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Naturland Zertfiziert EU Bio
DE-ÖKO-039
EU-/Nicht-EU-Landwirtschaft

Leinöl Naturland

nativ

4,94 von 5 Sternen
bei 6514 Bewertungen
  • Leinsaat aus ökologischem NATURLAND-Anbau
  • täglich mühlenfrisch kaltgepresst
  • Rohkostqualität
  • milder, nussiger Geschmack
  • rückstandskontrolliert durch akkreditierte Fachlabore in Deutschland
  • VEGAN, gluten- und laktosefrei, reich an Omega-3 Fettsäuren (ca. 50 % Alpha-Linolensäure)
Leinöl Naturland
Menge Art. Nr. Inhalt   Preis in €  
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14111 100 ml Flasche
4,50 € pro 100 ml
  4,50
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14121 250 ml Flasche
2,76 € pro 100 ml
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14151 500 ml Flasche
1,98 € pro 100 ml
  9,90
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14103 1,0 l Kanister
2,15 € pro 100 ml
  21,50
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61162 Set 4 x 500 ml Flasche Glas
1,95 € pro 100 ml
  39,00
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14163 2,5 l Kanister
1,80 € pro 100 ml
  44,90
inkl. 7% Mwst. zzgl. Versandkosten


  • Wissenswertes
  • Spezifikationen
  • Verwendung
  • Rezepte
  • Bewertungen (6514)
  • Fragen und Antworten


Bio Leinöl ist ein gesundes, oxidationsempfindliches, naturbelassenes Speiseöl, das täglich aus erntefrischer Leinsaat kalt gepresst und abschließend schonend filtriert wird. Nach der Entnahme die Flasche stets gut verschließen, dunkel und im Kühlschrank aufbewahren. Für den genussvollen Verzehr sollte das mühlenfrische, kaltgepresste Leinsamenöl innerhalb von 6-8 Wochen nach Kauf verbraucht werden.

Das Öl kann aber zwecks Verlängerung der Haltbarkeit auch eingefroren werden und ist dann deutlich länger (bis zu einem halben Jahr) haltbar. Leinöl ist nicht zum Braten geeignet.

Tipp: So öffnen Sie den 1 l und 2,5 l Leinöl Kanister ohne Probleme
Hinweis: Leinsamenöl in Kanistern (ab 1 l Inhalt) ist rationell in der Handhabung aber nicht als Schmuck- oder Geschenkverpackung empfohlen.
Die Kanister können in Einzelfällen beim Transport leichte Beulen bekommen.


Anbauverträge mit Öko-Landwirten in Deutschland, Europa und Indien

Leinsamenöl
Bioland-Bauer Evers Senior aus Borgentreich und Werner Baensch, Produktentwickler der Ölmühle Solling, freuen sich über die langfristig angelegte Kooperation in der Region.

Bio Leinöl
Sebastian Baensch, Geschäftsführer der Ölmühle Solling, und Bio-Landwirt Henning Niemann aus Uetze, im blühenden Leinfeld bei der Qualitätskontrolle.

Leinöl zeichnet sich durch einen außerordentlich hohen Gehalt von etwa 55 % Omega-3-Fettsäuren aus. Diese Fettsäuren sind für unseren Körper lebensnotwendig und können lediglich über unsere Nahrung aufgenommen werden. Da diese wertvollen Fettsäuren sehr licht-, luft- und wärmeempfindlich sind, werden sie in vielen modernen, industriellen Verarbeitungsweisen in Mitleidenschaft gezogen.

