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Kürbiskernöl

nativ

Kürbiskernöl
EU Bio
DE-ÖKO-039
Österreichische Landwirtschaft
  • aus ungerösteten Bio-Kürbiskernen aus der Steiermark
  • reich an Vitamin E
  • grünliches Öl mit kernigem Geschmack
  • der Klassiker für die Kürbissuppe
  • für Salate, Suppen, Soßen und Süßspeisen
4,87 von 5 Sternen
bei 504 Bewertungen
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100 ml
6,50 €
250 ml
12,50 €
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19811
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19821
250 ml
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Natives Kürbiskernöl ist ein bekömmliches Speiseöl dunkelgrüner Farbe und angenehm mild-nussigen Geschmacks. Um das Kürbiskernöl aus den Kürbiskernen zu gewinnen, werden die Kerne in einer kleinen Spindelpresse auf mechanische Weise bei einer Temperatur von ca. 35°C kalt gepresst. Das Besondere bei dieser Herstellungsweise ist, dass die Kürbiskerne, anders als in der Steiermark allgemein üblich, nicht zuvor geröstet werden.

Das Kürbiskernöl enthält hochwertige Fettsäuren. Insbesondere enthält es Vitamin E, was dazu beiträgt, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Aufgrund der besonderen Zusammensetzung wird in der Küche und Kosmetik das Kürbiskernöl eingesetzt. Bei optimaler Lagerung, bei 15-20 °C und vor der Sonne geschützt, hält das Kürbiskernöl bis zu einem Jahr.

Kürbiskerne von Franz Romstorfer aus Raggendorf

Kuerbisanbau

In Österreich hat der Kürbis-
anbau Tradition
Kuerbisanbau

Ein Bio-Bauer zeigt dem Nach-
wuchs wie es geht

Kalt gepresstes, natives Kürbiskernöl ist bei Genießern aufgrund seines intensiv-nussigen, mild-würzigen Geschmacks außerordentlich beliebt.
Eine besondere Spezialität ist Kürbiskernöl aus den Kernen des Steirischen Ölkürbisses (Cucurbita pepo var. styriaca), einer Kürbisvariation, die Ende des 19. Jahrhunderts in der Steiermark gezüchtet und noch bis in die 1970er Jahre nur dort bekannt war.

Heute erfreut sich das intensiv-dunkelgrüne Öl, in der Volkskunde übrigens besonders bei Männern, stetig wachsender Beliebtheit. Auch die Kürbiskerne, aus denen wir in der Ölmühle Solling unser natives Kürbiskernöl herstellen, werden stilecht in Österreich angebaut, und zwar vom Bio-Bauern Franz Romstorfer aus Raggendorf.

Gemeinsam legen wir jedes Frühjahr verbindlich fest, wie viel wir brauchen und welche Anbaufläche dafür notwendig ist – das schafft Planungssicherheit für den Landwirt. Im Herbst ist es dann soweit: Mit speziellen Kürbiserntemaschinen (ja, die gibt es!) werden die gelben Früchte geerntet. Danach werden die Kerne aus den Kürbissen ausgelöst, gewaschen, getrocknet und gereinigt. Und dann geht es schnell auf die Reise ins Weserbergland, damit wir in der Ölmühle Solling daraus das wohlschmeckende Kürbiskernöl pressen können, das nicht nur für die Kürbissuppe und winterliche Salate nahezu unentbehrlich ist.

Achten Sie auf eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung und eine gesunde Lebensweise.

Verwendung

Vor allem für den Einsatz in der warmen und kalten Küche eignet sich natives Kürbiskernöl ideal – zum Beispiel für die Zubereitung von Salaten, Suppen, Saucen, Käse-, Fleisch- und Gemüsegerichten sowie für Desserts, Gebäck und Cremes. Zum Braten ist das Kürbiskernöl wegen des hohen Gehalts an mehrfach ungesättigten Ölsäuren nicht geeignet.
Auch als Trägeröl für Hautpflegeprodukte bei trockener Haut und gegen Schwangerschaftsstreifen und Fältchenbildung wird Kürbiskernöl eingesetzt.

Zum Dünsten, Marinieren, für Dressings und Dips.

