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Leinsamenmehl

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Leinsamenmehl
EU Bio
DE-ÖKO-039
EU-Landwirtschaft
Naturland Zertfiziert
  • mühlenfrische Qualität aus kalt gepresster Bio-Leinsaat
  • in lichtgeschützter und wiederverschließbarer Verpackung
  • Ballaststoffe mit gutem und raschem Quellvermögen
  • nussiger Geschmack, bekömmlich und gut verdaulich
  • zum Backen von Broten und Backwaren
  • ideal für die Low-Carb Diät und andere kohlenhydratarme Kost
4,89 von 5 Sternen
bei 895 Bewertungen
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44153
500 g
5,79 € / 1 kg
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Die Leinpflanze, auch Flachs genannt (Liunum usitatissimum L.), ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt und wird wegen des hohen Anteils der mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäure Alpha-Linolensäure in ihrem Samen geschätzt. Durch kalte Pressung erntefrischer Leinsamen erhält man das so sehr geschätzte Omega-3-reiche Leinöl. Der ebenfalls beim mechanischen Pressvorgang entstehende Presskuchen enthält noch etwa 10 g pro 100 g dieser wertvollen Fettsäure sowie etwa ein Drittel pflanzliches Eiweiß und 40 g Ballaststoffe pro 100 g. Dieser Presskuchen wird schonend zu unserem feinen Leinsamenmehl vermahlen.

Glutenfreie low-carb Alternative zum Backen

Das Leinsamenmehl, auch Leinmehl genannt, besitzt ein sehr gutes Quellvermögen und eignet sich deshalb als Zutat zu Brotteigen und Backwaren aller Art. Es können ca. 10–20 % des Mehls im Rezept durch Leinsamenmehl ersetzt werden. Jedoch sollte dabei wegen des hohen Quellvermögens auch die Flüssigkeitsmenge (Wasser oder Milch) an die gewünschte Teigkonsistenz entsprechend angepasst werden.

Da es keinen Zucker enthält, ist Leinsamenmehl die ideale Ergänzung für eine kohlenhydratarme Ernährung (low carb) und gut für die Versorgung des Körpers mit den nötigen Ballaststoffen. Bereits 1 Teelöffel Leinsamenmehl täglich im Müsli regt die Verdauung an und reduziert das Hungergefühl. Für die Verdauung förderlich sind die sekundären Pflanzenstoffe der Leinsaat.

Die Überempfindlichkeit gegen Gluten (Zöliakie), das in vielen Getreidesorten vorkommende Klebereiweiß, bringt viele um den Genuss von Kuchen, Keksen und Feingebäck. In Verbindung mit glutenfreien Mehlen (aus Mais, Sorghum, Buchweizen, Hirse, Reis, Amaranth, Quinoa etc.) lassen sich mit Leinsamenmehl geschmacklich neue Akzente setzen, denn es enthät ebenfalls kein Gluten. Aber auch für Feinschmecker ohne Zöliakie ist Leinsamenmehl ein gesunder Genuss, denn es enthält einen besonders hohen Anteil an Ballaststoffen (ca. 40 %) und wertvolle Omega-3 Fettsäuren.

Verwendung

Leinsamenmehl eignet sich zur Herstellung von Brot, feinen Backwaren oder als Zusatz zu Müsli.

Rezepte

Quarkbrötchen

Quarkbrötchen

Rezept für Quarkbrötchen. Anstelle von Hanfmehl kann auch Mandelmehl, Kürbiskernmehl, Leinsamenmehl oder Sesammehl verwendet werden. zum Rezept
Chia-Brot

Chia-Brot

Das saftige Chiabrot kann man wunderbar mit Kokosöl oder Kokosmus als Aufstrich kombinieren. Damit es länger frisch bleibt, sollte es im Kühlschrank gelagert werden. zum Rezept
Proteinbrot mit Leinsamenmehl

Proteinbrot mit Leinsamenmehl

Rezept für selbsgemachtes Proteinbrot mit Leinsamenmehl, Roggenmehl und Dinkelmehl. Zubereitet mit Chiasamen, Sonnenblumenkernen und gehackten Walnüssen. Schmeckt ofenfrisch und abgekühlt. zum Rezept

Rezepte

Leinsamen-Cracker (ca. 24 Stück)

Zutaten:
90 g Weizenmehl
20 g Leinsamenmehl
½ TL Backpulver
½ TL Salz
etwas frischer gemahlener Pfeffer
2 EL Leinsamen
60 ml Vollmilch
2 EL Olivenöl

Zubereitung:
Mehle, Backpulver und Salz in der Küchenmaschine kurz mischen. Frisch gemahlenen Pfeffer und die Leinsamen zufügen und kurz durchrühren. Milch und Öl dazugeben und so lange verarbeiten, bis ein feuchter krümeliger Teig entsteht. Die Masse auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und locker zu einem Ball formen. Den Teigball halbieren und eine der Hälften zwischen Backpapier auswalken (3 mm dick). Das Backpapier abnehmen, den Teig gleichmäßig mit einer Gabel einstechen und 12 ungleiche Dreiecke daraus schneiden. Auf ein leicht gefettetes Backblech legen. Ebenso mit dem zweiten Teigstück verfahren. Bei 200 °C ca. 15 bis 20 Minuten backen, bis die Kekse goldfarben sind. Die Dreiecke wenden und für weitere 4 bis 5 Minuten fertig backen. Auf einem Drahtgitter auskühlen lassen.