Gutes und frisches Leinöl erkennt man vor allem an seinem milden, nicht bitteren Geschmack. Die Nachfrage nach unserem stets mühlenfrischen, kaltgepressten Leinöl in Naturland-Qualität ist nach wie vor ungebrochen. Deshalb sorgen wir durch langfristige Anbauverträge vor, damit Sie diese wertvolle Ölspezialität stets genießen können. Bevorzugt verarbeiten wir natürlich Leinsaat aus unserer Region – zwei unserer Lieferanten sehen Sie auf den Fotos unten. Dieser regionale Anbau ist jedoch nicht immer möglich: Der Kälteeinbruch im Frühjahr 2017 und der regnerische Sommer sind nicht ohne Folgen für die Leinsamenernte geblieben. Die heimischen Ölsaaten aus Deutschland und Europa sind überwiegend kleinwüchsig, enthalten wenig Öl und erfüllen auch geschmacklich nicht unsere Erwartungen.

Wenn es um die Qualität unserer Rohwaren geht, gehen wir keine Kompromisse ein. Bei Qualitätsvergleichen unterschiedlicher Ernten ist die NATURLAND-Leinsaat aus Indien gegenwärtig unser Favorit. Dieses kalt gepresste Leinöl erfüllt zum einen unsere Ansprüche an eine einwandfreie Sensorik mit arttypisch, mild nussigem Geschmack ohne Bitterkeit und zum anderen auch unsere hohen analytischen Qualitätsansprüche. So werden unsere frischen Erzeugnisse regelmäßig in anerkannten, deutschen Fachlaboren unter anderem auf Pestizide, Weichmacher, PAK und Mineralölrückstände kontrolliert.

Mühlenfrische ist insbesondere beim Leinöl durch nichts zu ersetzen. Egal wie Hersteller sich biegen und winden, Leinöl ist und bleibt aufgrund des hohen Anteils an Omega-3-Fettsäuren sehr oxidationsempfindlich und wird binnen weniger Monate nach Herstellung bitter bzw. ranzig und verliert seine gewünschte Wirkung. Daher empfiehlt es sich, Leinöl nur in kleinen Mengen, mühlenfrisch und bedarfsgerecht einzukaufen und es stets im Kühlschrank aufzubewahren. Doch schon bei der Herstellung bedarf es die richtige Leinölkompetenz: Unser Leinöl wird täglich frisch gepresst, mit Stickstoff belegt und binnen 24 Stunden in UV-geschützte Flaschen abgefüllt. Der Springausgießer auf unseren Flaschen hilft zudem nicht nur bei einer feinen Dosierung, sondern reduziert zugleich den Sauerstoffeintrag beim Öffnen und Schließen der Flasche im täglichen Gebrauch.

Was bedeutet mühlenfrisches Leinöl?
Unser Leinöl wird täglich frisch gepresst, das heraustropfende Öl wird in lichtgeschützten Fässern mit Stickstoff belegt und innerhalb von 24 Stunden in unsere UV-geschützten Flaschen gefüllt. Unsere serienmäßigen Öldosierer reduzieren den Sauerstoffeintrag nach erstmaligem Öffnen bis zum letzten Tropfen der Flasche. Kein Hokuspokus sondern ehrliches Handwerk. Frisches Leinöl lässt sich nicht auf Lager produzieren.

Die Saatreinigung und die sehr umfangreichen Qualitätskontrollen finden in Deutschland statt. Denn ob aus dem Weserbergland, Osteuropa oder noch weiter weg: Beim Leinsamen kommt es auf die Qualität an, bei der wir keine Kompromisse machen.

Eigenschaften des Leinöls

Die Lein- oder Flachspflanze ist eine sehr alte, vielseitige Kulturpflanze, die außer in Äquatornähe fast überall gedeiht. Traditionell spielte sie auch in unserem Kulturkreis eine herausragende Rolle, erkennbar daran, dass viele Ausdrücke aus der Lein- oder Flachsverarbeitung Eingang in die Alltagssprache gefunden haben: Ob wir fröhlich herumflachsen, den Faden verlieren, eine Fahrt ins Blaue unternehmen, uns verhaspeln, jemanden durchhecheln oder etwas schäbig aussieht, der Ursprung all dieser Begriffe liegt in der aufwändigen Verarbeitung der Stängel des Flachses zu Leinen.

