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Leinöl

nativ

Leinöl Frische Stempel Leinöl
EU Bio
DE-ÖKO-039
Nicht-EU-Landwirtschaft
Naturland Zertfiziert
  • täglich mühlenfrisch kaltgepresst
  • Rohkostqualität
  • milder, nussiger Geschmack
  • rückstandskontrolliert durch akkreditierte Fachlabore in Deutschland
  • vegan, gluten- und laktosefrei
  • reich an Omega-3 Fettsäuren (zirka 50 g alpha-Linolensäure pro 100 g)
4,95 von 5 Sternen
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Leinöl 100 ml
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Leinöl, auch Leinsamenöl genannt, wird aus den reifen Samen der Flachspflanze gewonnen. Unser natives Bio-Leinöl ist ein gesundes und naturbelassenes Speiseöl, das in unserer Ölmühle täglich mühlenfrisch kaltgepresst und anschließend schonend filtriert wird. Neben der Leinpflanze enthält kaum eine andere Pflanze so große Mengen der wertvollen Omega-3-Fettsäure Alpha-Linolensäure. Unser mühlenfrisch kaltgepresstes Bio-Leinöl ist ab Herstellung acht bis zehn Wochen haltbar. Die richtige Lagerung sichert die Qualität des wertvollen Vitalöls. Bitte bewahren Sie unser Bio-Leinöl stets gut verschlossen und im Kühlschrank auf.

Gesundheitliche Wirkung von Leinöl

Leinsamenöl zeichnet sich durch einen extrem hohen Gehalt an Alpha-Linolensäure aus, die über die Hälfte der Fettsäuren des Öls stellt. Alpha-Linolensäure ist eine pflanzliche Omega-3-Fettsäure. Eine wesentliche gesundheitliche Wirkung ist also, die Omega-3-Versorgung des Körpers zu verbessern. Da es zugleich wenig Linolsäure enthält (eine Omega-6-Fettsäure), ist Leinsamenöl sehr gut geeignet, das Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3-Fettsäuren in der Nahrung in Richtung Omega-3- zu verschieben. Dies wird seit Jahren von der Ernährungswissenschaft empfohlen, weil die heute übliche Ernährung zu viele Omega-6-Fettsäuren aufweist. Aus diesem Grund sollten regelmäßig mehr Omega-3-Fette verzehrt werden.

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat in der Health-Claim-Verordnung folgenden gesundheitsbezogenen Angaben für ALA bereits zugestimmt: ALA trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels im Blut bei. Schon 2 Teelöffel (à 3 g) decken den täglichen Bedarf an 2 g ALA eines Erwachsenen. Achten Sie auf eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung und eine gesunde Lebensweise.

Wertvolles Öl aus Leinsamen

LeinsamenLeinsamen unverarbeitet und geschrotet

Leinsamen sind die kleinen, braunen Samen der blaublühenden Leinpflanze. Sie sind von einer festen Hülle umgeben, die das Innere des Samens ideal schützt, und enthalten zirka 40 g Fett pro 100 g. Zudem enthalten sie rund 20 g Ballaststoffe sowie 20 g Eiweiß pro 100 g.

Die Leinpflanze, auch als Flachs bekannt, gehört zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt und wurde in der Vergangenheit vor allem als Textilrohstoff genutzt. Leinsamen, so wie auch das daraus gewonnene Leinöl, galten bereits im antiken Griechenland als Heilmittel für viele unterschiedliche Krankheiten und Beschwerden.

Heute kennt man Leinsamen als Superfood und sie sind eine beliebte Zutat in Brot und Müsli. In der Ölmühle Solling stellen wir bereits seit 1996 unser mühlenfrisches Leinöl aus Leinsamen her. Dieses zählt zu den Pflanzenölen mit dem höchsten Anteil an Alpha-Linolensäure (zirka 50 g pro 100 g).

Die Balance zwischen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren

Leinöl im SalatFoto: Dana Lohmüller

Das Besondere an Leinöl ist sein hoher Gehalt an Alpha-Linolensäure, eine essenzielle Omega-3-Fettsäure. Im Laufe des letzten Jahrhunderts haben sich die Ernährungsgewohnheiten in den westlichen Ländern, so auch in Deutschland, stark verändert. Das Verhältnis von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren hat sich in der Nahrung von einer ursprünglich empfohlenen Balance von 3:1 auf bis nahezu 20:1 verschoben. Verantwortlich dafür sind unter anderem der regelmäßige Verzehr von Fertigmahlzeiten, Fast Food und eine einseitige Ernährung. Die Lebensmittelindustrie verwendet häufig raffinierte Speiseöle und -fette zur Herstellung von Lebensmitteln. Bei der Zubereitung werden Margarine und gehärtete Fette verwendet, die z. B. aus Sonnenblumenöl hergestellt werden und langfristig zu einem Anstieg der Omega-6-Fettsäuren im Organismus führen.

