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Leinöl

nativ

Leinöl Frische Stempel Leinöl
EU Bio
DE-ÖKO-039
EU-/Nicht-EU-Landwirtschaft
  • täglich mühlenfrisch kaltgepresst
  • Rohkostqualität
  • milder, nussiger Geschmack
  • rückstandskontrolliert durch akkreditierte Fachlabore in Deutschland
  • VEGAN, gluten- und laktosefrei, reich an Omega-3 Fettsäuren (ca. 50 % Alpha-Linolensäure)
4,94 von 5 Sternen
bei 8398 Bewertungen
100 ml
4,50 €
250 ml
6,90 €
500 ml
9,90 €
1 l
21,50 €
4 x 500 ml
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18103
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18163
2,5 l
100 ml / 1,80 €
+

Bio Leinöl ist ein gesundes, oxidationsempfindliches, naturbelassenes Speiseöl, das täglich aus erntefrischer Leinsaat kalt gepresst und abschließend schonend filtriert wird. Nach der Entnahme die Flasche stets gut verschließen, dunkel und im Kühlschrank aufbewahren. Für den genussvollen Verzehr sollte das mühlenfrische, kaltgepresste Leinsamenöl innerhalb von 6-8 Wochen nach Kauf verbraucht werden.

Das Öl kann aber zwecks Verlängerung der Haltbarkeit auch eingefroren werden und ist dann deutlich länger (bis zu einem halben Jahr) haltbar. Leinöl ist nicht zum Braten geeignet.

Tipp: So öffnen Sie den 1 l und 2,5 l Leinöl Kanister ohne Probleme
Hinweis: Leinsamenöl in Kanistern (ab 1 l Inhalt) ist rationell in der Handhabung aber nicht als Schmuck- oder Geschenkverpackung empfohlen.
Die Kanister können in Einzelfällen beim Transport leichte Beulen bekommen.


Anbauverträge mit Öko-Landwirten in Deutschland, Europa und Indien

Leinsamenöl
Bioland-Bauer Evers Senior aus Borgentreich und Werner Baensch, Produktentwickler der Ölmühle Solling, freuen sich über die langfristig angelegte Kooperation in der Region.

Bio Leinöl
Sebastian Baensch, Geschäftsführer der Ölmühle Solling, und Bio-Landwirt Henning Niemann aus Uetze, im blühenden Leinfeld bei der Qualitätskontrolle.

Leinöl zeichnet sich durch einen außerordentlich hohen Gehalt von etwa 50 % Omega-3-Fettsäuren aus. Diese Fettsäuren sind für unseren Körper lebensnotwendig und können lediglich über unsere Nahrung aufgenommen werden. Da diese wertvollen Fettsäuren sehr licht-, luft- und wärmeempfindlich sind, werden sie in vielen modernen, industriellen Verarbeitungsweisen in Mitleidenschaft gezogen.

Gutes und frisches Leinöl erkennt man vor allem an seinem milden, nicht bitteren Geschmack. Die Nachfrage nach unserem stets mühlenfrischen, kaltgepressten Leinöl ist nach wie vor ungebrochen. Deshalb sorgen wir durch langfristige Anbauverträge vor, damit Sie diese wertvolle Ölspezialität stets genießen können. Bevorzugt verarbeiten wir natürlich Leinsaat aus unserer Region – zwei unserer Lieferanten sehen Sie auf den Fotos unten. Dieser regionale Anbau ist jedoch nicht immer möglich: Der Kälteeinbruch im Frühjahr 2017 und der regnerische Sommer sind nicht ohne Folgen für die Leinsamenernte geblieben. Der lange, trockene Sommer 2018 hatte wiederum Auswirkungen auf die Qualität der Leinsaat. So verarbeiten wir  auch in diesem Jahr (2019) Leinsaat aus verschiedenen Anbaugebieten Europas und Übersee.

Wenn es um die Qualität unserer Rohwaren geht, gehen wir keine Kompromisse ein. Dieses kalt gepresste Leinöl erfüllt zum einen unsere Ansprüche an eine einwandfreie Sensorik mit arttypisch, mild nussigem Geschmack ohne Bitterkeit und zum anderen auch unsere hohen analytischen Qualitätsansprüche. So werden unsere frischen Erzeugnisse regelmäßig in anerkannten, deutschen Fachlaboren unter anderem auf Pestizide, Weichmacher, PAK und Mineralölrückstände kontrolliert.

Mühlenfrische ist insbesondere beim Leinöl durch nichts zu ersetzen. Egal wie Hersteller sich biegen und winden, Leinöl ist und bleibt aufgrund des hohen Anteils an Omega-3-Fettsäuren sehr oxidationsempfindlich und wird binnen weniger Monate nach Herstellung bitter bzw. ranzig und verliert seine gewünschte Wirkung. Daher empfiehlt es sich, Leinöl nur in kleinen Mengen, mühlenfrisch und bedarfsgerecht einzukaufen und es stets im Kühlschrank aufzubewahren. Doch schon bei der Herstellung bedarf es die richtige Leinölkompetenz: Unser Leinöl wird täglich frisch gepresst und binnen 24 Stunden in UV-geschützte Flaschen abgefüllt. Der Springausgießer auf unseren Flaschen hilft zudem nicht nur bei einer feinen Dosierung, sondern reduziert zugleich den Sauerstoffeintrag beim Öffnen und Schließen der Flasche im täglichen Gebrauch.