Hoch geschätzt wird der Lein seit Jahrtausenden auch wegen seiner essbaren Samen: Sie versorgen den Körper mit essenziellen Fettsäuren und Ballaststoffen. Zudem enthalten Leinsamen rund 40 % Leinsamenöl, das seit Generationen zu Speisezwecken und in der Naturheilkunde genutzt wird. So hatte früher fast jedes Dorf seine eigene Ölmühle und Händler zogen durch die Straßen, um frisches Öl zu verkaufen. Da das Öl ein besonders hitze- und lichtempfindliches Öl ist, verlor es im Zuge der Industrialisierung jedoch an Bedeutung: Für die großtechnische Herstellung ist Leinsamenöl zu leicht verderblich und für den Handel über weite Strecken war es nicht haltbar genug. Die teilentölten Leinsamen werden zu Leinmehl weiterverarbeitet.

Warum ist Leinöl gesund? Leinöl zeichnet sich durch einen extrem hohen Gehalt an Alpha-Linolensäure aus, die über die Hälfte der Fettsäuren des Öls stellt. Alpha-Linolensäure ist eine pflanzliche Omega-3-Fettsäure und daher für alle, die keinen Fisch mögen oder vegetarisch leben, von besonderer Bedeutung für die Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren.

Eine wesentliche Leinöl-Wirkung ist also, die Omega-3-Versorgung des Körpers zu verbessern. Da es zugleich relativ wenig Linolsäure enthält (eine Omega-6-Fettsäure), ist Leinöl sehr gut geeignet, das Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3-Fettsäuren in der Nahrung in Richtung Omega-3- zu verschieben. Dies wird seit Jahren von der Ernährungswissenschaft empfohlen, weil die heute übliche Ernährung zu viele Omega-6-Fettsäuren aufweist. Aus diesem Grund sollten regelmäßig mehr Omega-3-Fette verzehrt werden.

Alpha-Linolensäure (essenzielle Omega-3-Fettsäure) trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels im Blut bei. Schon 1 Esslöffel (5 g) decken den täglichen Bedarf an 2 g ALA eines Erwachsenen.

Achten Sie auf eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung und eine gesunde Lebensweise.

*(ALA) = alpha-Linolensäure C18:3;  dreifach ungesättigte Fettsäure

Leinöl Naturland

Durchschnittlicher Energie- und Nährstoffgehalt von 100 g

Energie
3700 kJ / 900 kcal
Fett
100 g
    davon gesättigte Fettsäuren
10,7 g
    einfach ungesättigte Fettsäuren
23,3 g
    mehrfach ungesättigte Fettsäuren
65,9 g
Kohlenhydrate
0 g
    davon Zucker
0 g
Ballaststoffe
0 g
Eiweiß
0 g
Salz
0 g

Alpha-Linolensäure
49,4 g


Genießen Sie unsere Öle im Rahmen einer abwechslungsreichen und ausgewogenen Ernährung.

Öl ist ein Naturprodukt, das in seiner Zusammensetzung natürlichen Schwankungen unterliegt. Bei den Angaben handelt es sich um typische Mittelwerte.

Zutaten

Leinöl aus kontrolliert biologischem Anbau

Haltbarkeit

6-8 Wochen

Lagerung

Im Kühlschrank aufbewahren, 8 Wochen haltbar.

Fettsäuren-Diagramm

gesättigte Fettsäuren
10,7 g
einfach ungesättigte Fettsäuren
23,3 g
zweifach ungesättigte Fettsäuren (Omega-6)
16,5 g
dreifach ungesättigte Fettsäuren (Omega-3)
49,4 g
Fettsäurendiagramm

 

Chemisch-physikalische Parameter
Säurezahl: 4 mg KOH/g
FfA: < 2 mg KOH/g
Peroxidzahl: < 10 mÄqu O2/kg
Jodzahl: 170-204
Verseifungszahl: 188-196
Dichte 20°C: 0,930-0,936 g/cm3
Sensorik
Konsistenz: Leinöl ist flüssig bei Zimmertemperatur
Aussehen: gelbes bis dunkelgelbes Öl
Geruch: arteigen, neutral
Geschmack: arteigen, neutral, nussig, mild, herb

Alpha-Linolensäure (essenzielle Omega-3-Fettsäure) trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels im Blut bei. Schon 1-2 Esslöffel Leinöl decken den täglichen Bedarf an Omega-3-Fettsäuren eines Erwachsenen.