Rezepte

Marinierte Feigen

Marinierte Feigen Zutaten für 4 Personen

Zubereitungszeit: 35 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Zutaten
6 ELApfel-Orangen Balsamessig
2 TLKürbiskernöl geröstet oder Kürbiskernöl nativ
1 ELKokosöl zum Anbraten
2 Stückfrische Feigen
40 gRohrzucker
4 StückParmaschinken in Scheiben
20 gParmesan am Stück

Zubereitung
Die frischen Feigen mit einem scharfen Messer in zwei Hälften teilen. Apfel-Orangen Balsamessig in eine flache Schale gießen und die Feigen mit der aufgeschnittenen Seite für zirka eine halbe Stunde darin einlegen und durchziehen lassen. Anschließend den Rohrzucker (alternativ Kokosblütenzucker) auf einem flachen Teller verteilen. Die Feigen aus dem Essig nehmen, leicht abtropfen lassen und die aufgeschnittene Seite im Zucker wälzen. Kokosöl in einer Pfanne erhitzen und die Feigen darin auf mittlerer Temperatur einige Minuten anbraten, bis der Zucker karamellisiert. Mit dem Essig aus der Schale ablöschen. Mit einem Käsehobel oder Sparschäler dünne Scheiben Parmesan hobeln und diese gemeinsam mit dem Parmaschinken auf Tellern anrichten. Die Feigen auf den Schinken und Parmesam legen und anschließend mit geröstetem Kürbiskernöl beträufeln.


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Tomate-Mozzarella

Tomate-Mozzarella Zutaten für 2 Personen

Zubereitungszeit: 10 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Zutaten
2 StückFleischtomaten
2 ELKürbiskernöl geröstet oder Kürbiskernöl nativ
1 StückMozarella oder Büffelmozzarella
1 ELBalsamico
Frisches Basilikum
Salz und Pfeffer

Zubereitung
Tomate-Mozzarella bekommt einen besonderen Geschmack, wenn es anstelle von Olivenöl mit Kürbiskernöl beträufelt wird. Tomaten und Mozzarella in Scheiben schneiden, auf einem Teller anrichten und mit Kürbiskernöl und Balsamico beträufeln. Mit Basilikum garnieren und eine Prise Salz und Pfeffer dazugeben.


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Original Steirisches Salatdressing

Original Steirisches Salatdressing Zutaten für 4 Personen

Zubereitungszeit: 3 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Zutaten
3 ELKürbiskernöl geröstet oder Kürbiskernöl nativ
3 ELWeißweinessig
1 TLRohrzucker
½ TLSalz

Zubereitung
Kürbiskernöl, Weißweinessig, Rohrzucker und Salz miteinander vermischen. Die Vinaigrette ist das kulinarische i-Tüpfelchen für viele Salate sowie für Gemüse- und Fleischgerichte. Besonders gut schmeckt es zu Kürbiskernsuppe und Kartoffelpüree.


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Kürbiskernpesto mit Bärlauch

Kürbiskernpesto mit Bärlauch Zutaten für 4 Personen

Zubereitungszeit: 5 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Zutaten
100 gFrischer Bärlauch
60 gKürbiskerne
5 ELKürbiskernöl
100 gParmesan
1 PriseSalz, Pfeffer

Zubereitung
Die Kürbiskerne zwei Minuten in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Bärlauch waschen, putzen und in einen Mixer geben. Kürbiskerne, Kürbiskernöl, grob gewürfelten Parmesan und etwas Salz und Pfeffer dazugeben. Zutaten zu einer gleichmäßigen Masse pürieren, in ein Glas füllen und im Kühlschrank aufbewahren. Passt zu Spaghetti, Linguine oder Gnocchi und zu Baguette.