Was bedeutet mühlenfrisches Leinöl?
Unser Leinöl wird täglich frisch gepresst und innerhalb von 24 Stunden in unsere UV-geschützten Flaschen gefüllt. Unsere serienmäßigen Öldosierer reduzieren den Sauerstoffeintrag nach erstmaligem Öffnen bis zum letzten Tropfen der Flasche. Kein Hokuspokus sondern ehrliches Handwerk. Frisches Leinöl lässt sich nicht auf Lager produzieren.

Die Saatreinigung und die sehr umfangreichen Qualitätskontrollen finden in Deutschland statt. Denn ob aus dem Weserbergland, Osteuropa oder noch weiter weg: Beim Leinsamen kommt es auf die Qualität an, bei der wir keine Kompromisse machen.

Eigenschaften des Leinöls

Die Lein- oder Flachspflanze ist eine sehr alte, vielseitige Kulturpflanze, die außer in Äquatornähe fast überall gedeiht. Traditionell spielte sie auch in unserem Kulturkreis eine herausragende Rolle, erkennbar daran, dass viele Ausdrücke aus der Lein- oder Flachsverarbeitung Eingang in die Alltagssprache gefunden haben: Ob wir fröhlich herumflachsen, den Faden verlieren, eine Fahrt ins Blaue unternehmen, uns verhaspeln, jemanden durchhecheln oder etwas schäbig aussieht, der Ursprung all dieser Begriffe liegt in der aufwändigen Verarbeitung der Stängel des Flachses zu Leinen.

Hoch geschätzt wird der Lein seit Jahrtausenden auch wegen seiner essbaren Samen: Sie versorgen den Körper mit essenziellen Fettsäuren und Ballaststoffen. Zudem enthalten Leinsamen rund 40 % Leinsamenöl, das seit Generationen zu Speisezwecken und in der Naturheilkunde genutzt wird. So hatte früher fast jedes Dorf seine eigene Ölmühle und Händler zogen durch die Straßen, um frisches Öl zu verkaufen. Da das Öl ein besonders hitze- und lichtempfindliches Öl ist, verlor es im Zuge der Industrialisierung jedoch an Bedeutung: Für die großtechnische Herstellung ist Leinsamenöl zu leicht verderblich und für den Handel über weite Strecken war es nicht haltbar genug. Die teilentölten Leinsamen werden zu Leinmehl weiterverarbeitet.

Warum ist Leinöl gesund? Leinöl zeichnet sich durch einen extrem hohen Gehalt an Alpha-Linolensäure aus, die über die Hälfte der Fettsäuren des Öls stellt. Alpha-Linolensäure ist eine pflanzliche Omega-3-Fettsäure und daher für alle, die keinen Fisch mögen oder vegetarisch leben, von besonderer Bedeutung für die Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren.

Eine wesentliche Leinöl-Wirkung ist also, die Omega-3-Versorgung des Körpers zu verbessern. Da es zugleich relativ wenig Linolsäure enthält (eine Omega-6-Fettsäure), ist Leinöl sehr gut geeignet, das Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3-Fettsäuren in der Nahrung in Richtung Omega-3- zu verschieben. Dies wird seit Jahren von der Ernährungswissenschaft empfohlen, weil die heute übliche Ernährung zu viele Omega-6-Fettsäuren aufweist. Aus diesem Grund sollten regelmäßig mehr Omega-3-Fette verzehrt werden.

Alpha-Linolensäure (essenzielle Omega-3-Fettsäure) trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels im Blut bei. Schon 1 Esslöffel (5 g) decken den täglichen Bedarf an 2 g ALA eines Erwachsenen.

Achten Sie auf eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung und eine gesunde Lebensweise.

*(ALA) = alpha-Linolensäure C18:3;  dreifach ungesättigte Fettsäure


Leinöl und Leindotteröl - Oft verwechselt und doch verschieden

Oft verwechselt und doch ganz verschieden: Lein und Leindotter sind völlig unterschiedliche Pflanzen. Während die Leinpflanze den Leingewächsen angehört, zählt Leindotter zur Familie der Kreuzblütengewächse, ebenso wie die Raps- oder Senfpflanze.

 

Leinöl
Leindotteröl
gehört zur Familie der Leingewächse
gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse
enthält ca. 50 % Omega-3-Fettsäuren
enthält ca. 40 % Omega-3-Fettsäuren
Frisches Leinöl schmeckt nussig
Leindotteröl schmeckt heuartig / erbsig
Haltbarkeit Leinöl: ca. 2 Monate
Haltbarkeit Leindotteröl: 9 Monate
nur für die kalte Küche geeignet
nur für die kalte Küche geeignet
Leinblüte
Leinblüte

Leindotterblüte
Leindotterblüte


Sowohl die Samen der Leinpflanze als auch die Samen der Leindotterpflanze enthalten hohe Mengen der mehrfach ungesättigten Alpha-Linolensäure, auch als Omega-3-Fettsäure bekannt. Der Anteil dieser essenziellen Fettsäure liegt beim Leinöl bei zirka 50 %, während Leindotteröl einen Omega-3-Fettsäuregehalt von zirka 40 % enthält.