Eine richtige Balance zwischen den beiden Fettsäuren hat jedoch einen entscheidenden Einfluss auf die Funktion und den Stoffwechsel der Zellen im menschlichen Körper. Den Omega-6-Fettsäuren wird eine entzündungsfördernde und den Omega-3-Fettsäuren eine entzündungshemmende Wirkung im Organismus zugesprochen.

Beide Wirkungsweisen sind essenziell für den Körper, allerdings ist das richtige Verhältnis für eine nachhaltige Gesundheit bedeutend. Leinsamen ebenso wie Leinöl sind ideal geeignet, um das Gleichgewicht zwischen Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren wiederherzustellen.

Warum unser Leinöl nicht bitter schmeckt

Viele Menschen assoziieren Leinöl in erster Linie mit einem bitteren Geschmack. Das liegt vor allem daran, dass Leinöl aufgrund seines besonderen Fettsäurespektrums im Vergleich zu anderen Speiseölen sehr empfindlich ist und häufig schon ranzig schmeckt, wenn es verzehrt wird. Leinöl enthält mehr als 50 g Alpha-Linolensäure pro 100 g. Alpha-Linolensäure, kurz ALA, ist eine essenzielle Omega-3-Fettsäure, genauer gesagt eine dreifach ungesättigte Fettsäure mit 18 Kohlenstoffatomen. Die hohe Menge an dreifach ungesättigten Fettsäuren lässt das Öl schnell oxidieren, wodurch es bei falscher Herstellung und Lagerung schnell ranzig wird und einen bitteren Geschmack annehmen kann.

Mühlenfrische Kaltpressung für beste Qualität

Der Geschmack von Leinöl bestimmt nicht nur den Genuss, sondern ist auch ein Indiz für gute Qualität. Denn frisches, hochwertiges Leinöl erkennt man vor allem an seinem milden, nicht bitteren Geschmack. Unser Leinöl wird in unserer Ölmühle im Solling täglich frisch mittels schonender Kaltpressung hergestellt und innerhalb von 24 Stunden gefiltert, abgefüllt und bis zum Versand stets kühl und dunkel gelagert. Der Schutz beginnt jedoch schon früher: Wir füllen unser Leinöl in Glasflaschen, die lichtundurchlässig sind und das Öl vor UV-Strahlen bewahrt. Jede Flasche wird beim Verschließen mit einem Springdosierer ausgestattet, der ein leichtes und tropfengenaues Dosieren ermöglicht. Neben der einfachen Dosierung hat dies noch einen weiteren Vorteil: der Sauerstoffkontakt ist geringer als bei einer großen Flaschenöffnung, wodurch das Leinöl Schutz vor der schnellen Oxidation erhält.

Immer wieder liest man im Internet von hochgeheimen Herstellungsverfahren, bei denen das Leinöl unter vollständigem Ausschluss von Licht und Sauerstoff, gewonnen wird. Mit kreativen Marketingbegriffen soll eine höhere Produktqualität suggeriert werden.

Leinöl ist ein Frischeprodukt. Wie beispielsweise bei Milch gibt es zwar viele technische und chemische Raffinessen, um die Haltbarkeit des Öls zu verlängern, diese Eingriffe tragen in der Regel aber nicht zu einer Steigerung der Qualität und Vitalität des Produktes bei.

Technisch betrachtet dauert der Weg des Leinsamens durch die Spindelpresse bis zum Öltropfen in das mit Stickstoff befüllte Fass nur knapp zwei Minuten. Weil innerhalb dieser Zeit keine analytisch messbare Oxidation stattfindet, spielt die Präsenz von Licht oder Sauerstoff während der Pressung keine nennenswerte Rolle für Frische und Qualität. Das Leinöl wird binnen 24 Stunden druckfrei filtriert und unter Luftausschluss in lichtgeschützte Glasflaschen gefüllt.

Die Leinpflanze

Leinblüte

Die Leinpflanze, auch als Flachs bekannt, gehört zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt, die seit Tausenden von Jahren angebaut wird. Der Flachs ist eine einjährige Pflanze an seinen blauen Blüten erkennbar. Traditionell spielte sie auch in unserem Kulturkreis eine herausragende Rolle, erkennbar daran, dass viele Ausdrücke aus der Lein- oder Flachsverarbeitung Eingang in die Alltagssprache gefunden haben: Ob wir fröhlich herumflachsen, den Faden verlieren, eine Fahrt ins Blaue unternehmen, uns verhaspeln, jemanden durchhecheln oder etwas schäbig aussieht, der Ursprung all dieser Begriffe liegt in der aufwändigen Verarbeitung der Stängel des Flachses zu Leinen.

Hoch geschätzt wird der Lein seit Jahrtausenden auch wegen seiner essbaren Samen: Sie versorgen den Körper mit essenziellen Fettsäuren und Ballaststoffen. So hatte früher fast jedes Dorf seine eigene Ölmühle und Händler zogen durch die Straßen, um frisches Öl zu verkaufen. Da das Öl ein besonders hitze- und lichtempfindliches Öl ist, verlor es im Zuge der Industrialisierung jedoch an Bedeutung: Für die großtechnische Herstellung ist Leinsamenöl zu leicht verderblich und für den Handel über weite Strecken war es nicht haltbar genug. In unserer Ölmühle pressen wir das kostbare Öl aus diesem Grund täglich und stets in kleinen Chargen mühlenfrisch.

