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EU Bio
DE-ÖKO-039

Chiamehl

teilentölt

4,86 von 5 Sternen
bei 148 Bewertungen
Für dieses feine Chiamehl wird frische Speisechiasaat schonend entölt und vermahlen. Es enthält noch zirka 7% Chiaöl sowie pflanzliches Eiweiß und Ballaststoffe. Ideal zum Binden von Suppen und Soßen! Glutenfrei. Eine tägliche Aufnahme von 15 g sollte nicht überschritten werden.
Chiamehl
Menge Art. Nr. Inhalt   Preis in €  
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43253 500 g Beutel
0,99 € pro 100 g
  4,95
inkl. 7% Mwst. zzgl. Versandkosten


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Für dieses feine Mehl wird frische Speisechiasaat schonend entölt und vermahlen. Es enthält noch zirka 7% Chiaöl sowie pflanzliches Eiweiß und Ballaststoffe. Ideal zum Binden von Suppen und Soßen! Glutenfrei.
Eine tägliche Aufnahme von 15 g sollte nicht überschritten werden.

Der Samen aus Süd- und Mittelamerika hat Europa rasch erobert. Der winzige Samen stand aufgrund seiner wertvollen Nährstoffe bei den Mayas und Azteken höher im Kurs als Gold. Mit dem überaus hohen Anteil an hochwertigem Protein im Chiamehl und den wertvollen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren liefert die Chiasaat eine Fülle wertvoller Substanzen.

Das Chiamehl eignet sich für die vegane Küche besonders gut, denn es kann als Ei-Ersatz im Backgut verwendet werden. Eingeweicht mit Wasser lässt sich damit glutenfrei Backen, denn Chiamehl bildet ein Gel, welches die Freisetzung von Kohlenhydraten und die Umwandlung in Zucker verlangsamt. Die Energie aus der Nahrung wird dadurch langsam im Körper freigesetzt und ermöglicht eine längere Sättigung und Ausdauer.

Durchschnittlicher Energie- und Nährstoffgehalt von 100 g Chiamehl

Ernergie
1165 kJ / 281 kcal
Fett
6,9 g
    davon gesättigte Fettsäuren
0,8 g
    einfach ungesättigte Fettsäuren
0,3 g
    mehrfach ungesättigte Fettsäuren
5,8 g
Kohlenhydrate
4,5 g
    davon Zucker
0,5 g
Ballaststoffe
44,5 g
Eiweiß
28,3 g
Salz
< 0,01 g

Genießen Sie unsere Öle im Rahmen einer abwechslungsreichen und ausgewogenen Ernährung.

Öl ist ein Naturprodukt, das in seiner Zusammensetzung natürlichen Schwankungen unterliegt. Bei den Angaben handelt es sich um typische Mittelwerte.

Zutaten

Chiasamenmehl aus kontrolliert biologischem Anbau. Kann Spuren von Mandeln, Haselnüssen, Walnüssen oder Sesam enthalten.

Maximal erlaubte tägliche Verzehrsmenge

15 g/Person

Haltbarkeit

6 - 9 Monate

Lagerung

Gut verschlossen, kühl und dunkel aufbewahren.

Fettsäuren-Diagramm Chiamehl

gesättigte Fettsäuren
0,8 g
einfach ungesättigte Fettsäuren
0,3 g
zweifach ungesättigte Fettsäuren (Omega-6)
1,4 g
dreifach ungesättigte Fettsäuren (Omega-3)
4,4 g
Fettsäurendiagramm

Chiasamen und Chiasamenmehl

Chiasamen zeichnen sich durch einen hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren aus. Das macht es zu einer sehr wertvollen Quelle für mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Die Saat ist somit vergleichbar mit Leinsamen.

Chia Brotteig

Teig in der Backform
Chia Brotscheiben

Das fertige Chia-Brot

Beim Aufquellen mit Wasser bildet sich eine gelartige, zähflüssige Masse, ähnlich wie wir es von den Leinsamen und dem Flohsamen kennen. Das hohe Wasserbindevermögen und die kleistrige Beschaffenheit der gequollenen Chiasamen wirkt sich günstig auf die Teigbereitung von glutenfreien Broten und Backwaren aus, denn es hält den Teig zusammen, so dass er durch Backtriebmittel (Backpulver und Hefen) aufgehen kann, wie wir es sonst nur von glutenhaltigen Getreidemehlen (Weizen, Roggen, Dinkel) her kennen.
Da die Chiasamen bzw. das Chiasamenmehl glutenfrei ist, eignet es sich als willkommene Zutat für voluminöse Brot und Backwaren.

Chia Brot

Glutenfreies Brot mit Chiasamen und Chiasamenmehl

100 g Chiasamen mit einer Tasse (200 ml) lauwarmen Wasser übergießen und einweichen
50 g Chiasamenmehl mit einer Tasse (200 ml) lauwarmen Wasser übergießen und einweichen.