Der Geschmack unseres Leinöls ist nussig und mild, während das Leindotteröl einen erbsigen, heuartigen Geschmack hat.

 

Verwendung

Alpha-Linolensäure (essenzielle Omega-3-Fettsäure) trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels im Blut bei. Schon 1-2 Esslöffel Leinöl decken den täglichen Bedarf an Omega-3-Fettsäuren eines Erwachsenen.

In Schlesien und rund um Berlin gehörte Leinöl mit Pellkartoffeln und Quark zur gesunden Hausmannskost. Aufgrund seines intensiven Geschmacks nach Leinsaat ist Leinöl vielleicht nicht jedermanns Sache, es lässt sich jedoch gut mit anderen Ölen mischen.
Wir können Ihnen unser mühlenfrisches, kalt gepresstes Leinöl nur wärmstens empfehlen. Es schmeckt nussig, ist nicht bitter und hat auch keinen fischigen Geschmack. Diese Geschmacksgarantie bieten wir unseren Kunden für unser mühlenfrisches Leinöl.

Tipps zur Haltbarkeit: Sobald es fischig oder ranzig riecht, sollte das Leinöl nicht mehr verwendet werden. Dann eignet es sich aber immer noch als Firnis für Holzmöbel, denn an der Luft verharzt Leinöl, das heißt, es bildet einen dünnen, rissfreien Schutzfilm aus.

Die Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 des Europäischen Parlaments schränkt nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben über Lebensmittel ein. Somit darf ab dem 12. Dezember 2012 nicht mehr wie bisher auf die ernährungsphysiologische Wirkung von Lebensmitteln und Nahrungsergänzungsmitteln hingewiesen werden. (Das darf jetzt nur noch die Pharmaindustrie.)

Lesetipp
Wenn Sie sich noch weiter mit dem Thema Pflanzenöle beschäftigen wollen, dürfen wir auf die nachfolgenden Veröffentlichungen und Webseiten hinweisen:
www.systemed.de
www.olionatura.de

Krist, S et al (Hrsg): Lexikon der pflanzlichen Fett und Öle. Springer Verlag, 2008
Grimm, H-U: Leinöl macht glücklich. Dr. Watson Books 2006
Zhao, G et al: American Journal of clinical Nutrition 2007;85:385-391

Hinweis
Die (presse-)rechtliche Verantwortlichkeit für alle der dortigen Inhalte liegt ausschließlich bei den jeweiligen Autoren oder Verfassern/Webmastern. Wir übernehmen keinerlei Haftung für deren Richtigkeit oder deren Compliance mit allen einschlägigen rechtlichen Vorschriften.

Leinöl wird gern mit Pellkartoffeln und Kräuterquark zubereitet. Es eignet sich auch als Zutat für frische Gemüse...

Rezepte

Leinöl mit Quark

Leinoel QuarkZutaten für 1 Personen
Zubereitungszeit: zirka 10 Minuten

Zutaten

250 g Magerquark
30 ml Leinöl
3–4 EL Mineralwasser
1/2 TL Salz und etwas Pfeffer
1/2 TL Rohrohrzucker
  kleingeschnittene frische Kräuter wie Schnittlauch oder Petersilie


aus der Ölmühle Solling
Leinöl, eventuell Basilikum Würzöl

Zubereitung
Den Quark in einer Rührschüssel mit Leinöl übergießen und mit dem Handmixer verrühren, ggf. etwas Mineralwasser hinzugeben, damit der Quark geschmeidig und streichfähig wird. Den Quark mit dem Öl 1–2 Minuten weiterrühren bis eine cremige Masse entsteht. Anschließend eine Prise Salz, etwas schwarzen Pfeffer, Zucker und evtl. frische Gartenkräuter (Schnittlauch, Petersilie) unterrühren. Wer mag, schmeckt mit 1 TL Basilikum Würzöl ab. Mit Pellkartoffeln servieren.

Falls etwas übrig bleibt: Im Kühlschrank aufbewahren!