Anbauverträge mit Öko-Landwirten

Leinfeld

Gutes und frisches Bio-Leinöl erkennt man vor allem an seinem milden, nicht bitteren Geschmack. Natürlich ist die Qualität der Rohware für die Qualität des Öles entscheident. Bevorzugt arbeiten wir mit Bio-Landwirten aus unserer Region – Sebastian Baensch, Geschäftsführer der Ölmühle Solling, und Bio-Landwirt Henning Niemann aus Uetze, sehen Sie auf dem Foto im blühenden Leinfeld bei der Qualitätskontrolle.

Dieser regionale Anbau ist jedoch leider nicht immer möglich: Der Kälteeinbruch im Frühjahr 2017 und der regnerische Sommer in Deutschland sind nicht ohne Folgen für die Leinsamenernte geblieben. Der lange, trockene Sommer 2018 hatte wiederum Auswirkungen auf die Qualität der Leinsaat. So verarbeiten wir auch in diesem Jahr (2019) Naturland zertifizierte Bio-Leinsaat aus verschiedenen Anbaugebieten Europas und Übersee, die eine sensorisch und analytisch einwandfreie Qualität aufweisen.

Leinöl einfrieren für eine längere Haltbarkeit

Um die Haltbarkeit von Leinsamenöl zu erhöhen, kann man es einfrieren. Im tiefgefrorenen Zustand liegt das Öl gewissermaßen im Dornröschenschlaf. Die Glasflaschen platzen dabei nicht, da sich Öl, anders als Wasser, bei Kälte zusammenzieht. Sobald das Öl wieder aufgetaut wird, erlangt es seine physikalisch chemischen Eigenschaften zurück.
Bitte tauen Sie das Öl nur im Kühlschrank auf. Während der Tiefkühllagerung finden chemische Reaktionen (wie z. B. eine Oxidation mit Luftsauerstoff) praktisch nicht statt, sodass sich die Haltbarkeit des Bio-Leinöls erheblich verlängert (nach unseren Erfahrungen bis zu einem halben Jahr).

Leinöl und Leindotteröl - oft verwechselt und doch verschieden

Leindotterpflanze

Oft verwechselt und doch ganz verschieden: Lein und Leindotter sind völlig unterschiedliche Pflanzen. Während die Leinpflanze den Leingewächsen angehört, zählt Leindotter zur Familie der Kreuzblütengewächse, ebenso wie die Raps- oder Senfpflanze.

Sowohl die Samen der Leinpflanze als auch die Samen der Leindotterpflanze enthalten hohe Mengen der mehrfach ungesättigten Alpha-Linolensäure, auch als Omega-3-Fettsäure bekannt. Der Anteil dieser essenziellen Fettsäure liegt beim Leinöl bei zirka 50 g pro 100 g, während Leindotteröl einen Omega-3-Fettsäuregehalt von zirka 41 g pro 100 g enthält. Der Geschmack unseres Leinöls ist nussig und mild, während das Leindotteröl einen erbsigen und heuartigen Geschmack hat.

Durch diesen frischen Geschmack eignet sich Leindotteröl hervorragend in Kombination mit allerlei Gemüsearten. So ist es ein ideales Öl für Salate und gedünstetes Gemüse. Ähnlich wie Leinöl passt auch Leindotteröl perfekt zu Quark mit Pellkartoffeln. Aufgrund des hohen Omega-3-Anteils empfehlen wir das Öl nicht zu stark zu erhitzen, sondern es in der warmen Küche lediglich zum Dünsten zu verwenden.

Leinöl
Leindotteröl
gehört zur Familie der Leingewächse
gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse
enthält ca. 50 % Omega-3-Fettsäuren
enthält ca. 40 % Omega-3-Fettsäuren
schmeckt nussig
schmeckt heuartig / erbsig
Haltbarkeit Leinöl: ca. 2 Monate
Haltbarkeit Leindotteröl: 9 Monate

Verwendung

Natives Bio-Leinöl sollte aufgrund seiner Oxidationsempfindlichkeit nur kalt verwendet werden. Es eignet sich für Dressings, Marinaden und Dips und bereichert das Frühstücksmüsli, Smoothies und Joghurt.

Eine traditionelle Spezialität aus Schlesien sind Pellkartoffeln mit Leinöl und Quark. Natürlich kann Leinöl auch pur auf dem Löffen genossen werden. Bitte stets gut verschlossen und im Kühlschrank aufbewahren. Dort hält das Öl zirka 8 Wochen. Leinöl kann zwecks Verlängerung der Haltbarkeit auch eingefroren werden und ist dann bis zu einem halben Jahr haltbar. Leinöl ist zum Braten ungeeignet.