Beide Ansätze mehrmals umrühren und mindestens 15 – 20 Minuten vorquellen lassen, bis eine gelartige Masse entstanden ist.

50 g Maismehl
50 g Reismehl
50 g Haferflocken (glutenfrei)
50 g Buchweizenmehl
50 g Teffmehl
50 g Leinsamenmehl
50 g Kokosmehl

Alle vorgenannten Mehle trocken miteinander verrühren,
2 TL Salz hinzugeben,
1 TL Rohrzucker dazu,
1 TL Brotgewürz dazu.

1 Würfel frische Hefe in lauwarmem Wasser mit etwas Rohrzucker und 1 EL Reismehl verrühren, 2 – 3 EL Joghurt oder Buttermilch unterrühren (zur Säuerung), Diesen Hefe-Ansatz 30 - 60 Minuten an einem warmen Platz abgedeckt stehen lassen, bis die Hefe reanimiert ist und schäumt.

Alle Zutaten, einschließlich der vorgequollenen Chiasamen und des Chiasamenmehles in einer Rührschüssel zusammenfügen und zu einem homogenen Teig verkneten. Der Teig sollte geschmeidig sein und nicht zu sehr kleben; falls er zu trocken ist, ggf. etwas Buttermilch oder Wasser hinzugeben.

Den fertigen Brotlaib in eine mit Backpapier ausgelegte Backform geben und gleichmäßig andrücken. Die Teigoberfläche mit etwas Wasser bepinseln. Den Teigling im Backofen ( bei ca. 30 °C) oder an einem warmen Platz für mindestens 1 Stunde aufgehen lassen. Der Teig hebt sich durch die Hefe auf etwa das doppelte Volumen.

Den Brotlaib für ca. 45 Minuten im Backofen bei 250°C vorbacken; anschließend vorsichtig aus der Backform herauslösen und noch einmal ca. 30 – 45 Minuten im Backofen (ohne Backform) ausbacken, bis sich äußerlich eine braune, knusprige Rinde gebildet hat. Das Brot herausnehmen, abkühlen lassen und erst anschneiden, wenn es völlig ausgekühlt ist. Es kann vorkommen, dass es innen noch etwas feuchter ist als andere Brote. Dies kann durch längeres Ausbacken vermieden werden. Die Feuchtigkeit des geschnittenen Brotes lässt sich durch Toasten regulieren. Das Brot bleibt im Kühlschrank länger frisch und verschimmelt nicht.

Als Brotaufstrich empfehlen wir natives Kokosfett! Glutenfreier Brotgenuss - leckerer geht`s nicht!

Top-Kundenbewertungen

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Alle Bewertungen anzeigen
  - von Monika Galzow am 14.05.2015 zum Chiamehl
Dazu kann ich im Moment nichts sagen, da ich versehentlich das Chiasamen- ÖL erhalten habe. Ich durfte es behalten obwohl es wesentlich teurer ist. Das Öl gefällt mir gut. Die kleine Flasche hat einen Ausgießer zur besseren Dosierung. Dieser wird mit dem Deckel nach der Nutzung wieder innerhalb der Flasche verschlossen.... mehr >>
Tolle Sache. So kommt keine Luft ans Öl und es behält dadurch sicher auch seine Inhaltsstoffe länger.
  - von Hannelore Carstens am 21.06.2015 zum Chiamehl
Ich hatte es mir eigentlich zum Binden von Soßen gekauft, doch die damit gebundenen Soßen schmecken mir überhaupt nicht. Ich werde es jetzt nach und nach beim Brotbacken verwenden.
  - von Julie Scheffler am 16.09.2015 zum Chiamehl
Bindet sehr schnell und im Vergleich zu ganzen ChiaSamen ist der Preis super. Die Nährwertzusammensetzung gefällt mir sehr gut. Unbedingt empfehlenswert, werde es wieder kaufen.
  - von Claudia Wollny am 15.07.2015 zum Chiamehl
Die Verschließbeutel sind gut, da dadurch das Mehl luftdicht verpackt ist. Wird als Ersatz für andere Mehle genommen, sehr gut geeignet für Allergiker, sehr empfehlenswert
  - von Kerstin Gurtner am 26.11.2015 zum Chiamehl
Das glutenfreie Brot nach dem angegebenen Brotrezept gelingt wunderbar mit dem Chia-Mehl, das ich in meiner Küche nicht mehr missen möchte, Das Brot schmeckt superlecker.
  - von Sabine Preyer am 23.12.2016 zum Chiamehl
Ich habe heute zum ersten Mal Waffeln damit gebacken, da ich mich vegan ernähre. Haben selbst meinem Schwiegervater (isst mind. alle 2 Wochen Waffeln) sehr gut geschmeckt.
  - von Andrea Heeg am 30.12.2016 zum Chiamehl
Ist sehr gut zur Darmpflege. Ich gebe es z.B. auch in Parboiled-Reis, um den Ballaststoffgehalt zu erhöhen. Oder in den Brotteig, wenn ich mit hellem Auszugsmehl backe.
  - von Christina Sperl-Steiner am 13.09.2016 zum Chiamehl
als Anteil beim Brotbacken schwierig zu verarbeiten. muss eingeweicht werden, klumpt dann stark und lässt sich nur schwer im Teig verkneten bzw. gleichmäßig verteilen
  - von Anne Schindler am 04.04.2016 zum Chiamehl
Man muss das Mehl behutsam einsetzen und nach und nach schauen wieviel es davon für welche Speise bedarf. Da es Geschmacksneutral ist passt es eigendlich überall.
  - von Diana Lenk am 06.02.2016 zum Chiamehl
Ich habe gerade erstmals ein Paleo-Brot mit Chiamehl und Kürbiskernmehl gebacken und es ist perfekt geworden und total lecker. Absolut zu empfehlen.
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Wie entstehen Presskuchen und die Nuss- und Kernmehle der Ölmühle?