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Bewertungen

Alle Bewertungen anzeigen
von Lilo Herrmann am 15.05.2017
Hahaha, Aldi hatte gerade Leinöl im Angebot, meine Freundin hat es gekauft - Ergebnis: gallig bitter, eine Methode, um Neueinsteiger für Leinöl vom zukünftigen Kauf abzuhalten - kann ich auch verstehen. Aber wenn die wüßten, wie nussig das Leinöl von der Ölmühle Solling schmeckt, dann würden auch Neueinsteiger dabei... mehr >>
bleiben und den Rat befolgen wie wir: jeden Tag nach Dr. Budwig "Eiweiß-Leinöl"-Kost, also Quark mit Leinöl, mal süß mit etwas Früchten, mal mit Schnittlauch - lecker - aber nur mit dem Leinöl der Sollinger Mühle. Da holen wir uns die wertvollen Omega-3-Fettsäuren, besonders wichtig als Vegetarier.
von Martina Schäfer am 07.12.2018
Ich habe vor Jahren Leinöl genommen (löffelweise, weil ich dachte, ich tue meiner Neurodermitis-geplagten Haut etwas gutes) und mir damit eine schöne Überreaktion herbeigezaubert. Wie das, wird sich der geneigte Leser fragen? Ganz einfach, die Öle, die man im Laden kaufen kann (auch Bio) sind alle nicht mehr verzehrbar.... mehr >>
Jeder, der schon einmal herkömmliches Leinöl probiert hat, wird bestätigen - es schmeckt furchtbar. Furchtbar bitter. Dass dies aber ein Zeichen dafür ist, dass das Öl nicht mehr gut ist (weil nur kurze Zeit nach Pressung haltbar), sagt einem natürlich niemand. Für den Körper ist so ein Öl Gift und ich wundere mich, wie viele Menschen solche Öle "unbeschadet" vertragen. Das habe ich dann selbst im Internet recherchiert. Und auch, dass es Ölmühlen gibt, die Leinöl frisch pressen und direkt verschicken. Ich habe nach dieser bösen Erfahrung dann aber jahrelang die Finger von Leinöl gelassen, obwohl ich sehr wohl wusste, wie wichtig mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind. Wir haben dann nur noch Olivenöl und Kokosöl benutzt. Mein Mann hat mich aber kürzlich wieder auf dieses Thema gebracht und wie wichtig Omega-3 ist und da fiel mir die Sache mit den Ölmühlen ein. Und so bin ich auf die Ölmühle Solling gestoßen. Dieses Leinöl ist einfach wunderbar und in keinster Weise mit den herkömmlichen zu vergleichen! Es schmeckt ganz mild und wir verwenden es zusammen mit Hanföl als Salatöl und jeden Tag gibt es einen Teelöffel pur. Ich vertrage es hervorragend und meine Haut ist auch zufrieden :-) Wir kaufen es auf jeden Fall wieder! Vielen Dank, liebe Ölmühle!
von Volker Schmidt am 21.11.2017
Fantastisch gut! Gigantisch gut! Wer es noch nicht probiert hat und ansonsten nur Supermarktware oder die aus den Bioläden kennt weiß garnicht wie gut Leinöl frisch schmeckt. Wir trinken morgens ein Glas frisch gepressten Saft. Dazu pressen wir mit dem Greenstar Entsafter Karotten, Äpfel und rote Beete aus, geben für zwei... mehr >>
Personen vier gehäufte Teelöffel Traubenzucker dazu weil dieser Traubenzucker den Fruchtzuckerüberschuß des Fruchtsaftes ausgleichen hilft, dann ist der Saft sehr viel bekömmlicher. Und dann geben wir noch einen guten Schuß Leinöl dazu. Das Leinöl (oder anderes Öl) ist wichtig weil nur mit Ölzusatz das Betakarotin laut Studien für acht Stunden in beträchtlicher Menge im Blut zirkuliert wärend es ohne Ölzusatz nur eine Viertelstunde in geringer Menge im Blut nachweisbar sein soll. Es schmeckt mit Olivenöl auch gut, aber vom Geschmack her naturgemäß anders, etwas "rauher" finde ich, während das Leinöl sehr sanft schmeckt und sich sehr gut mit den anderen Aromen verträgt. Leinöl ist ja wirklich sehr gesund, man findet entsprechende Hinweise in sehr vielen Büchern immer wieder. Die Firma Ölmühle Solling hat sich diesbezüglich um die Gesundheit von vielen Menschen verdient gemacht, wir können Ihnen garnicht genug dafür danken. Vielen herzlichen Dank. Gott schütze Sie.
von Volker Schmidt am 13.09.2018
Perfekt für unseren Zweipersonenhaushalt, eine Flasche kommt in den Kühlschrank und die anderen in den Gefrierschrank. So verbrauchen wir das Öl nach und nach. Inzwischen geben wir noch einer Freundin meiner Mutter eine Flasche ab und auch sie ist absolut begeistert, der Geschmack ist sehr sehr viel besser als die übliche... mehr >>
Supermarktware oder auch die übliche Reformhausware, einfach weil sie frischer ist. Wir trinken davon täglich ein halbes Schnappsglas zum frischgepressten Möhren-Apfel-Saft. Laut Studien kann durch diese Kombination, also Möhrensaft plus Leinöl (oder auch anderes Öl) das Betakarotin acht Stunden im Blut sich halten und nachgewiesen werden während es ohne Leinölgabe schon nach 15 Minuten wieder aus dem Blut verschwunden ist. Meine Mutter trinkt das Leinöl auch noch dreimal täglich wenn sie ihre Nattokinase Kapseln einnimmt. Das tut ihr sehr gut und hat ihr geholfen die Blutdrucktabletten teilweise weglassen zu können und ansonsten nur in geringer Dosierung einnehmen zu müssen, natürlich unter regelmäßiger ärztlicher Kontrolle.
von Antonie Preikschas am 09.08.2017
Bisher dachte ich immer, Leinöl SOLL man zwar essen, aber so wie man es kannte, wollte man es sich lieber nicht antun... Auf Empfehlung einer Freundin habe ich nun dieses probiert, und, welche Überraschung: Es gibt Leinöl, das schmeckt!!! Ich träufele es mir auf Tomaten, egal ob auf die auf dem Sandwich oder (z.B.... mehr >>
zusammen mit eingelegten Artischocken, Zwiebeln und Kräutern) auf meinen Spaghetti sind oder verwende es für Dressings. (Öl pur essen widerspricht meinem Genussempfinden, egal, wie toll das Öl ist). Und ich war heute sehr erstaunt, dass mein dreijähriger (vetetarisch essender) Sohn sogar für seine bereits in Olivenöl aufgewärmten Nudeln MIT TOMATENSOSSE noch extra Leinöl verlangte! - tja, die Kleinen spüren eben noch instinktiv, was ihnen gut tut. - Und seit ich Leinöl esse (ca. 10 Tage), haben sich meine in letzter Zeit häufiger auftretenden Sehnsüchte nach Lachs (bin seit einem Jahr Veganer) völlig in Luft aufgelöst: Omega3, willkommen zurück in meinem Leben :-)
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Fragen und Antworten