Rezepte

Kurkuma-Ingwer Shot

Kurkuma-Ingwer Shot

Einfaches Rezept für einen Ingwer Shot mit Ingwerpulver und Kurkumapulver. Zubereitet mit dem frischen Saft einer Orange und einer Zitrone. Abgeschmeckt mit Leinöl und Agavendicksaft. zum Rezept
Smoothies mit Leinöl

Smoothies mit Leinöl

Rezept für einen Smoothie mit Leinöl. Optional mit Naturjoghurt schichten, mit einer halben Banane, Apfelstückchen oder Granola garnieren. zum Rezept
Frühstücksshake mit Erdbeeren

Frühstücksshake mit Erdbeeren

Rezept für einen Frühstücksshake mit Leinöl und frischen Erdbeeren. Zubereitet mit Joghurt, Agavendicksaft und Mandel-Vanille Würzöl. zum Rezept

Übersicht der Leinöl Rezepte

Bewertungen

Alle Bewertungen anzeigen
von Michael Freisinger am 24.09.2019
Eigentlich steht in den Broschüren alles, warum Leinöl ein extrem wertvolles, aber auch sehr empfindliches Öl ist. Für mich ist deshalb auch wichtig, dass das Öl absolut gegen Licht geschützt ist. Die Flaschen sind zwar grün, müssten aber absolut lichtgeschützt sein. Außerdem ist auch nicht klar, wo der Leinsamen... mehr >>
herkommt. Ich würde lieber etwas mehr zahlen, wenn ich wüsste dass das Öl aus (wirklich) biologischem Anbau kommt.
von Ursula Baumann am 26.02.2020
Mein Mann und ich nehmen jeden Morgen je 1 EL Leinöl: Uns ist dabei aufgefallen, dass Ihr Öl leider etwas streng schmeckt = etwas bitter! Mein Mann hat nach der Einnahme 1/2 Tag leichte Magenprobleme mit regelmäßigem Aufstoßen. Bei dem Leinöl von REWE hatten wir diese Problematik nicht. Woran kann das liegen?
von Irmgard Schuster am 22.12.2018
Das Öl hat eine sehr schöne intensiv gelbe Farbe, der Duft und Geschmack ist dieses Mal jedoch intensiver als bisher. Da ich das Öl zusammen mit Quark und auch für Blattsalatdressing verwende, wäre mir ein etwas weniger intensiver Duft/Geschmack lieber.
von Clarissa Hinterweller am 30.10.2018
Ich war bisher immer sehr zufrieden. Diesmal schmeckt das Öl nicht so lecker wie gewohnt. Keine Ahnung woran es liegt. Wenn es das nächste Mal wieder so schmeckt, wie ich es vorher gewohnt war, werde ich weiterhin hier bestellen.
von Raika Oppermann am 09.12.2017
Im Gegensatz zu meinen vorherigen Bestellungen, hat das Leinöl diesmal einen intensiveren Eigengeruch und Geschmack, der mir etwas zu streng ist. Vielleicht wurde eine andere Saat für die Pressung verwendet.
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Fragen und Antworten

Wie bewahre ich Öle am besten auf?

Alle Speiseöle sollten lichtgeschützt gelagert werden. Dabei sollten empfindliche Öle, die einen hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren aufweisen, wie Leinöl, unsere Omega DHA Öle oder das Omega Balance Öl bitte unbedingt im Kühlschrank aufbewahrt und innerhalb von 8 Wochen verbraucht werden. Zur Aufbewahrung von Kokosöl siehe unsere Informationen zum Kokosöl.


Was bedeutet „natives Öl“?

Nativ heißt naturbelassen: Wir pressen unsere Öle ausschließlich mechanisch und ohne Zufuhr von Wärme. Sie werden weder chemisch desodoriert noch gebleicht oder anderweitig chemisch behandelt, sondern lediglich schonend mechanisch filtriert und abgefüllt.


Woher kommt die Leinsaat?

Ein Teil unserer Bio-Leinsaat kommt sehr regional aus Deutschland. Wir versuchen, diesen Anteil etwa durch langfristige Anbauverträge, u. a. mit Bioland-Landwirten in Niedersachsen und NRW, weiter zu steigern. Da die verfügbaren Mengen jedoch zu gering sind, um die Nachfrage zu decken, verarbeiten wir seit Herbst 2016 auch Bio-Leinsamen aus Rumänien. Er stammt aus der Nähe eines Naturschutzgebiets im Donaudelta. Die dortigen Umwelt- und Anbaubedingungen erfüllen die Anforderungen an nachhaltigen, ökologischen Landbau in vollem Umfang, weshalb die Leinsaat sogar mit einer Naturland-Zertifizierung punkten kann.

