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Kürbiskernöl

nativ

Kürbiskernöl
EU Bio
DE-ÖKO-039
Österreichische Landwirtschaft
  • aus ungerösteten Bio-Kürbiskernen aus der Steiermark
  • reich an Vitamin E
  • grünliches Öl mit kernigem Geschmack
  • der Klassiker für die Kürbissuppe
  • für Salate, Suppen, Soßen und Süßspeisen
4,86 von 5 Sternen
bei 484 Bewertungen
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100 ml
6,50 €
250 ml
12,50 €
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19811
100 ml
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19821
250 ml
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Natives Kürbiskernöl ist ein bekömmliches Speiseöl dunkelgrüner Farbe und angenehm mild-nussigen Geschmacks. Um das Kürbiskernöl aus den Kürbiskernen zu gewinnen, werden die Kerne in einer kleinen Spindelpresse auf mechanische Weise bei einer Temperatur von ca. 35°C kalt gepresst. Das Besondere bei dieser Herstellungsweise ist, dass die Kürbiskerne, anders als in der Steiermark allgemein üblich, nicht zuvor geröstet werden.

Das Kürbiskernöl enthält hochwertige Fettsäuren. Insbesondere enthält es Vitamin E, was dazu beiträgt, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Aufgrund der besonderen Zusammensetzung wird in der Küche und Kosmetik das Kürbiskernöl eingesetzt. Bei optimaler Lagerung, bei 15-20 °C und vor der Sonne geschützt, hält das Kürbiskernöl bis zu einem Jahr.

Kürbiskerne von Franz Romstorfer aus Raggendorf

Kuerbisanbau

In Österreich hat der Kürbis-
anbau Tradition
Kuerbisanbau

Ein Bio-Bauer zeigt dem Nach-
wuchs wie es geht

Kalt gepresstes, natives Kürbiskernöl ist bei Genießern aufgrund seines intensiv-nussigen, mild-würzigen Geschmacks außerordentlich beliebt.
Eine besondere Spezialität ist Kürbiskernöl aus den Kernen des Steirischen Ölkürbisses (Cucurbita pepo var. styriaca), einer Kürbisvariation, die Ende des 19. Jahrhunderts in der Steiermark gezüchtet und noch bis in die 1970er Jahre nur dort bekannt war.

Heute erfreut sich das intensiv-dunkelgrüne Öl, in der Volkskunde übrigens besonders bei Männern, stetig wachsender Beliebtheit. Auch die Kürbiskerne, aus denen wir in der Ölmühle Solling unser natives Kürbiskernöl herstellen, werden stilecht in Österreich angebaut, und zwar vom Bio-Bauern Franz Romstorfer aus Raggendorf.

Gemeinsam legen wir jedes Frühjahr verbindlich fest, wie viel wir brauchen und welche Anbaufläche dafür notwendig ist – das schafft Planungssicherheit für den Landwirt. Im Herbst ist es dann soweit: Mit speziellen Kürbiserntemaschinen (ja, die gibt es!) werden die gelben Früchte geerntet. Danach werden die Kerne aus den Kürbissen ausgelöst, gewaschen, getrocknet und gereinigt. Und dann geht es schnell auf die Reise ins Weserbergland, damit wir in der Ölmühle Solling daraus das wohlschmeckende Kürbiskernöl pressen können, das nicht nur für die Kürbissuppe und winterliche Salate nahezu unentbehrlich ist.

Achten Sie auf eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung und eine gesunde Lebensweise.

Verwendung

Vor allem für den Einsatz in der warmen und kalten Küche eignet sich natives Kürbiskernöl ideal – zum Beispiel für die Zubereitung von Salaten, Suppen, Saucen, Käse-, Fleisch- und Gemüsegerichten sowie für Desserts, Gebäck und Cremes. Zum Braten ist das Kürbiskernöl wegen des hohen Gehalts an mehrfach ungesättigten Ölsäuren nicht geeignet.
Auch als Trägeröl für Hautpflegeprodukte bei trockener Haut und gegen Schwangerschaftsstreifen und Fältchenbildung wird Kürbiskernöl eingesetzt.