Wie bewahre ich Öle am besten auf?

Alle Speiseöle sollten lichtgeschützt gelagert werden. Dabei sollte Leinöl bitte unbedingt im Kühlschrank aufbewahrt und innerhalb von 8 Wochen verbraucht werden. Zur Aufbewahrung von Kokosöl siehe unsere Informationen zum Kokosöl.


Was bedeutet „natives Öl“?

Nativ heißt naturbelassen: Wir pressen unsere Öle ausschließlich mechanisch und ohne Zufuhr von Wärme. Sie werden weder chemisch desodoriert noch gebleicht oder anderweitig chemisch behandelt, sondern lediglich schonend mechanisch filtriert und abgefüllt.


Woher kommt die Leinsaat?

Ein Teil unserer Bio-Leinsaat kommt sehr regional aus Deutschland. Wir versuchen, diesen Anteil etwa durch langfristige Anbauverträge, u. a. mit Bioland-Landwirten in Niedersachsen und NRW, weiter zu steigern. Da die verfügbaren Mengen jedoch zu gering sind, um die Nachfrage zu decken, verarbeiten wir seit Herbst 2016 auch Bio-Leinsamen aus Rumänien. Er stammt aus der Nähe eines Naturschutzgebiets im Donaudelta. Die dortigen Umwelt- und Anbaubedingungen erfüllen die Anforderungen an nachhaltigen, ökologischen Landbau in vollem Umfang, weshalb die Leinsaat sogar mit einer Naturland-Zertifizierung punkten kann.

Daneben kaufen wir zusätzlich auch in Indien sowie der VR China ein. Aufgrund der besseren klimatischen Bedingungen dort ist die Qualität sehr gut. Selbstverständlich wird die Ware vor der Verarbeitung streng auf Schadstoffbelastung kontrolliert. Die Laborprüf-Ergebnisse der vergangenen 5 Jahre haben gezeigt, dass wir einen sehr zuverlässigen Partner in der VR China haben, denn es hat bisher keinerlei Beanstandungen gegeben. Die Anbauregionen, aus denen diese Ölsaaten stammen, liegen weit abseits in dünn besiedelten Gebieten. Zudem werden ganze Regionen in China ökologisch bewirtschaftet, sodass keine Kontaminationen durch die konventionelle Landwirtschaft zu befürchten sind. Auch die Reinheit, die Frische der Ölsaaten und ihr guter reintöniger Geschmack haben uns so überzeugt, dass wir diese Naturland-Leinsaat für die Herstellung von unserem kalt gepressten Leinöl gerne verwenden.


Kann man Leinöl einfrieren?

Um die Haltbarkeit von Leinöl zu erhöhen, kann man es einfrieren. Im tiefgefrorenen Zustand liegt das Öl gewissermaßen im Dornröschenschlaf. Die Glasflaschen platzen dabei nicht, da sich Öl bei Kälte zusammenzieht. Sobald das Öl wieder aufgetaut wird, erlangt es seine physikalisch chemischen Eigenschaften zurück.
Bitte tauen Sie das Öl nur im Kühlschrank auf!
Während der Tiefkühllagerung finden chemische Reaktionen (wie z. B. eine Oxidation mit Luftsauerstoff) praktisch nicht statt, sodass sich die Haltbarkeit des Leinöls erheblich verlängert (nach unseren Erfahrungen bis zu einem halben Jahr).


Wird Leinöl mit Vitamin E versetzt?