Daneben kaufen wir zusätzlich in Indien ein. Aufgrund der besseren klimatischen Bedingungen dort ist die Qualität sehr gut. Selbstverständlich wird die Ware vor der Verarbeitung streng auf Schadstoffbelastung kontrolliert. Die Anbauregionen, aus denen diese Ölsaaten stammen, liegen weit abseits in dünn besiedelten Gebieten. Auch die Reinheit, die Frische der Ölsaaten und ihr guter reintöniger Geschmack haben uns so überzeugt, dass wir diese Naturland-Leinsaat für die Herstellung von unserem kalt gepressten Leinöl gerne verwenden.


Kann man Leinöl einfrieren?

Um die Haltbarkeit von Leinöl zu erhöhen, kann man es einfrieren. Im tiefgefrorenen Zustand liegt das Öl gewissermaßen im Dornröschenschlaf. Die Glasflaschen platzen dabei nicht, da sich Öl bei Kälte zusammenzieht. Sobald das Öl wieder aufgetaut wird, erlangt es seine physikalisch chemischen Eigenschaften zurück.
Bitte tauen Sie das Öl nur im Kühlschrank auf!
Während der Tiefkühllagerung finden chemische Reaktionen (wie z. B. eine Oxidation mit Luftsauerstoff) praktisch nicht statt, sodass sich die Haltbarkeit des Leinöls erheblich verlängert (nach unseren Erfahrungen bis zu einem halben Jahr).


Wird Leinöl mit Vitamin E versetzt?

Unsere Öle sind Naturprodukte in Bio-Qualität. Dabei arbeiten wir ohne jegliche Zusätze. Somit enthält unser naturbelassenes Leinöl auch kein Vitamin E sondern wird aus nur einer Zutat gewonnen: Leinsamen aus kontrolliert biologischem Anbau.


Welches Omega 3/6 Fettsäuren-Verhältnis hat Leinöl?

Das mühlenfrische Leinöl der Ölmühle Solling enthält einen Anteil an Omega-3-Fettsäuren von rund 50 g pro 100 g. Damit gehört es zu den Speiseölen mit dem höchsten Anteil an natürlichem Omega-3. Die Omega-3-Fettsäure, auch Alpha-Linolensäure, abgekürzt ALA, genannt, ist eine pflanzliche, essenzielle Fettsäure, die vom menschlichen Körper nicht selbst hergestellt werden kann, sondern über die Nahrung aufgenommen werden muss. Neben Fisch ist Leinöl eine besonders beliebte Quelle für die Omega-3-Fettsäure.

Gewonnen wird das Leinöl aus den Samen der Leinpflanze, auch Flachs genannt. Leinöl trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels im Blut bei. Schon 2 Teelöffel (à 3 g) decken den täglichen Bedarf an 2 g ALA eines Erwachsenen. Das Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3 liegt beim Leinöl bei 1:3.

Eine hohe Qualität des Leinöles spielt eine wichtige Rolle, damit der Körper von den Eigenschaften des Öls profitieren kann. Aufgrund seines hohen Gehaltes an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, ist es ganz natürlich, dass Leinöl schneller ranzig wird, als viele andere Speiseöle. Bei falscher oder zu langer Lagerung oxidieren die essenziellen Fettsäuren des Leinöls und dieses wird ungenießbar. In der Ölmühle Solling wird das Leinöl täglich mühlenfrisch und ohne die Zufuhr von Hitze gepresst. Wir empfehlen, das Öl stets, insbesondere nach der Öffnung, im Kühlschrank aufzubewahren und innerhalb von acht Wochen zu verbrauchen.

Doch nicht nur die Lagerung des Öls hat einen Einfluss auf seine Qualität, den Geschmack und die Beschaffenheit der Omega-3-Fettsäuren des Leinöls. Wichtig ist auch die sichere und schonende Lagerung der erntefrischen Leinsaat. In der Ölmühle Solling wird die Leinsaat unmittelbar nach der Ernte gekühlt gelagert. Denn nur aus unversehrter Leinsaat lässt sich ein mildes und wertvolles Leinöl mit einem hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren pressen.


Kann Leinöl verschickt werden?

Leinöl kann ohne Probleme versendet werden. Das Öl wird nahezu täglich mühlenfrisch gepresst, innerhalb weniger Stunden nach dem Pressen abgefüllt und anschließend verschickt. Der Versand dauert maximal ein bis zwei Tage. Während dieser Zeit befindet sich das Öl in einer dunklen, ungeöffneten Glasflasche mit wenig Kopfraum. Nach dem Transportund vor allem nach dem Öffnen der Flasche sollte es in den Kühlschrank gestellt werden.


Warum wird das Leinöl gefiltert?

Die Schwebeteilchen im Leinöl enthalten noch wertvolle Stoffe, lassen das Öl aber leider auch schneller bitter werden. Die meisten Kunden erwarten ein „klares“ Öl. Ein Bodensatz durch Sedimente irritiert viele und führt zu der Annahme, es könnte verdorben sein. Aus diesen Gründen filtern wir unser Leinöl.


Welche Rolle spielen Sauerstoff und Licht bei der Herstellung von Leinöl?