Zum Dünsten, Marinieren, für Dressings und Dips.

Rezepte

Mozarella-Tomate mit Kürbiskernöl
Zutaten:
Mozarella, Sorte nach Geschmack
Flaschentomaten
Kürbiskernöl
Balsamico oder Himbeeressig

Zubereitung:

Mozarella-Tomate, eigentlich ein Klassiker, mit der Tendenz zum Langweiligwerden. Anstatt Olivenöl bitte Kürbiskernöl verwenden und „langweilig“ hat ein Ende. Dazu passt der bekannte Balsamicoessig und als Variante Himbeeressig.


Original Steirisches Salatdressing

Zutaten:
Kürbiskernöl
Weißweinessig
etwas Rohrzucker und Salz

Zubereitung:

Verrühren Sie 1 Teil Kürbiskernöl mit 2 Teilen Weißweinessig. Um die Säure des Weines zu mildern, können Sie etwas Wasser hinzugeben. Nach Belieben geben Sie etwas Salz und einen TL Rohrzucker hinzu. Die Vinaigrette ist das kulinarische i-Tüpfelchen für alle Salate, sowie für viele Gemüse- und Fleischgerichte. Besonders gut schmeckt es auch zu überbackener Kürbiskernsuppe und Kartoffelpüree.

Bärlauch-Pesto

Zutaten:
100 g frischer Bärlauch
40 g Kürbiskerne
150 ml Kürbiskernöl, nativ
100 g Parmesan
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Die Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett rösten. Bärlauch waschen, putzen und in einen Mixer geben. Kürbiskerne, Kürbiskernöl, Parmesan (vorher in Stücke schneiden) und etwas Salz und Pfeffer zugeben. Zutaten zu einem sämigen Pesto mixen, in ein Glas füllen und im Kühlschrank aufbewahren. Schmeckt sehr gut zu Spaghetti, Linguine oder Gnocchi und zu Baguette.

Kürbiscremesuppe (4 Portionen)

Zutaten:
1 kleiner Hokkaidokürbis
1 kleine Zwiebel oder Schalotte
3 Möhren
3 Kartoffeln
0,5 l Gemüsebrühe
2 EL Schlagsahne
3 EL Crème fraîche
2 EL Kokosöl
4 EL Kürbiskernöl
Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer
1 Handvoll Kürbiskerne

Zubereitung:
Den Kürbis waschen, halbieren und aushöhlen. In kleine Stücke schneiden. Zwiebel, Kartoffeln und Möhren schälen. Alles ebenfalls in kleine Stücke schneiden. Kokosöl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebelwürfel darin glasig anschwitzen. Kürbis zugeben und kurz mitschwitzen lassen. Dann das restliche Gemüse zugeben und ebenfalls etwas anschwitzen lassen. Gemüsebrühe angießen und ca. 30-35 Minuten bei geschlossenem Deckel und mäßiger Hitzezufuhr köcheln lassen. Ist das Gemüse weich, Suppe vom Herd nehmen und mit dem Stabmixer fein pürieren. Sollte die Suppe zu dick sein, einfach etwas Brühe zugießen. Mit den Gewürzen abschmecken. Sahne ebenfalls mit dem Stabmixer unterschlagen und die Crème fraîche unterheben. Suppe in Teller oder Terrinen geben und mit Kürbiskernöl beträufeln und mit Kürbiskernen dekorieren.