In Schlesien und rund um Berlin gehörte Leinöl mit Pellkartoffeln und Quark zur gesunden Hausmannskost. Aufgrund seines intensiven Geschmacks nach Leinsaat ist Leinöl vielleicht nicht jedermanns Sache, es lässt sich jedoch gut mit anderen Ölen mischen.
Wir können Ihnen unser mühlenfrisches, kalt gepresstes Leinöl nur wärmstens empfehlen. Es schmeckt nussig, ist nicht bitter und hat auch keinen fischigen Geschmack. Diese Geschmacksgarantie bieten wir unseren Kunden für unser mühlenfrisches Leinöl.

Tipps zur Haltbarkeit: Sobald es fischig oder ranzig riecht, sollte das Leinöl nicht mehr verwendet werden. Dann eignet es sich aber immer noch als Firnis für Holzmöbel, denn an der Luft verharzt Leinöl, das heißt, es bildet einen dünnen, rissfreien Schutzfilm aus.

Die Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 des Europäischen Parlaments schränkt nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben über Lebensmittel ein. Somit darf ab dem 12. Dezember 2012 nicht mehr wie bisher auf die ernährungsphysiologische Wirkung von Lebensmitteln und Nahrungsergänzungsmitteln hingewiesen werden. (Das darf jetzt nur noch die Pharmaindustrie.)

Lesetipp
Wenn Sie sich noch weiter mit dem Thema Pflanzenöle beschäftigen wollen, dürfen wir auf die nachfolgenden Veröffentlichungen und Webseiten hinweisen:
www.systemed.de
www.olionatura.de

Krist, S et al (Hrsg): Lexikon der pflanzlichen Fett und Öle. Springer Verlag, 2008
Grimm, H-U: Leinöl macht glücklich. Dr. Watson Books 2006
Zhao, G et al: American Journal of clinical Nutrition 2007;85:385-391

Hinweis
Die (presse-)rechtliche Verantwortlichkeit für alle der dortigen Inhalte liegt ausschließlich bei den jeweiligen Autoren oder Verfassern/Webmastern. Wir übernehmen keinerlei Haftung für deren Richtigkeit oder deren Compliance mit allen einschlägigen rechtlichen Vorschriften.

Leinöl wird gern mit Pellkartoffeln und Kräuterquark zubereitet. Es eignet sich auch als Zutat für frische Gemüse...

Leinöl mit Quark

Leinoel QuarkZutaten für 1 Personen
Zubereitungszeit: zirka 10 Minuten

Zutaten

250 g Magerquark
30 ml Leinöl
3–4 EL Mineralwasser
1/2 TL Salz und etwas Pfeffer
1/2 TL Rohrohrzucker
  kleingeschnittene frische Kräuter wie Schnittlauch oder Petersilie


aus der Ölmühle Solling
Leinöl, eventuell Basilikum Würzöl

Zubereitung
Den Quark in einer Rührschüssel mit Leinöl übergießen und mit dem Handmixer verrühren, ggf. etwas Mineralwasser hinzugeben, damit der Quark geschmeidig und streichfähig wird. Den Quark mit dem Öl 1–2 Minuten weiterrühren bis eine cremige Masse entsteht. Anschließend eine Prise Salz, etwas schwarzen Pfeffer, Zucker und evtl. frische Gartenkräuter (Schnittlauch, Petersilie) unterrühren. Wer mag, schmeckt mit 1 TL Basilikum Würzöl ab. Mit Pellkartoffeln servieren.

