftigt. Nach dem Reinigen und Trocknen bleiben davon in der Regel nur noch 8 kg übrig. Bei der Handverlesung achten wir besonders sorgfältig darauf, dass keine Bucheckern mit Schimmelbesatz in das Pressgut gelangen. Das kalt gepresste BucheckernÖl wird anschließend auf seinen Gehalt an Aflatoxinen untersucht. Bisher gab es keinen Anlass das Bucheckernöl zu beanstanden. Dieser enorme Aufwand führt dazu, dass BucheckernÖl nicht so preiswert ist wie andere kalt gepresste Öle aus kontrolliert biologischem Anbau.

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