Der Presskuchen entsteht bei der Pressung unserer Öle. Die Saat wird in einer Schneckenpresse ausgepresst und der Presskuchen fällt in Form von Pellets an. Dabei handelt es sich wie beim Öl um ein hochwertiges Lebensmittel. Aus diesem Presskuchen wird unser Mehl gewonnen. Dazu bedarf es einer Hochleistungsmühle, die mit dem hohen Restölanteil im Presskuchen überhaupt arbeiten kann. Nussmehle, die aus dem Presskuchen vermahlen werden, enthalten neben Mineralstoffen wie Eisen, Fluor, Kalium, Kupfer, Magnesium, Mangan und Zink auch verschiedene Vitamine wie Biotin, die Vitamine B1, B2, B6, Pantothensäure, Folsäure und die Vitamine A und E. Sie sind zudem reich an pflanzlichem Eiweiß und essenziellen Aminosäuren. Bestimmte Presskuchen eignen sich außerdem besonders gut für die Fütterung von Tieren.


Wie viel Prozent des normalen Mehls können durch Nuss- oder Saatenmehl ausgetauscht werden?

Die folgende Auflistung zeigt, welcher Anteil des herkömmlichen Backmehls durch unsere Mehle ersetzt werden kann. Jedoch sollte dabei wegen des hohen Quellvermögens der Nussmehle auch die Flüssigkeitsmenge (Wasser oder Milch) an die gewünschte Teigkonsistenz entsprechend angepasst werden:
Kürbiskernmehl 10–20 %
Mandelmehl 10–20 %
Sesammehl 8–10 %
Traubenkernmehl 8–10 %
Kokosmehl 20–25 %
Hanfmehl 8–10 %
Haselnussmehl 10 %
Leinsamenmehl 10–20 %
Walnussmehl 10 %


Wie lange lässt sich Mehl geöffnet lagern?

Nussmehle sollten stets gut verschlossen und kühl, aber nicht im Kühlschrank gelagert werden. Bei hoher Luftfeuchtigkeit verklumpen die Mehle und könnten schimmeln. Durch Lagerung bei Temperaturen über 20 °C können Aflatoxine (Schimmelpilzgifte) entstehen. Nach Anbruch sollte das Mehl innerhalb von sechs bis acht Wochen verbraucht werden.


Welches Mehl verwende ich wofür?

Alle unsere Mehle eignen sich hervorragend zur Herstellung von feinen Backwaren, als Zusatz zu Müsli, Desserts oder zum Verfeinern von Saucen und Eiscremes.


Warum wird das Mehl nicht in Papiertüten verkauft?

Lange haben wir die „richtige“ Mehltüte für unsere Mehle gesucht. Anfangs verwendeten wir normale Papiertüten, die jedoch durch den Restölgehalt im Mehl schnell durchscheinend und fleckig wurden. Anschließend gab es in der Papiertüte zusätzlich eine Zellophantüte. Die Ölflecken verschwanden dadurch. Da aber dieser „Verbund“ immer noch stark sauerstoffdurchlässig war, wurde das Mehl schnell ranzig. Aus diesen Gründen haben wir uns für die jetzige Variante entschieden – mit einer Folie, die außen aus PET besteht, das frei von Weichmachern ist. Die Verpackung ist wiederverschließbar, lässt keinen Sauerstoff durch und ist ölbeständig.


Ihre Frage ist nicht dabei?
Gerne beanworten wir Ihre Frage per Mail unter info@oelmuehle-solling.de.

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