Immer wieder liest man im Internet von hochgeheimen Herstellungsverfahren, bei denen das Leinöl unter vollständigem Ausschluss von Licht und Sauerstoff, gewonnen wird. Mit kreativen Marketingbegriffen wie z.B. Omega-Guard, Oxy-Safe etc. soll eine höhere Produktqualität suggeriert werden.

Leinöl ist ein Frischeprodukt. Wie beispielsweise bei der Milch gibt es zwar viele technische und chemische Raffinessen die Haltbarkeit des Öls zu verlängern, diese Eingriffe tragen in der Regel aber nicht zu einer Steigerung der Qualität und Vitalität des Produktes bei. Das Gegenteil ist meist der Fall.

Zur Herstellung eines mühlenfrischen Leinöls kommt es weniger darauf an, dass unter völligem Licht- und Sauerstoffausschluss produziert wird, wichtiger ist es, dass bereits die Rohware unter idealen Bedingungen eingelagert wird und der Weg in den Kühlschrank des Verbrauchers möglichst kurz ist.

Technisch betrachtet dauert der Weg des Leinsamens durch die Spindelpresse bis zum Öltropfen in das mit Stickstoff befüllte Fass nur knapp zwei Minuten. Weil innerhalb dieser Zeit keine analytisch messbare Oxidation stattfindet, spielt die Präsenz von Licht oder Sauerstoff während der Pressung keine nennenswerte Rolle für Frische und Qualität. Das Leinöl wird binnen 24 Stunden druckfrei filtriert und unter Luftausschluss in lichtgeschützte Glasflaschen gefüllt.

Viel wichtiger und für die Qualität des Leinöles entscheidender ist die Kühllagerung der Leinsaat (bei 8-10 °C) von Erntejahr zu Erntejahr. Leinsaat wird im August geerntet und muss bis zur nächsten Ernte im kommenden Jahr kühl und trocken gelagert werden, damit die Qualität der Leinsaat nicht schon während der Lagerung abnimmt.
Dieses sehr schonende Herstellungsverfahren hat sich in der Praxis bewährt, daher geben wir diesem mühlenfrisch und kalt gepressten Leinöl aus unserer Ölmanufaktur eine Geschmacksgarantie von 2 Monaten. Der reintönige, typisch nussig-saatige Geschmack unseres Leinöles übertrifft viele andere Leinöle, denn es schmeckt weder bitter noch fischig und ist pur (auf dem Löffel verabreicht) oder in Dressings, zu Müsli und Smoothies verarbeitet, ein herzhafter Genuss.

Wir empfehlen Ölkennern und anspruchsvollen Kunden das Leinöl stets (wieder-) verschlossen im Kühlschrank aufzubewahren. Bei jeder Entnahme gelangt etwas mehr Sauerstoff in die Flasche und dieser oxidiert kontinuierlich die mehrfach ungesättigten Fettsäuren (alpha –Linolensäure >> ALA <<) des Leinöles. Nach etwa neun Wochen verändert sich das Leinöl geschmacklich und entwickelt langsam aber unaufhaltsam einen mehr und mehr bitteren Geschmack. Dieser Geschmack ist typisch für Pflanzenöle mit einem hohen Gehalt an alpha–Linoleic Acid (ALA) und tritt übrigens auch bei anderen Ölen mit einem ähnlich hohen Gehalt an ALA auf, so z.B.  Chiasamenöl, Sacha Inchiöl, Perillaöl.

Wir haben viele Leinöle unterschiedlichster Hersteller probiert und stellen immer wieder fest: meist ist das Leinöl schon bitter, lange bevor das Mindesthaltbarkeitsdatum erreicht ist. Einige der Hersteller gewähren ein MHD von sechs Monaten und länger. Das ist zwar günstiger für die Lagerhaltung und Aufbewahrung, der Qualität und dem Geschmack des Leinöles ist es aber nicht zuträglich.


Was sind die Unterschiede zwischen Leinöl und Leindotteröl?

Leinöl

Fettsäurespektrum braune Leinsaat:
gesättigte Fettsäure: 10,7 g pro 100 g
einfach ungesättigte: 23,3 g pro 100 g
zweifach ungesättigte: 16,5 g pro 100 g
dreifach ungesättigte: 49,4 g pro 100 g

Zu einer ausgewogenen und optimalen Ernährung gehören native Pflanzenöle mit möglichst hohem Gehalt an Omega-6-Fettsäuren und Omega–3–Fettsäuren. Dabei spielt auch das Mengenverhältnis von Omega-6 und Omega-3-Fettsäuren eine entscheidende Rolle. Das durchschnittliche Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3 liegt gegenwärtig bei ca. 20 : 1. Dauerhaft anzustreben wäre ein Verhältnis von 5 : 1 oder 3: 1 oder gar noch besser, z.B. 1 : 3 - wie beim Leinöl aus brauner Leinsaat (Linum usitatissimum).
ALA trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels im Blut bei. Eine positive Wirkung stellt sich bei einer täglichen Aufnahme von 2 g ALA ein, das entspricht einer Menge von etwa zwei Teelöffeln Leinöl (à 3 g). Achten Sie auf eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung und eine gesunde Lebensweise.