Unsere Öle sind Naturprodukte in Bio-Qualität. Dabei arbeiten wir ohne jegliche Zusätze. Somit enthält unser Leinöl auch kein Vitamin E.


Welches Omega 3/6 Fettsäuren-Verhältnis hat Leinöl?

Eine Mischung erntefrischer Kräuter der Provence aus kontrolliert biologischem Anbau bildet die Basis für diesen typisch französischen Kräuteressig. Ein milder Bio-Weißweinessig mit 6 % Säure ist Träger dieses köstlichen, natürlichen Kräuteraromas. Für den würzig-vollmundigen Geschmack sorgen Thymian, Rosmarin, Lorbeerblätter und Bohnenkraut, abgerundet mit Oregano und Salbeiblättern. Kräuteressig ist hervorragend geeignet für den täglichen Gebrauch in der Küche und kann für die Zubereitung von mediterranen Blattsalaten, zum Verfeinern von Suppen und zum Marinieren von Fleisch verwendet werden. Besonders empfehlen wir ihn auch zu Fischgerichten. Mit seiner würzigen Kräuternote eignet sich der Essig auch zum Abschmecken von herzhaften Dips. Der angenehm säuerliche Geschmack sollte in keiner Küche fehlen.

Der Kräuteressig lässt sich hervorragend mit unseren Ölen kombinieren: In der Vinaigrette schmeckt er besonders gut mit milden Ölen, die den Kräutergeschmack nicht überdecken, wie Mandelöl, Aprikosenkernöl, Rapsöl und Mohnöl. Als klassische Alternative überzeugt natürlich auch die Kombination aus Kräuteressig und Olivenöl im Salat. Aufgrund seines Säuregehaltes empfehlen wir, ein Dressing mit Kräuteressig mit etwas Rohrzucker, Kokosblütenzucker, Honig, Agavendicksaft oder ähnlichem zu süßen.
Für die Herstellung des Kräuteressigs werden ausschließlich hochwertige Weißweine verwendet. Der Säuregehalt des Kräuteressigs der Ölmühle Solling liegt bei 6 %. Kräuteressig ist von Natur aus laktose- und glutenfrei. Nach dem Anbruch sollte der Essig stets gut verschlossen und dunkel aufbewahrt werden.

Auf Wikipedia können Sie die gesunden Eigenschaften der Kräuter im Einzelnen nachlesen:
Das mühlenfrische Leinöl der Ölmühle Solling enthält einen Anteil an Omega-3-Fettsäuren von rund 50 %. Damit gehört es zu den Speiseölen mit dem höchsten Anteil an natürlichem Omega-3. Die Omega-3-Fettsäure, auch Alpha-Linolensäure, abgekürzt ALA, genannt, ist eine pflanzliche, essenzielle Fettsäure, die vom menschlichen Körper nicht selbst hergestellt werden kann, sondern über die Nahrung aufgenommen werden muss. Neben Fisch ist Leinöl eine besonders beliebte Quelle für die Omega-3-Fettsäure.
Gewonnen wird das Leinöl aus den Samen der Leinpflanze, auch Flachs genannt. Leinöl trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels im Blut bei. Schon 1 Esslöffel (5 g) decken den täglichen Bedarf an 2 g Omega-3 eines Erwachsenen. Das Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3 liegt beim Leinöl bei 1:3.
Eine hohe Qualität des Leinöls spielt eine wichtige Rolle, damit der Körper von den Eigenschaften des Öls profitieren kann. Aufgrund seines hohen Gehaltes an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, ist es ganz natürlich, dass Leinöl schneller ranzig wird, als viele andere Speiseöle. Bei falscher oder zu langer Lagerung oxidieren die essenziellen Fettsäuren des Leinöls und dieses wird ungenießbar. In der Ölmühle Solling wird das Leinöl täglich mühlenfrisch und ohne die Zufuhr von Hitze gepresst und unter Ausschluss von Sauerstoff abgefüllt. Wir empfehlen, das Öl stets, insbesondere nach der Öffnung, im Kühlschrank aufzubewahren und innerhalb von acht Wochen zu verbrauchen.

Doch nicht nur die Lagerung des Öls hat einen Einfluss auf seine Qualität, den Geschmack und die Beschaffenheit der Omega-3-Fettsäuren des Leinöls. Wichtig ist auch die sichere und schonende Lagerung der erntefrischen Leinsaat. In der Ölmühle Solling wird die Leinsaat unmittelbar nach der Ernte gekühlt gelagert. Denn nur aus unversehrter Leinsaat lässt sich ein mildes und wertvolles Leinöl mit einem hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren pressen.


Kann Leinöl verschickt werden?

Leinöl kann ohne Probleme versandt werden. Das Öl wird fast täglich mühlenfrisch gepresst, innerhalb weniger Stunden nach dem Pressen abgefüllt und anschließend verschickt. Der Versand dauert maximal ein bis zwei Tage. Während dieser Zeit befindet sich das Öl in einer dunklen, ungeöffneten Glasflasche mit wenig Kopfraum. Nach dem Transport sollte es in den Kühlschrank gestellt werden.