Literaturnachweise: www.chefkoch.de

Bewertungen

Alle Bewertungen anzeigen
von Evelyn Liederbach am 29.12.2018
Ich würde es mir nicht noch mal bestellen, da es einen recht nussigen Geschmack hat, der mich etwas stört.
von Ulrike Engler am 11.03.2015
schnelle Lieferung, aber weiss noch nicht wie verwenden und zu bewerten.
von Günter Meusch am 19.12.2014
Das Mehl ist sicherlich nicht schlecht, aber m.E. zum backen ungeeignet
von Martina Ullmann am 18.07.2016
Tolle Qualität, entspricht nicht so meinem persönlichen Geschmack
von Gabriele Metz am 15.11.2014
Noch nicht angebrochen, ich verbraucht zunächst das Walnussmehl.
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Fragen und Antworten

Wie entstehen Presskuchen und die Nuss- und Kernmehle der Ölmühle?

Der Presskuchen entsteht bei der Pressung unserer Öle. Die Saat wird in einer Schneckenpresse ausgepresst und der Presskuchen fällt in Form von Pellets an. Dabei handelt es sich wie beim Öl um ein hochwertiges Lebensmittel. Aus diesem Presskuchen wird unser Mehl gewonnen. Dazu bedarf es einer Hochleistungsmühle, die mit dem hohen Restölanteil im Presskuchen überhaupt arbeiten kann. Nussmehle, die aus dem Presskuchen vermahlen werden, enthalten neben Mineralstoffen wie Eisen, Fluor, Kalium, Kupfer, Magnesium, Mangan und Zink auch verschiedene Vitamine wie Biotin, die Vitamine B1, B2, B6, Pantothensäure, Folsäure und die Vitamine A und E. Sie sind zudem reich an pflanzlichem Eiweiß und essenziellen Aminosäuren. Bestimmte Presskuchen eignen sich außerdem besonders gut für die Fütterung von Tieren.


Wie viel Prozent des normalen Mehls können durch Nuss- oder Saatenmehl ausgetauscht werden?

Die folgende Auflistung zeigt, welcher Anteil des herkömmlichen Backmehls durch unsere Mehle ersetzt werden kann. Jedoch sollte dabei wegen des hohen Quellvermögens der Nussmehle auch die Flüssigkeitsmenge (Wasser oder Milch) an die gewünschte Teigkonsistenz entsprechend angepasst werden:
Kürbiskernmehl 10–20 %
Mandelmehl 10–20 %
Sesammehl 8–10 %
Traubenkernmehl 8–10 %
Kokosmehl 20–25 %
Hanfmehl 8–10 %
Haselnussmehl 10 %
Leinsamenmehl 10–20 %
Walnussmehl 10 %


Wie lange lässt sich Mehl geöffnet lagern?

Nussmehle sollten stets gut verschlossen und kühl, aber nicht im Kühlschrank gelagert werden. Bei hoher Luftfeuchtigkeit verklumpen die Mehle und könnten schimmeln. Durch Lagerung bei Temperaturen über 20 °C können Aflatoxine (Schimmelpilzgifte) entstehen. Nach Anbruch sollte das Mehl innerhalb von sechs bis acht Wochen verbraucht werden.


Welches Mehl verwende ich wofür?

Alle unsere Mehle, mit Ausnahme von Senfmehl, eignen sich hervorragend zur Herstellung von feinen Backwaren, als Zusatz zu Müsli, Desserts oder zum Verfeinern von Saucen und Eiscremes. Senfmehl verleiht einer Vielzahl von Speisen einen außergewöhnlichen und orientalischen Geschmack, es passt zu Geflügel-, Fleisch- und Fischgerichten, zu pikanten Suppen, Bratensaucen, Salatdressings und Eintöpfen sowie zu süßsauren Früchten


Ihre Frage ist nicht dabei?
Gerne beanworten wir Ihre Frage per E-Mail unter info@oelmuehle-solling.de

Spezifikation und Inhaltsstoffe

Leinsamenmehl

Durchschnittlicher Energie- und Nährstoffgehalt von 100 g

Energie
1324 kJ / 315 kcal
Fett
10,3 g
    davon gesättigte Fettsäuren
1,1 g
    einfach ungesättigte Fettsäuren
2,4 g
    mehrfach ungesättigte Fettsäuren
6,8 g
Kohlenhydrate
5,3 g
    davon Zucker
2,4 g
Ballaststoffe
40,3 g
Eiweiß
31,2 g
Salz
0,2 g


Genießen Sie unsere Produkte im Rahmen einer abwechslungsreichen und ausgewogenen Ernährung.

Bei unseren Produkten handelt es sich um Naturprodukte, die in ihrer Zusammensetzung natürlichen Schwankungen unterliegen. Bei den Angaben handelt es sich um typische Mittelwerte.

Zutaten

Leinsamenmehl aus kontrolliert biologischem Anbau Kann Spuren von glutenhaltigem Getreide, Mandeln, Haselnüssen, Walnüssen, Paranüssen oder Sesam enthalten.

Lagerhinweis

Gut verschlossen, kühl und dunkel aufbewahren.

Haltbarkeit

6 - 9 Monate

Fettsäuren-Diagramm

gesättigte Fettsäuren
1,1 g
einfach ungesättigte Fettsäuren
2,4 g
zweifach ungesättigte Fettsäuren (Omega-6)
1,5 g
dreifach ungesättigte Fettsäuren (Omega-3)
5,3 g
Fettsäurendiagramm

Botanischer Name: Linum usitatissimum

Herkunft
Für unser Leinsamenmehl wird ausschließlich erntefrische Leinsaat verwendet.

Zertifizierung
Die Leinsamen, die für unser Leinsamenmehl verwendet werden, stammen von Naturland-Erzeugerbetrieben aus kontrolliert biologischem Anbau gemäß BIO VO 834/2007 und VO 889/2008.

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