Bewertungen

Alle Bewertungen anzeigen
von Madeleine J. Gilli am 30.01.2019
Mehrfach bereits nachgekauft! Ich liebe Kürbiskernöl und dieses ist besonders zu empfehlen 1. wegen dem praktischen Ausfluss, der dosieren super leicht gestaltet und 2. es unglaublich lecker schmeckt. Ich benutze es zusätzlich zu anderen Ölen bei Salaten & Gemüsegerichten, als Topping auf Suppen und bei Tomaten mit... mehr >>
Mozzarella oder Burrata.
von Wilfried Hauck am 20.10.2018
Das Kürbiskernöl ,nativ schmeckt sehr gut und ist gesund (besonders für Männer vorbeugend und heilungsfördernd). ich benutze es gern als Dip auf rohem Gemüse. Ein "Muss" für jeden Rohkostler. Leider ist die 250 ml Flasche viel zu schnell leer. Es wäre schön, wenn es auch eine 500 ml Flasche gäbe.
von Sabrina Alt am 17.09.2014
Der Geschmack fällt dezenter und feiner aus, als im Vergleich zu einem Öl aus gerösteten Kürbiskernen. Wer auf der Suche nach einem Kürbiskernöl mit ''milderem Geschmack'' ist, könnte mit diesem Öl das Richtige gefunden haben.
von Sabrina Alt am 10.07.2016
Wenn es doch mal nicht so kräftig, nussig, typisch ''nach Kürbiskernöl'' schmecken soll - ist diese ''native'' Variante ideal. Allerdings liegt mir persönlich doch mehr die ''geröstete'' Variante am Herzen (Gaumen).
von Karin Neumann am 30.10.2018
Der überaus gute Geschmack des Öls aus frischen Kürbiskernen hat mich überrascht, denn bisher kannte ich nur das Kürbiskernöl aus gerösteten Kernen. Ich bin begeistert und werde künftig beide Öle nachbestellen.
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Fragen und Antworten

Wie bewahre ich Öle am besten auf?

Alle Speiseöle sollten lichtgeschützt gelagert werden. Dabei sollte Leinöl bitte unbedingt im Kühlschrank aufbewahrt und innerhalb von 8 Wochen verbraucht werden. Zur Aufbewahrung von Kokosöl siehe unsere Informationen zum Kokosöl.


Haben die Öle aus der Ölmühle Solling Rohkostqualität?

Alle nativen Öle haben Rohkostqualität, eine Ausnahme bilden die gerösteten Öle. Bei diesen wird ein Teil der Saat vor der Pressung schonend geröstet, um den Geschmack zu intensivieren. Auch beim Kokos- und Palmöl werden die Rohstoffe vor der Pressung getrocknet, wobei höhere Temperaturen entstehen können.


Welche Öle eignen sich zum Braten?

Ein hoher Anteil an gesättigten Fettsäuren macht ein Speiseöl hitzestabil. Je höher dieser Anteil ist, desto besser eignet sich ein Öl zum Braten.
Folgende Öle lassen sich daher hervorragend zum Braten verwenden: Bratöl, Erdnussöl, Rapsöl, Rapskernöl, Sesamöl und Kokosöl.


Woher kommen die Nüsse und Saaten für die Öle?

Am liebsten kaufen wir Bio-Saaten und -Nüsse so regional wie möglich ein. Da allerdings nicht alle Ölsaaten und Gewürze in Deutschland gedeihen, arbeiten wir langfristig und persönlich mit Partnern in anderen Ländern zusammen. Alle unsere Zutaten stammen aus ökologischem Anbau und entsprechen unseren hohen Qualitätsstandards. Engmaschige interne und externe Qualitätskontrollen müssen zusätzlich bestätigen, dass sich keinerlei Rückstände von Pflanzenschutzmitteln, Pestiziden oder Weichmacher in den Ölsaaten, Nüssen, Kräutern und Gewürzen befinden. Erst wenn die entsprechenden Analysen vorliegen, dürfen aus hochwertigen Rohstoffen edle Öle aus der Ölmühle Solling werden.


Ihre Frage ist nicht dabei?
Gerne beanworten wir Ihre Frage per Mail unter info@oelmuehle-solling.de.

Spezifikationen

Kürbiskernöl

Durchschnittlicher Energie- und Nährstoffgehalt von 100 g

Energie
3700 kJ / 900 kcal
Fett
100 g
    davon gesättigte Fettsäuren
19 g
    einfach ungesättigte Fettsäuren
35 g
    mehrfach ungesättigte Fettsäuren
46 g
Kohlenhydrate
0 g
    davon Zucker
0 g
Ballaststoffe
0 g
Eiweiß
0 g
Salz
0 g
Vitamin E
29 mg (240 % **)

**Prozent der Referenzmenge für die tägliche Zufuhr


Genießen Sie unsere Produkte im Rahmen einer abwechslungsreichen und ausgewogenen Ernährung.