Falls etwas übrig bleibt: Im Kühlschrank aufbewahren!


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Top-Kundenbewertungen

 (6226)
 (225)
 (24)
 (16)
 (19)
Alle Bewertungen anzeigen
  - von Andreas Kolbert am 31.08.2016 zum Leinöl Naturland
Ich kaufe das Leinöl schon seit jahren bei euch und es hat immer sehr gut geschmeckt. Aber die letzte lieferung (16/00642) war so bitter als hätte ich das erhitzte Öl von Aldi gekauft. Ich bitte Sie den Öl so wie früher zu machen, den wenn die nächste lieferung auch so bitter wird muss ich mich leider nach neuen Anbitter... mehr >>
umsehen und das wäre echt SCHADE denn es war wirklich SEHR GUTER LEINÖL.
  - von Dieter Klank am 16.04.2017 zum Leinöl Naturland
Das bestellte Öl entsprach erneut höchsten Qualitätsansprüchen. Wir genießen es sehr. Allen Freunden und Verwandten,mit denen wir über Speisen reden, empfehlen wir das Öl aus der Ölmühle Solling.
  - von Stephan Knack am 19.05.2017 zum Leinöl Naturland
Wir haben in Ihrem Online-Shop 10,50 Euro bezahlt. In unserem lokalen Bio-Laden kostet das Leinöl 9,85 Euro. Das sollte eigentlich andersrum sein.
  - von Jens Schroeder am 24.05.2017 zum Leinöl Naturland
Sehr frisches Leinöl, Flasche mit gutem Dosierkopf, so sollte es sein. Kaufe immer mehrere, friere sie ein.
  - von Rosemarie Kaydan am 16.05.2017 zum Leinöl Naturland
Ich bin mit der Qualität des Öls sehr zufrieden und werde es immer nur bei Ihnen kaufen, vielen Dank
  - von Ulrich Maaßen am 19.05.2017 zum Leinöl Naturland
Das Öl ist jedes Mal frisch und schmeckt uns sehr gut - kann ich guten Gewissens empfehlen!
  - von Edmond Knaub am 19.05.2017 zum Leinöl Naturland
wie schon so oft von Ihnen erworben. Ein besonders gut schmeckendes und frisches Speiseöl.
  - von Christoph Anders am 14.05.2017 zum Leinöl Naturland
Diesen Artikel kaufe ich bereits mehrfach wegen der guten Omega-Fettsäuren. Gefällt mir.
  - von Klaus Denk am 10.10.2016 zum Leinöl Naturland
Leider nicht mehr die selbe Qualität wie zuvor. Diesmal schmeckt es ein wenig ranzig
  - von Heinrich Ahrens am 30.05.2017 zum Leinöl Naturland
Eins der besten Leinöle, die wir ausprobiert haben. Ist sehr empfehlenswert.
Alle Bewertungen anzeigen
Wie bewahre ich Öle am besten auf?

Alle Speiseöle sollten lichtgeschützt gelagert werden. Dabei sollte Leinöl bitte unbedingt im Kühlschrank aufbewahrt und innerhalb von 8 Wochen verbraucht werden. Zur Aufbewahrung von Kokosöl siehe unsere Informationen zum Kokosöl.


Was bedeutet „natives Öl“?

Nativ heißt naturbelassen: Wir pressen unsere Öle ausschließlich mechanisch und ohne Zufuhr von Wärme. Sie werden weder chemisch desodoriert noch gebleicht oder anderweitig chemisch behandelt, sondern lediglich schonend mechanisch filtriert und abgefüllt.


Woher kommt die Leinsaat?