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Bewertungen

Alle Bewertungen anzeigen
von Madeleine J. Gilli am 30.01.2019
Mehrfach bereits nachgekauft! Ich liebe Kürbiskernöl und dieses ist besonders zu empfehlen 1. wegen dem praktischen Ausfluss, der dosieren super leicht gestaltet und 2. es unglaublich lecker schmeckt. Ich benutze es zusätzlich zu anderen Ölen bei Salaten & Gemüsegerichten, als Topping auf Suppen und bei Tomaten mit... mehr >>
Mozzarella oder Burrata.
von Kirsten Grebe am 04.07.2019
Ich habe sechs verschiedene Öle bestellt und konnte sie mittlerweile alle probieren. Das Kürbiskernöl habe ich für das Dressing eines Eichblattsalates verwendet. Sehr aromatisch, nussig und lecker. Da die ersten unserer Hokaidos schon fast reif sind, freue ich mich darauf das Öl auch bald in Kombi mit Kürbissuppe zu... mehr >>
testen :-)
von Wilfried Hauck am 20.10.2018
Das Kürbiskernöl ,nativ schmeckt sehr gut und ist gesund (besonders für Männer vorbeugend und heilungsfördernd). ich benutze es gern als Dip auf rohem Gemüse. Ein "Muss" für jeden Rohkostler. Leider ist die 250 ml Flasche viel zu schnell leer. Es wäre schön, wenn es auch eine 500 ml Flasche gäbe.
von Karin Neumann am 30.10.2018
Der überaus gute Geschmack des Öls aus frischen Kürbiskernen hat mich überrascht, denn bisher kannte ich nur das Kürbiskernöl aus gerösteten Kernen. Ich bin begeistert und werde künftig beide Öle nachbestellen.
von Ali Veziroglu am 22.06.2017
Ich bin allg. sehr zu frieden mit den Produkten von der Ölmühle Solling. Egal was man kauft, es hat 1 A Qualität. Das Kürbiskernöl schmeckt sehr gut und da es nativ (kaltgepresst) ist, zudem auch sehr gesund.
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Fragen und Antworten

Wie bewahre ich Öle am besten auf?

Alle Speiseöle sollten lichtgeschützt gelagert werden. Dabei sollte Leinöl bitte unbedingt im Kühlschrank aufbewahrt und innerhalb von 8 Wochen verbraucht werden. Zur Aufbewahrung von Kokosöl siehe unsere Informationen zum Kokosöl.


Haben die Öle aus der Ölmühle Solling Rohkostqualität?

Alle nativen Öle haben Rohkostqualität, eine Ausnahme bilden die gerösteten Öle. Bei diesen wird ein Teil der Saat vor der Pressung schonend geröstet, um den Geschmack zu intensivieren. Auch beim Kokos- und Palmöl werden die Rohstoffe vor der Pressung getrocknet, wobei höhere Temperaturen entstehen können.


Welche Öle eignen sich zum Braten?

Ein hoher Anteil an gesättigten Fettsäuren macht ein Speiseöl hitzestabil. Je höher dieser Anteil ist, desto besser eignet sich ein Öl zum Braten.
Folgende Öle lassen sich daher hervorragend zum Braten verwenden: Bratöl, Erdnussöl, Rapsöl, Rapskernöl, Sesamöl und Kokosöl.


Woher kommen die Nüsse und Saaten für die Öle?

Am liebsten kaufen wir Bio-Saaten und -Nüsse so regional wie möglich ein. Da allerdings nicht alle Ölsaaten und Gewürze in Deutschland gedeihen, arbeiten wir langfristig und persönlich mit Partnern in anderen Ländern zusammen. Alle unsere Zutaten stammen aus ökologischem Anbau und entsprechen unseren hohen Qualitätsstandards. Engmaschige interne und externe Qualitätskontrollen müssen zusätzlich bestätigen, dass sich keinerlei Rückstände von Pflanzenschutzmitteln, Pestiziden oder Weichmacher in den Ölsaaten, Nüssen, Kräutern und Gewürzen befinden. Erst wenn die entsprechenden Analysen vorliegen, dürfen aus hochwertigen Rohstoffen edle Öle aus der Ölmühle Solling werden.


Ihre Frage ist nicht dabei?
Gerne beanworten wir Ihre Frage per Mail unter info@oelmuehle-solling.de.