Warum wird das Leinöl gefiltert?

Die Schwebeteilchen im Leinöl enthalten noch wertvolle Stoffe, lassen das Öl aber leider auch schneller bitter werden. Die meisten Kunden erwarten ein „klares“ Öl. Ein Bodensatz durch Sedimente irritiert viele und führt zu der Annahme, es könnte verdorben sein. Aus diesen Gründen filtern wir unser Leinöl.


Welche Rolle spielen Sauerstoff und Licht bei der Herstellung von Leinöl?

Immer wieder liest man im Internet von hochgeheimen Herstellungsverfahren, bei denen das Leinöl unter vollständigem Ausschluss von Licht und Sauerstoff, gewonnen wird. Mit kreativen Marketingbegriffen wie z.B. Omega-Guard, Oxy-Safe etc. soll eine höhere Produktqualität suggeriert werden.

Leinöl ist ein Frischeprodukt. Wie beispielsweise bei der Milch gibt es zwar viele technische und chemische Raffinessen die Haltbarkeit des Öls zu verlängern, diese Eingriffe tragen in der Regel aber nicht zu einer Steigerung der Qualität und Vitalität des Produktes bei. Das Gegenteil ist meist der Fall.

Zur Herstellung eines mühlenfrischen Leinöls kommt es weniger darauf an, dass unter völligem Licht- und Sauerstoffausschluss produziert wird, wichtiger ist es, dass bereits die Rohware unter idealen Bedingungen eingelagert wird und der Weg in den Kühlschrank des Verbrauchers möglichst kurz ist.

Technisch betrachtet dauert der Weg des Leinsamens durch die Spindelpresse bis zum Öltropfen in das mit Stickstoff befüllte Fass nur knapp zwei Minuten. Weil innerhalb dieser Zeit keine analytisch messbare Oxidation stattfindet, spielt die Präsenz von Licht oder Sauerstoff während der Pressung keine nennenswerte Rolle für Frische und Qualität. Das Leinöl wird binnen 24 Stunden druckfrei filtriert und unter Luftausschluss in lichtgeschützte Glasflaschen gefüllt.

Viel wichtiger und für die Qualität des Leinöles entscheidender ist die Kühllagerung der Leinsaat (bei 8-10 °C) von Erntejahr zu Erntejahr. Leinsaat wird im August geerntet und muss bis zur nächsten Ernte im kommenden Jahr kühl und trocken gelagert werden, damit die Qualität der Leinsaat nicht schon während der Lagerung abnimmt.
Dieses sehr schonende Herstellungsverfahren hat sich in der Praxis bewährt, daher geben wir diesem mühlenfrisch und kalt gepressten Leinöl aus unserer Ölmanufaktur eine Geschmacksgarantie von 2 Monaten. Der reintönige, typisch nussig-saatige Geschmack unseres Leinöles übertrifft viele andere Leinöle, denn es schmeckt weder bitter noch fischig und ist pur (auf dem Löffel verabreicht) oder in Dressings, zu Müsli und Smoothies verarbeitet, ein herzhafter Genuss.

Wir empfehlen Ölkennern und anspruchsvollen Kunden das Leinöl stets (wieder-) verschlossen im Kühlschrank aufzubewahren. Bei jeder Entnahme gelangt etwas mehr Sauerstoff in die Flasche und dieser oxidiert kontinuierlich die mehrfach ungesättigten Fettsäuren (alpha –Linolensäure >> ALA <<) des Leinöles. Nach etwa neun Wochen verändert sich das Leinöl geschmacklich und entwickelt langsam aber unaufhaltsam einen mehr und mehr bitteren Geschmack. Dieser Geschmack ist typisch für Pflanzenöle mit einem hohen Gehalt an alpha–Linoleic Acid (ALA) und tritt übrigens auch bei anderen Ölen mit einem ähnlich hohen Gehalt an ALA auf, so z.B.  Chiasamenöl, Sacha Inchiöl, Perillaöl.

Wir haben viele Leinöle unterschiedlichster Hersteller probiert und stellen immer wieder fest: meist ist das Leinöl schon bitter, lange bevor das Mindesthaltbarkeitsdatum erreicht ist. Einige der Hersteller gewähren ein MHD von sechs Monaten und länger. Das ist zwar günstiger für die Lagerhaltung und Aufbewahrung, der Qualität und dem Geschmack des Leinöles ist es aber nicht zuträglich.


Was sind die Unterschiede zwischen Leinöl und Leindotteröl?