Omega-3-reiche Pflanzenöle sind in der industriellen Verarbeitung von Lebensmitteln nicht gern gesehen, denn sie sind sehr oxidationsempfindlich und verderben rasch. Deshalb finden wir in unserer von der Lebensmittelindustrie geprägten Ernährung überwiegend Pflanzenöle mit einem hohen Gehalt an omega-6-Fettsäuren, z. B. Sonnenblumenöl, Distelöl und Olivenöl. Durch die übliche Raffination und Fetthärtung entsteht aus Ölen eine deutlich haltbareres Fett, die auch Margarine genannt wird. Auch diese Frittier - und Bratfette entspringen dieser Chemieküche. Zahlreiche Rückstände und Schadstoffe entstehen bei der Speiseölraffination, z.B. trans-Fettsäuren und 3 MPCD Ester. Nur die kalt gepressten, nativen Pflanzenöle sind frei davon.

Leindotteröl

Leindotter ist eine alte Kulturpflanze (Camelia sativa) , die schon in der Eisenzeit angebaut wurde. Die Leindottersamen  sind 1,5 – 2,5 mm lang, länglich und gelbbraun. Sie werden entweder als Winter- oder Sommerleindotter angebaut. Die Samen des Leindotters enthalten ca. 30 – 35 % Öl. Das Leindotteröl  besitzt eine goldgelbe Farbe und einen leicht scharfen Geschmack, an Senföl erinnernd.

Fettsäurespektrum vom Leindotteröl:

gesättigte Fettsäuren: 10 g pro 100 g
einfach ungesättigte: 15 g pro 100 g
mehrfach ungesättigte: 52 g pro 100 g

Das Verhältnis von Omega-6- zu Omega 3- Fettsäuren ist auch hier sehr gut und beträgt 2 : 1. Diese Öle eignen sich nicht zum Braten; dazu sind sie zu kostbar! Besser geeignet für Salate / Dressings, Dipps und Saucen. Auch eine Mayonnaise lässt sich damit ideal zubereiten.

Aufgrund des geringeren Gehaltes an Omega-3 Fettsäuren ist das Leindotteröl gegenüber dem Leinöl aus brauner Leinsaat etwas länger haltbar (9 Monate). Nach Ablauf des Haltbarkeitsdatum ist das Öl per se noch nicht schlecht oder verdorben. Die Ölprobe bringt es an den Tag: solange es noch einen typischen Nuss- oder Saatgeschmack besitzt und nicht bitter, ranzig, kratzig oder fischig schmeckt – ist das Öl noch genießbar.


Was sind Omega-3-Fettsäuren?

Omega-3-Fettsäuren sind ungesättigte Fettsäuren und hoch aktive Moleküle, die der Gruppe der sogenannten Omega-n-Fettsäuren angehören. Neben den Omega-3-Fettsäuren gibt es z.B. die Omega-6-Fettsäuren. Da der menschliche Körper in der Regel Omega-Fettsäuren nicht selbst herstellen kann (bzw. nicht in ausreichenden Mengen) und sie über die Nahrung aufgenommen werden müssen, bezeichnet man diese Fettsäuren als essenziell. Omega-3-Fettsäuren wirken entzündungshemmend und sind ein wichtiger Bestandteil der menschlichen Zellmembranen.

Das optimale Verhältnis zwischen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren

Omega-3-Fettsäuren reichen nicht aus, um den Körper bzw. die Zellmembranen zu versorgen. Besonders wichtig ist das richtige Verhältnis zwischen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Da Omega-3-Fettsäuren entzündungshemmend und Omega-6-Fettsäuren entzündungsfördernd wirken, wird ein bestimmtes Verhältnis benötigt, um einen entzündungsneutralen Zustand herzustellen. Liegen diese beiden Omega-Fettsäuren im Ungleichgewicht vor, können sich sogenannte stille Entzündungen bilden, wodurch Krankheiten begünstigt werden können. Das ideale Verhältnis von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren liegt bei 3:1. Hierzulande herrscht in der Ernährung häufig ein Ungleichgewicht zwischen den beiden Fettsäurearten, denn Omega-3-Fettsäuren liegen oft nicht in ausreichender Menge vor und kommen in gängigen Lebensmitteln seltener vor.

Pflanzliche Omega-3-Fettsäuren

Eine wichtige, pflanzliche Omega-3-Fettsäure ist die sogenannte Alpha-Linolensäure, kurz ALA. Sie wird zur Energiegewinnung verstoffwechselt und kann vom Körper in geringen Teilen in weitere essenzielle Omega-3-Fettsäuren umgewandelt werden (z.B. in Eicosapentaensäure (EPA), Docosapentaensäure und Docosahexaensäure (DHA)). Da die Umwandlungsrate jedoch sehr gering ist, ist es empfohlen, diese weiteren Omega-3-Fettsäuren zusätzlich in Form von Algenöl, Fisch oder Meerestieren aufzunehmen, denn insbesondere Kaltwasserfische sind bewährte Quellen für DHA und EPA.