Spezifikationen

Kürbiskernöl

Durchschnittlicher Energie- und Nährstoffgehalt von 100 g

Energie
3700 kJ / 900 kcal
Fett
100 g
    davon gesättigte Fettsäuren
19 g
    einfach ungesättigte Fettsäuren
35 g
    mehrfach ungesättigte Fettsäuren
46 g
Kohlenhydrate
0 g
    davon Zucker
0 g
Ballaststoffe
0 g
Eiweiß
0 g
Salz
0 g
Vitamin E
29 mg (240 % **)

**Prozent der Referenzmenge für die tägliche Zufuhr


Genießen Sie unsere Produkte im Rahmen einer abwechslungsreichen und ausgewogenen Ernährung.

Bei unseren Produkten handelt es sich um Naturprodukte, die in ihrer Zusammensetzung natürlichen Schwankungen unterliegen. Bei den Angaben handelt es sich um typische Mittelwerte.

Zutaten

Kürbiskernöl**aus kontrolliert biologischem Anbau

Lagerhinweis

Kühl und dunkel aufbewahren, nach dem Öffnen zügig verbrauchen.

Haltbarkeit

9 - 12 Monate

Fettsäuren-Diagramm

gesättigte Fettsäuren
19 g
einfach ungesättigte Fettsäuren
35 g
zweifach ungesättigte Fettsäuren (Omega-6)
45,5 g
dreifach ungesättigte Fettsäuren (Omega-3)
0,5 g
Fettsäurendiagramm

Botanischer Name: Arten wie Cucurbita maxima oder stilbo der Gattung Cucurbita

Herkunft:

Der Ölkürbis wird traditionell im Gebiet der südlichen Steiermark sowie dem südlichen Burgenland und den angrenzenden Gebieten Ungarns und Sloweniens sowie in China angebaut und teilweise aus diesen Ländern importiert. Die Kultur wird erst seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts in größerem Umfang betrieben. Die etwa 8 bis 10 kg schweren Früchte reifen auf den sandig-lehmigen Böden bei einem besonderen Klima aus Wärme und Feuchtigkeit. Wenn im Herbst die Farbe der Kürbisfrüchte von Grün nach Gelborange gewechselt hat, werden die bis zu 1000 Samen maschinell oder in kleinen Betrieben noch von Hand aus dem Fruchtfleisch gewonnen. Die Samen werden gewaschen und abschließend schonend getrocknet.

Zertifizierung:

Die Kürbiskerne, die für unser Kürbiskernöl verwendet werden, stammen von Erzeugerbetrieben zertifiziert gemäß BIO VO 834/2007 und VO 889/2008 bzw. VO 1235/2008.

Neue Langzeitstudien (z.B. EPIC–Studie 2008) legen eine Absenkung der Kohlenhydratzufuhr auf 30–40% und eine Anhebung des Fettanteils in der Nahrung auf 30–40% der täglichen Kalorienmenge nahe.  Dieser Ernährungsempfehlung hat sich nun nach langem Zögern auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) angeschlossen. Mehr gesättigte Fette und hochwertige pflanzliche Öle bringen nicht nur mehr Geschmack und Genuss an das Essen, sondern auch mehr Befriedigung und damit bessere Chancen, eine ggf. erforderliche Ernährungsumstellung auch dauerhaft umzusetzen. In der aktuellen Fettleitlinie für eine gesunde Ernährung bescheinigt die DGE erstmals, dass es keine Belege dafür gibt, dass mehr Fett und Öl im Essen das Herz-Kreislauf-Risiko erhöht.    

Fazit: Es darf mehr Fett und Öl verzehrt werden, wobei jedoch der Zusammensetzung der Öle eine besondere Bedeutung beigemessen wird. Einfach ungesättigte Fettsäuren und ein günstiges Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3 Fettsäuren sind dabei zu berücksichtigen.

Lesen Sie mehr hierüber  in dem erst kürzlich erschienenen Buch: „MEHR FETT“ von Ulrike Gonder und Dr. Nicolai Wurm (empfohlen in der Rubrik: Bücher).

Literaturnachweise
Krist, Sabine, Buchbauer, Gerhard, Klausberger, Carina: Lexikon der pflanzlichen Fette und Öle. 1. Auflage. Wien: Springer-Verlag: 2008.

DACH (DGE, ÖGE, SGE, SVE) (Hrsg.): Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr. 1. Auflage. Frankfurt am Main: Umschau/Braus: 2001.
http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%BCrbiskern%C3%B6l
www.kochbar.de

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