Leinöl

Fettsäurespektrum braune Leinsaat:
gesättigte Fettsäure: 10,7 %
einfach ungesättigte: 23,3 %
zweifach ungesättigte: 16,5 %
dreifach ungesättigte: 49,4 %

Zu einer ausgewogenen und optimalen Ernährung gehören native Pflanzenöle mit möglichst hohem Gehalt an Omega-6-Fettsäuren und Omega–3–Fettsäuren. Dabei spielt auch das Mengenverhältnis von Omega-6 und Omega-3-Fettsäuren eine entscheidende Rolle. Das durchschnittliche Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3 liegt gegenwärtig bei ca. 20 : 1. Dauerhaft anzustreben wäre ein Verhältnis von 5 : 1 oder 3: 1 oder gar noch besser, z.B. 1 : 3 - wie beim Leinöl aus brauner leinsaat (Linum usitatissimum)!
ALA trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels im Blut bei. Eine positive Wirkung stellt sich bei einer täglichen Aufnahme von 2 g ALA ein, das entspricht einer Menge von etwa einem Esslöffel Leinöl. Achten Sie auf eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung und eine gesunde Lebensweise.

Omega-3-reiche Pflanzenöle sind in der industriellen Verarbeitung von Lebensmitteln nicht gern gesehen, denn sie sind sehr oxidationsempfindlich und verderben rasch. Deshalb finden wir in unserer von der Lebensmittelindustrie geprägten Ernährung überwiegend Pflanzenöle mit einem hohen Gehalt an omega-6-Fettsäuren, z. B. Sonnenblumenöl, Distelöl und Olivenöl. Durch die übliche Raffination und Fetthärtung entsteht aus Ölen eine deutlich haltbareres Fett, die auch Margarine genannt wird. Auch diese Frittier - und Bratfette entspringen dieser Chemieküche. Zahlreiche Rückstände und Schadstoffe entstehen bei der Speiseölraffination, z.B. trans-Fettsäuren und 3 MPCD Ester. Nur die kalt gepressten, nativen Pflanzenöle sind frei davon.

Leindotteröl

Leindotter ist eine alte Kulturpflanze (Camelia sativa) , die schon in der Eisenzeit angebaut wurde. Die Leindottersamen  sind 1,5 – 2,5 mm lang, länglich und gelbbraun. Sie werden entweder als Winter- oder Sommerleindotter angebaut. Die Samen des Leindotters enthalten ca. 30 – 35 % Öl. Das Leindotteröl  besitzt eine goldgelbe Farbe und einen leicht scharfen Geschmack, an Senföl erinnernd.

Fettsäurespektrum vom Leindotteröl:

gesättigte Fettsäuren: 10 %
einfach ungesättigte: 15 %
mehrfach ungesättigte: 52 %

Das Verhältnis von Omega-6- zu Omega 3- Fettsäuren ist auch hier sehr gut und beträgt 2 : 1. Diese Öle eignen sich nicht zum Braten; dazu sind sie zu kostbar! Besser geeignet für Salate / Dressings, Dipps und Saucen. Auch eine Mayonnaise lässt damit ideal zubereiten.

Aufgrund des geringeren Gehaltes an omega-3 Fettsäuren ist das Leindotteröl gegenüber dem Leinöl aus brauner Leinsaat etwas länger haltbar ( 5 - 6 Monate). Nach Ablauf des Haltbarkeitsdatum ist das Öl per se noch nicht schlecht oder verdorben. Die Ölprobe bringt es an den Tag : solange es noch einen typischen Nuss- oder Saatgeschmack besitzt und nicht bitter, ranzig, kratzig oder fischig schmeckt – ist das Öl noch genießbar.


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Spezifikationen

Leinöl

Durchschnittlicher Energie- und Nährstoffgehalt von 100 g

Energie
3700 kJ / 900 kcal
Fett
100 g
    davon gesättigte Fettsäuren
10,7 g
    einfach ungesättigte Fettsäuren
23,3 g
    mehrfach ungesättigte Fettsäuren
65,9 g
Kohlenhydrate
0 g
    davon Zucker
0 g
Ballaststoffe
0 g
Eiweiß
0 g
Salz
0 g

Alpha-Linolensäure
49,4 g


Genießen Sie unsere Produkte im Rahmen einer abwechslungsreichen und ausgewogenen Ernährung.

Bei unseren Produkten handelt es sich um Naturprodukte, die in ihrer Zusammensetzung natürlichen Schwankungen unterliegen. Bei den Angaben handelt es sich um typische Mittelwerte.

Zutaten

Leinöl aus kontrolliert biologischem Anbau

Haltbarkeit

6-8 Wochen

Lagerung

Im Kühlschrank aufbewahren.

Fettsäuren-Diagramm

gesättigte Fettsäuren
10,7 g
einfach ungesättigte Fettsäuren
23,3 g
zweifach ungesättigte Fettsäuren (Omega-6)
16,5 g
dreifach ungesättigte Fettsäuren (Omega-3)
49,4 g
Fettsäurendiagramm

 

Chemisch-physikalische Parameter
Säurezahl: 4 mg KOH/g
FfA: < 2 mg KOH/g
Peroxidzahl: < 10 mÄqu O2/kg
Jodzahl: 170-204
Verseifungszahl: 188-196
Dichte 20°C: 0,930-0,936 g/cm3
Sensorik
Konsistenz: Leinöl ist flüssig bei Zimmertemperatur
Aussehen: gelbes bis dunkelgelbes Öl
Geruch: arteigen, neutral
Geschmack: arteigen, neutral, nussig, mild, herb

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