Speiseöle als Omega-3-Lieferant

Eine Reihe von kaltgepressten Speiseölen sind ideal, um den täglichen Bedarf an der pflanzlichen Omega-3-Fettsäure ALA zu decken. Mühlenfrisches Leinöl beispielsweise besteht zu 50 g pro 100 g aus ALA. Chiaöl hat mit einem Gehalt von 60 g pro 100 g einen noch höheren Anteil. Auch Leindotteröl, das zwar einen ähnlichen Namen wie Leinöl trägt, jedoch aus den Samen einer vollkommen unterschiedlichen Pflanze hergestellt wird, überzeugt mit einem Gehalt von rund 40 g pro 100 g Alpha-Linolensäure ebenfalls als guter ALA-Lieferant. Unsere Omega DHA Öle mit Leinöl und Algenöl liefern sowohl ALA als auch DHA in größeren Mengen. Hier reicht beispielsweise eine tägliche Dosierung von 16 g (zirka 2 Esslöffel) der Speiseölmischung aus, um den täglichen Bedarf an DHA und ALA zu decken.

Zugelassene Health Claims für ALA und DHA

Die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat in der Health-Claim-Verordnung folgenden gesundheitsbezogenen Angaben für DHA und ALA bereits zugestimmt:

  • ALA trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels im Blut bei. Die positive Wirkung stellt sich bei einer täglichen Aufnahme von 2 g ALA ein. Achten Sie auf eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung und gesunde Lebensweise.
  • DHA trägt zur Erhaltung einer normalen Sehkraft, Gehirn- und Herzfunktion bei. Die positive Wirkung stellt sich bei einer täglichen Aufnahme von 250 mg DHA ein. Achten Sie auf eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung und gesunde Lebensweise.

Eigenschaften von Omega-3-Fettsäuren

Omega-3-Fettsäuren sind allesamt sehr oxidationsempfindlich, können durch Sauerstoff und Wärme leicht zerstört werden und somit ihre Wirkung verlieren. Aus diesem Grund ist es wichtig, Öle, die viele Omega-3-Fettsäuren enthalten, nicht zu stark zu erhitzen (z.B. durch Braten) und vor UV-Strahlen und Sauerstoff zu schützen. Insbesondere Leinöl, Leindotteröl und Öle mit DHA aus Algenöl, wie unsere Omega DHA Öle, sollten nach Anbruch gut verschlossen im Kühlschrank aufbewahrt werden. Wir empfehlen es zudem, diese Öle stets kalt zu verwenden bspw. zu Salaten, Gemüsen, Müsli oder Quark. Zum Braten sind sie ungeeignet.


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Gerne beanworten wir Ihre Frage per E-Mail unter info@oelmuehle-solling.de

Spezifikation und Inhaltsstoffe

Leinöl

Durchschnittlicher Energie- und Nährstoffgehalt von 100 g

Energie
3700 kJ / 900 kcal
Fett
100 g
    davon gesättigte Fettsäuren
10,7 g
    einfach ungesättigte Fettsäuren
23,3 g
    mehrfach ungesättigte Fettsäuren
65,9 g
Kohlenhydrate
0 g
    davon Zucker
0 g
Ballaststoffe
0 g
Eiweiß
0 g
Salz
0 g

Alpha-Linolensäure
49,4 g


Genießen Sie unsere Produkte im Rahmen einer abwechslungsreichen und ausgewogenen Ernährung.

Bei unseren Produkten handelt es sich um Naturprodukte, die in ihrer Zusammensetzung natürlichen Schwankungen unterliegen. Bei den Angaben handelt es sich um typische Mittelwerte.

Zutaten

Leinöl aus kontrolliert biologischem Anbau

Haltbarkeit

6-8 Wochen

Lagerung

Im Kühlschrank aufbewahren.

Fettsäuren-Diagramm

gesättigte Fettsäuren
10,7 g
einfach ungesättigte Fettsäuren
23,3 g
zweifach ungesättigte Fettsäuren (Omega-6)
16,5 g
dreifach ungesättigte Fettsäuren (Omega-3)
49,4 g
Fettsäurendiagramm

 

Chemisch-physikalische Parameter
Säurezahl: 4 mg KOH/g
FfA: < 2 mg KOH/g
Peroxidzahl: < 10 mÄqu O2/kg
Jodzahl: 170-204
Verseifungszahl: 188-196
Dichte 20°C: 0,930-0,936 g/cm3
Sensorik
Konsistenz: Leinöl ist flüssig bei Zimmertemperatur
Aussehen: gelbes bis dunkelgelbes Öl
Geruch: arteigen, neutral
Geschmack: arteigen, neutral, nussig, mild, herb

Weitere Informationen zu Leinöl finden Sie auch auf leinoel.bio.

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