Ein Teil unserer Bio-Leinsaat kommt sehr regional aus Deutschland. Wir versuchen, diesen Anteil etwa durch langfristige Anbauverträge, u. a. mit Bioland-Landwirten in Niedersachsen und NRW, weiter zu steigern. Da die verfügbaren Mengen jedoch zu gering sind, um die Nachfrage zu decken, verarbeiten wir seit Herbst 2016 auch Bio-Leinsamen aus Rumänien. Er stammt aus der Nähe eines Naturschutzgebiets im Donaudelta. Die dortigen Umwelt- und Anbaubedingungen erfüllen die Anforderungen an nachhaltigen, ökologischen Landbau in vollem Umfang, weshalb die Leinsaat sogar mit einer Naturland-Zertifizierung punkten kann.

Daneben kaufen wir zusätzlich auch in Indien sowie der VR China ein. Aufgrund der besseren klimatischen Bedingungen dort ist die Qualität sehr gut. Selbstverständlich wird die Ware vor der Verarbeitung streng auf Schadstoffbelastung kontrolliert. Die Laborprüf-Ergebnisse der vergangenen 5 Jahre haben gezeigt, dass wir einen sehr zuverlässigen Partner in der VR China haben, denn es hat bisher keinerlei Beanstandungen gegeben. Die Anbauregionen, aus denen diese Ölsaaten stammen, liegen weit abseits in dünn besiedelten Gebieten. Zudem werden ganze Regionen in China ökologisch bewirtschaftet, sodass keine Kontaminationen durch die konventionelle Landwirtschaft zu befürchten sind. Auch die Reinheit, die Frische der Ölsaaten und ihr guter reintöniger Geschmack haben uns so überzeugt, dass wir diese Naturland-Leinsaat für die Herstellung von unserem kalt gepressten Leinöl gerne verwenden.


Kann man Leinöl einfrieren?

Um die Haltbarkeit von Leinöl zu erhöhen, kann man es einfrieren. Im tiefgefrorenen Zustand liegt das Öl gewissermaßen im Dornröschenschlaf. Die Glasflaschen platzen dabei nicht, da sich Öl bei Kälte zusammenzieht. Sobald das Öl wieder aufgetaut wird, erlangt es seine physikalisch chemischen Eigenschaften zurück.
Bitte tauen Sie das Öl nur im Kühlschrank auf!
Während der Tiefkühllagerung finden chemische Reaktionen (wie z. B. eine Oxidation mit Luftsauerstoff) praktisch nicht statt, sodass sich die Haltbarkeit des Leinöls erheblich verlängert (nach unseren Erfahrungen bis zu einem halben Jahr).


Wird Leinöl mit Vitamin E versetzt?

Unsere Öle sind Naturprodukte in Bio-Qualität. Dabei arbeiten wir ohne jegliche Zusätze. Somit enthält unser Leinöl auch kein Vitamin E.


Welches Omega-Fettsäuren-Verhältnis hat Leinöl?

Das Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3 liegt bei 1:3 – weitere Informationen finden Sie hier.


Kann Leinöl verschickt werden?

Leinöl kann ohne Probleme versandt werden. Das Öl wird fast täglich mühlenfrisch gepresst, innerhalb weniger Stunden nach dem Pressen abgefüllt und anschließend verschickt. Der Versand dauert maximal ein bis zwei Tage. Während dieser Zeit befindet sich das Öl in einer dunklen, ungeöffneten Glasflasche mit wenig Kopfraum. Nach dem Transport sollte es in den Kühlschrank gestellt werden.


Warum wird das Leinöl gefiltert?

Die Schwebeteilchen im Leinöl enthalten noch wertvolle Stoffe, lassen das Öl aber leider auch schneller bitter werden. Die meisten Kunden erwarten ein „klares“ Öl. Ein Bodensatz durch Sedimente irritiert viele und führt zu der Annahme, es könnte verdorben sein. Aus diesen Gründen filtern wir unser Leinöl.


Welche Rolle spielen Sauerstoff und Licht bei der Herstellung von Leinöl?