Bei unseren Produkten handelt es sich um Naturprodukte, die in ihrer Zusammensetzung natürlichen Schwankungen unterliegen. Bei den Angaben handelt es sich um typische Mittelwerte.

Zutaten

Kürbiskernöl**aus kontrolliert biologischem Anbau

Lagerhinweis

Kühl und dunkel aufbewahren, nach dem Öffnen zügig verbrauchen.

Haltbarkeit

9 - 12 Monate

Fettsäuren-Diagramm

gesättigte Fettsäuren
19 g
einfach ungesättigte Fettsäuren
35 g
zweifach ungesättigte Fettsäuren (Omega-6)
45,5 g
dreifach ungesättigte Fettsäuren (Omega-3)
0,5 g
Fettsäurendiagramm

Botanischer Name: Arten wie Cucurbita maxima oder stilbo der Gattung Cucurbita

Herkunft:

Der Ölkürbis wird traditionell im Gebiet der südlichen Steiermark sowie dem südlichen Burgenland und den angrenzenden Gebieten Ungarns und Sloweniens sowie in China angebaut und teilweise aus diesen Ländern importiert. Die Kultur wird erst seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts in größerem Umfang betrieben. Die etwa 8 bis 10 kg schweren Früchte reifen auf den sandig-lehmigen Böden bei einem besonderen Klima aus Wärme und Feuchtigkeit. Wenn im Herbst die Farbe der Kürbisfrüchte von Grün nach Gelborange gewechselt hat, werden die bis zu 1000 Samen maschinell oder in kleinen Betrieben noch von Hand aus dem Fruchtfleisch gewonnen. Die Samen werden gewaschen und abschließend schonend getrocknet.

Zertifizierung:

Die Kürbiskerne, die für unser Kürbiskernöl verwendet werden, stammen von Erzeugerbetrieben zertifiziert gemäß BIO VO 834/2007 und VO 889/2008 bzw. VO 1235/2008.

Neue Langzeitstudien (z.B. EPIC–Studie 2008) legen eine Absenkung der Kohlenhydratzufuhr auf 30–40% und eine Anhebung des Fettanteils in der Nahrung auf 30–40% der täglichen Kalorienmenge nahe.  Dieser Ernährungsempfehlung hat sich nun nach langem Zögern auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) angeschlossen. Mehr gesättigte Fette und hochwertige pflanzliche Öle bringen nicht nur mehr Geschmack und Genuss an das Essen, sondern auch mehr Befriedigung und damit bessere Chancen, eine ggf. erforderliche Ernährungsumstellung auch dauerhaft umzusetzen. In der aktuellen Fettleitlinie für eine gesunde Ernährung bescheinigt die DGE erstmals, dass es keine Belege dafür gibt, dass mehr Fett und Öl im Essen das Herz-Kreislauf-Risiko erhöht.    

Fazit: Es darf mehr Fett und Öl verzehrt werden, wobei jedoch der Zusammensetzung der Öle eine besondere Bedeutung beigemessen wird. Einfach ungesättigte Fettsäuren und ein günstiges Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3 Fettsäuren sind dabei zu berücksichtigen.

Lesen Sie mehr hierüber  in dem erst kürzlich erschienenen Buch: „MEHR FETT“ von Ulrike Gonder und Dr. Nicolai Wurm (empfohlen in der Rubrik: Bücher).

Literaturnachweise
Krist, Sabine, Buchbauer, Gerhard, Klausberger, Carina: Lexikon der pflanzlichen Fette und Öle. 1. Auflage. Wien: Springer-Verlag: 2008.

DACH (DGE, ÖGE, SGE, SVE) (Hrsg.): Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr. 1. Auflage. Frankfurt am Main: Umschau/Braus: 2001.
http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%BCrbiskern%C3%B6l
www.kochbar.de

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