Immer wieder liest man im Internet von hochgeheimen Herstellungsverfahren, bei denen das Leinöl unter vollständigem Ausschluss von Licht und Sauerstoff, gewonnen wird. Mit kreativen Marketingbegriffen wie z.B. Omega-Guard, Oxy-Safe etc. soll eine höhere Produktqualität suggeriert werden.

Leinöl ist ein Frischeprodukt. Wie beispielsweise bei der Milch gibt es zwar viele technische und chemische Raffinessen die Haltbarkeit des Öls zu verlängern, diese Eingriffe tragen in der Regel aber nicht zu einer Steigerung der Qualität und Vitalität des Produktes bei. Das Gegenteil ist meist der Fall.

Zur Herstellung eines mühlenfrischen Leinöls kommt es weniger darauf an, dass unter völligem Licht- und Sauerstoffausschluss produziert wird, wichtiger ist es, dass bereits die Rohware unter idealen Bedingungen eingelagert wird und der Weg in den Kühlschrank des Verbrauchers möglichst kurz ist.

Technisch betrachtet dauert der Weg des Leinsamens durch die Spindelpresse bis zum Öltropfen in das mit Stickstoff befüllte Fass nur knapp zwei Minuten. Weil innerhalb dieser Zeit keine analytisch messbare Oxidation stattfindet, spielt die Präsenz von Licht oder Sauerstoff während der Pressung keine nennenswerte Rolle für Frische und Qualität. Das Leinöl wird binnen 24 Stunden druckfrei filtriert und unter Luftausschluss in lichtgeschützte Glasflaschen gefüllt.

Viel wichtiger und für die Qualität des Leinöles entscheidender ist die Kühllagerung der Leinsaat (bei 8-10 °C) von Erntejahr zu Erntejahr. Leinsaat wird im August geerntet und muss bis zur nächsten Ernte im kommenden Jahr kühl und trocken gelagert werden, damit die Qualität der Leinsaat nicht schon während der Lagerung abnimmt.
Dieses sehr schonende Herstellungsverfahren hat sich in der Praxis bewährt, daher geben wir diesem mühlenfrisch und kalt gepressten Leinöl aus unserer Ölmanufaktur eine Geschmacksgarantie von 2 Monaten. Der reintönige, typisch nussig-saatige Geschmack unseres Leinöles übertrifft viele andere Leinöle, denn es schmeckt weder bitter noch fischig und ist pur (auf dem Löffel verabreicht) oder in Dressings, zu Müsli und Smoothies verarbeitet, ein herzhafter Genuss.

Wir empfehlen Ölkennern und anspruchsvollen Kunden das Leinöl stets (wieder-) verschlossen im Kühlschrank aufzubewahren. Bei jeder Entnahme gelangt etwas mehr Sauerstoff in die Flasche und dieser oxidiert kontinuierlich die mehrfach ungesättigten Fettsäuren (alpha –Linolensäure >> ALA <<) des Leinöles. Nach etwa neun Wochen verändert sich das Leinöl geschmacklich und entwickelt langsam aber unaufhaltsam einen mehr und mehr bitteren Geschmack. Dieser Geschmack ist typisch für Pflanzenöle mit einem hohen Gehalt an alpha–Linoleic Acid (ALA) und tritt übrigens auch bei anderen Ölen mit einem ähnlich hohen Gehalt an ALA auf, so z.B.  Chiasamenöl, Sacha Inchiöl, Perillaöl.

Wir haben viele Leinöle unterschiedlichster Hersteller probiert und stellen immer wieder fest: meist ist das Leinöl schon bitter, lange bevor das Mindesthaltbarkeitsdatum erreicht ist. Einige der Hersteller gewähren ein MHD von sechs Monaten und länger. Das ist zwar günstiger für die Lagerhaltung und Aufbewahrung, der Qualität und dem Geschmack des Leinöles ist es aber nicht zuträglich.


Ihre Frage ist nicht dabei?
Gerne beanworten wir Ihre Frage per Mail unter info@oelmuehle-solling.de.

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